Unsere Ziele

In unserer Oberschule lernen Schüler ab Klasse 5 mit dem Ziel, einen Hauptschulabschluss, einen qualifizierten Hauptschulabschluss oder einen Realschulabschluss zu erlangen.
Auf diesem Weg sind die Orientierungsstufen (Klassen 5 und 6) und der abschlussbezogene Unterricht (ab Klasse 7) zu durchlaufen.
Neben den üblichen Unterrichtsfächern der Schulart Mittelschule ermöglichen wir ab Klasse 6 das Erlernen einer zweiten Fremdsprache (Russisch). Diese zusätzliche Fremdsprache ist bei einem Wechsel auf das allgemeinbildende Gymnasium nach der 6. oder 10. Klasse notwendig. Für einen Wechsel auf das berufliche Gymnasium ist eine zweite Fremdsprache jedoch keine Voraussetzung.
Ein weiterer zentraler Bereich ist die Berufsorientierung, die wir in Kooperation mit dem Qualifizierungszentrum Riesa ausgestalten.
Zusätzlich bieten wir allen Schülern verschiedene Ganztagsangebote, unterstützen talentierte Sportler im Projekt "Sport ist Klasse!" und fördern das Erlernen der deutschen Sprache in einer DaZ-Klasse. Begleitet werden sie dabei von engagierten und kompetenten Lehrern in einer lernfördernden Umgebung mit tollen Bedingungen, damit alle die richtigen Entscheidungen für ihren späteren Lebensweg treffen können.


Unser Schulprogramm

 

Unser Zusammenleben

Ohne eine feste Grundstruktur im Zusammenleben von sehr vielen Menschen auf kleinstem Raum kann es keine optimale Lernatmospäre geben.
Um diese Lernatmosphäre sicherzustellen, haben die Schüler, die Eltern und die Lehrkräfte auf unsere Schule zugeschnittenen Regeln aufgestellt. Diese Regeln gilt es einzuhalten, um Schaden von anderen und sich selbst fernzuhalten.


Unsere Hausordnung

