1. Sinfoniekonzert der Robert-Schumann-Philharmonie
Die Schüler der Klassenstufe 12 besuchten am 3.09.2026 das erste Sinfoniekonzert der Saison mit dem Titel „Symphonic Opening Party“. Angeregt wurde der Konzertabend durch den Besuch des Generalmusikdirektors Benjamin Reiners in unserem Gymnasium.
Wir hörten ein sehr interessantes Programm.
Jonas Hausding/Nicolas Urbat (Sondwerk)
#BehindTheScenes für Orchester, Live-Elektronik und Videoprojektion (Uraufführung)
Peter Tschaikowsky
Variationen über ein Rokoko-Thema für Violoncello und Orchester op. 33
Gustav Holst
Die Planeten – Suite für großes Orchester
Dirigat: Benjamin Reiners
In der darauffolgenden Unterrichtsstunde beschrieben die Schüler ihre Eindrücke zum Konzert. In den folgenden Ausschnitten aus Schülerarbeiten kann man erfahren, wie der Funke aus dem Orchesters auf unsere Schüler übersprang.
„Auf mich hinterließ die Vorstellung einen positiven Eindruck. Das Anfangsstück mit den Alltagsszenen hat definitiv eine bedeutende Abwechslung zu den anderen Stücken geboten, da dieses nicht nur für Liebhaber gewisser Stilrichtungen gemacht war. Gleichzeitig bot die darauffolgende Cellistin auch für Musikkenner eine gute Abwechslung.
Am besten hat mir abschließend das Stück „Die Planeten“ gefallen, besonders der Mars, da dieser eindrucksvoll durch die Instrumente dargestellt wurde.
Anzumerken ist definitiv die Ausstrahlung des Dirigenten, der nicht nur als Dirigent, sondern als charmanter Moderator den Abend begleitet hat. Er wirkte nicht wie ein perfektionistischer Künstler, sondern eher wie jemand, der sich das Interesse von Außenstehenden wünscht, neues Publikum ansprechen möchte und versucht, Musik auf breite Massen wirken zu lassen.“
„Mein erster Eindruck des Konzertes war, dass man die Musik fühlen konnte, was eine sehr andere Erfahrung als nur eine Aufzeichnung zu hören. Außerdem konnte man die Rolle jedes einzelnen Instrumentes und Musikers klar erkennen, vor allem durch die Momente, in denen einzelne Instrumente allein die Hauptrolle übernahmen.
Am interessantesten war für mich das erste Stück mit der Videoinstallation, da die Geräusche und das Orchester ein sehr gutes Zusammenspiel erzeugt haben. Das Stück mit dem Auftritt der Cellistin war jedoch auch gut und „Die Planeten“ waren am ausdrucksvollsten.“
„Mein Eindruck von gestern war überwiegend positiv. Den ersten Teil mit der Videoinstallation fand ich sehr erfrischend. Es war ein wenig verrückt, neben dem Dirigenten den Produzenten des Videos zu sehen, der das Video scheinbar live abgemischt hat- habe ich so noch nicht erlebt.
Die Spielweise der Solistin mit ihrem Cello im zweiten Teil war sehr beeindruckend. Jedoch ging mir persönlich dieser Teil etwas zu lang.
Der dritte Teil, der von den „Planeten“ gehandelt hat, war für mich aufgrund des Facettenreichtums sehr kurzweilig und das Highlight. Dabei hat mir die Musik des „Jupiters“ am besten gefallen. Die gewaltige, mitreißende und euphorische Musik erinnerte mich an Filme wie „Fluch der Karibik“. Außerdem kam in diesem Satz das Schlagzeug häufig zum Einsatz, welches ich immer wieder gerne während des Stückes beobachtet habe. Ebenfalls interessant fand ich die filigrane Spielweise der Harfen – habe ich vorher noch nie wahrgenommen.“
„Ich fand den Konzertbesuch sehr gelungen. Man hat in den drei Stücken drei komplett unterschiedliche Arten von Musik gehört. Das erste Stück war dabei, wie ich finde, sehr gewöhnungsbedürftig, aber auch ziemlich interessant. Ich fand es spannend, wie viel Arbeit in dem Film gesteckt hat. Dabei gab es Passagen, wo die Orchestermusik mal mehr, mal weniger auf den Rhythmus des Filmes gepasst hat.
Gut gefallen hat mir auch das Cellostück. Es war wahnsinnig beeindruckend zu sehen, wie man dieses Instrument spielen kann und was für unterschiedliche Töne dabei entstehen.
Das Highlight war für mich dann aber trotzdem das „Planeten-Stück“ . Man konnte sich dabei wirklich den Planeten bzw. den römische Gott gut vorstellen. Es gab Sätze, die sich länger gezogen haben, als ich es für nötig empfunden habe, aber im Großen und Ganzen war die Abwechslung von sehr harmonischen, melodischen und rhythmisch orientierten Sätzen, wie dem Mars, sehr beeindruckend. Der für mich beste Satz war der „Jupiter“. Die königliche Musik mit einer sehr einprägsamen Melodie hat mich sehr an eine Filmmusik erinnert. Am Ende des Satzes war es daher auch schwer für mich, nicht zu applaudieren.
Alles in allem hat mir das Konzert sehr gut gefallen.“
„Ich war noch nie vorher in der Stadthalle, um mir ein Musikstück anzuhören. Daher fand ich es überraschend, dass das Gebäude so groß ist und es einen Extraraum für das Orchester gab. Ich fand die Atmosphäre dort sehr schön.
Von den Musikstücken hat mir am besten das „Planetenstück“ gefallen. Am tollsten fand ich die fröhliche, tänzerische Musik des „Merkur“. Auch den Frauenchor am Ende fand ich richtig krass. Es war echt eindrucksvoll, wie die Musik gefühlt von allen Seiten kam, man aber den Chor nicht sehen konnte.
Die anderen Stücke fand ich auch cool, z.B. wie zu dem Video die Musik inszeniert wurde.
Es war auch toll, dass wir den Dirigenten schon kannten, weil er mal an unserer Schule war. Es ist echt spannend, ihn bei der Arbeit zu beobachten. Außerdem war lustig, dass er unsere Schule an dem Abend begrüßt hat.
Ich finde es immer schön, wenn man als Kurs zu solchen Veranstaltungen gehen kann. Das sind dann immer sehr schöne Abende.“