UNESCO- Camp

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UNESCO- Camp

 

UNESCO-Schülercamp Dresden 2026 – Vielfalt, volle Köpfe und jede Menge Aura-Punkte

 

Drei Tage Dresden, rund 50 andere Schülerinnen und Schüler, ein abwechslungsreiches Programm, jede Menge neue Eindrücke und eine Klassenlehrerin auf Aura-Punkte-Jagd. Für Lara, Helene und Veronika aus der Klasse 7b ging es gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Frau Gorr im Oktober 2026 zum UNESCO-Schülercamp nach Dresden. Und eines können wir schon vorwegnehmen: Diese drei Tage hatten es in sich – im allerbesten Sinne!   

 

Montag – Neustadt, neue Leute und die Sache mit der Vielfalt

Nach unserer Ankunft bezogen wir zunächst unser Quartier in einem Gästehaus, das wir uns mit rund 50 Schülerinnen und Schülern verschiedener sächsischer Schulen teilten. Beste Voraussetzungen also, um neue Leute kennenzulernen, Freundschaften zu schließen und über den eigenen Schulhof hinauszuschauen.

Anschließend erkundeten wir bei einer Stadtführung die Dresdner Neustadt. Bunt, alternativ, lebendig – der perfekte Ort, um sich auf das Thema Vielfalt einzustimmen.

Nach dem gemeinsamen Abendessen ging es ans Kennenlernen und an unsere erste Camp-Aufgabe: „Was bedeutet Vielfalt für uns?“ Schnell wurde klar, dass Vielfalt weit mehr bedeutet als unterschiedliche Sprachen, Herkunftsländer oder Kleidungsstile. Unterschiedliche Meinungen, Interessen, Talente und Persönlichkeiten machen unser Zusammenleben schließlich erst richtig spannend.

 

Dienstag – Sprachgenies, Demokratieprofis und Robin Hood

Der Dienstag begann um 7 Uhr mit dem Frühstück. Früh aufstehen war angesagt, denn auf uns wartete ein Tag voller spannender Programmpunkte!                Frisch gestärkt ging es zum Gymnasium Dresden-Gorbitz. Nach einem Schulrundgang warteten verschiedene Workshops auf uns.                                                              Besonders interessant waren die Sprachkurse in Dari, Spanisch und Arabisch, die von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums selbst durchgeführt wurden. Wir lernten neue Wörter, entdeckten unbekannte Schriftzeichen und stellten fest, wie spannend es sein kann, in eine völlig neue Sprache einzutauchen. Dabei konnten wir auch ein Stück weit nachempfinden, wie sich Menschen fühlen müssen, die neu nach Deutschland kommen und unsere Sprache erst lernen müssen. Plötzlich waren wir selbst diejenigen, die kaum ein Wort verstanden – eine wertvolle Erfahrung, die uns gezeigt hat, wie wichtig Geduld, Verständnis und gegenseitige Unterstützung sind.

Anschließend durften wir uns bei einem Planspiel zum Thema Demokratie ausprobieren. Hier wurde diskutiert, verhandelt und gemeinsam nach Lösungen gesucht. Dabei zeigte sich: Demokratie lebt davon, dass unterschiedliche Meinungen gehört werden und alle die Möglichkeit haben, sich einzubringen. Und manchmal braucht es eben ein bisschen Überzeugungskraft, um andere für die eigenen Ideen zu begeistern.

Nach dem Mittagessen und einer kurzen Freizeitpause ging es weiter mit einer digitalen Rathaustour. Dabei konnten wir das Dresdner Rathaus einmal auf eine ganz andere Weise kennenlernen. Statt einer klassischen Führung erkundeten wir die Welt der Kommunalpolitik mithilfe digitaler Angebote und beschäftigten uns damit, wie Entscheidungen in einer Stadt getroffen werden und welche Aufgaben die Stadtverwaltung übernimmt. Besonders interessant war die Frage, wie sich Bürgerinnen und Bürger – und natürlich auch junge Menschen – in das Leben ihrer Stadt einbringen können. So wurde aus dem Thema Demokratie, das wir am Vormittag bereits im Planspiel erlebt hatten, ein ganz praktischer Einblick in politische Mitbestimmung. Schließlich betrifft Kommunalpolitik auch Dinge, die uns täglich begegnen: Schulen, Freizeitangebote, öffentliche Plätze oder den Nahverkehr. Demokratie findet eben nicht nur im Bundestag statt, sondern beginnt direkt vor unserer Haustür!

Unser nächster Programmpunkt führte uns ins Kraftwerk Mitte zum Verein Objektiv e. V.. Dort lernten wir die „Powerkatze“ kennen und schauten den Kurzfilm „Dancing Abdullah“. Im Mittelpunkt standen Themen wie Integration, kulturelle Unterschiede, Vorurteile und das Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft. Ein interessanter Programmpunkt, der zum Nachdenken anregte und zeigte, dass hinter dem Begriff Vielfalt echte Menschen und ihre Geschichten stehen. Doch auch nach diesem ereignisreichen Nachmittag war noch lange nicht Schluss!

Nach dem Abendessen ging es nämlich noch zum Bogenschießen. Hier konnten wir unsere inneren Robin Hoods entdecken und unsere Treffsicherheit unter Beweis stellen. Ob dabei tatsächlich ein verborgenes Talent entdeckt wurde oder die Mitmenschen in Gefahr gebracht wurden, bleibt unser kleines Camp-Geheimnis.

Am Abend fielen wir schließlich glücklich, zufrieden und ziemlich müde in unsere Betten. So viele Erlebnisse an einem einzigen Tag mussten schließlich erst einmal verarbeitet werden!

 

Mittwoch – Mathe zum Anfassen, knifflige Rätsel und ein Döner als krönender Abschluss

Auch am Mittwoch starteten wir um 7 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück in den Tag. Inzwischen waren wir echte Frühaufsteh-Profis – zumindest fast!

Unser letzter Ausflug führte uns in die Technischen Sammlungen Dresden. Im Erlebnisland Mathematik wurde ausprobiert, getüftelt und gestaunt. Mathematik zum Anfassen – und das ganz ohne Klassenarbeit im Anschluss. So macht Mathe doch gleich doppelt Spaß! Im Escape-Room „KatzeQ“ waren anschließend Teamgeist, Köpfchen und logisches Denken gefragt. Gemeinsam knobelten wir uns durch verschiedene Herausforderungen und stellten fest, dass man mit vereinten Kräften oft schneller ans Ziel kommt. Und dann folgte ein weiterer Höhepunkt, zumindest aus kulinarischer Sicht: ein richtig fetter Döner! Nach drei Tagen voller Eindrücke und Aktivitäten hatten wir uns diesen mehr als verdient. Gut gestärkt, mit vielen neuen Erfahrungen und schönen Erinnerungen im Gepäck ging es anschließend zurück nach Hause.

 

Zwischen UNESCO und TikTok – Frau Gorr auf Aura-Mission

Was in einem Bericht über drei Tage mit Jugendlichen natürlich auf keinen Fall fehlen darf? TikTok! Zwischen Workshops, Stadtführungen und Bildungsprogramm fanden sich selbstverständlich immer wieder ein paar Minuten, um die neuesten Trends tänzerisch oder schauspielerisch umzusetzen. Und weil eine moderne Klassenlehrerin natürlich mit der Zeit geht, durfte auch Frau Gorr vor der Kamera nicht fehlen. Ihre Mission: Aura-Punkte sammeln und beweisen, dass Lehrerinnen durchaus TikTok-Potenzial besitzen! Ob ihr Aura-Konto am Ende tatsächlich durch die Decke ging, müssen wohl Lara, Helene und Veronika entscheiden. Fest steht aber: Der Spaßfaktor war hoch und die gemeinsamen TikTok-Aufnahmen sorgten für einige Lacher und schöne Erinnerungen.

Auch abseits ihrer neu entdeckten Social-Media-Karriere konnte Frau Gorr viele wertvolle Erfahrungen sammeln. Der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen anderer UNESCO-Schulen bot Gelegenheit für interessante Gespräche über den Schulalltag, gemeinsame Herausforderungen, neue Projektideen und Möglichkeiten, die Ziele der UNESCO noch stärker in unser Schulleben einzubinden.

 

Unser Fazit: Volles Programm, viele Eindrücke und noch mehr schöne Erinnerungen!

Drei Tage, unzählige Programmpunkte, viele neue Bekanntschaften, spannende Gespräche, neue Perspektiven und jede Menge gemeinsamer Spaß! Wir haben erfahren, dass Vielfalt unsere Gesellschaft bereichert, Demokratie vom Mitmachen lebt und Integration bedeutet, aufeinander zuzugehen, sich gegenseitig zu respektieren und voneinander zu lernen. Vor allem aber haben wir erlebt, wie spannend und bereichernd gemeinsames Lernen sein kann, wenn man über den eigenen Schulhof hinausschaut. Das UNESCO-Schülercamp war intensiv, abwechslungsreich, lehrreich und vor allem eine richtig tolle Erfahrung!

Lara, Helene und Veronika nehmen viele neue Eindrücke, Ideen und Erinnerungen mit nach Hause. Frau Gorr ebenfalls – und vielleicht sogar ein paar zusätzliche Aura-Punkte.

 

Dresden 2026 – drei Tage, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden! Und eines steht fest: Wir wären sofort wieder dabei!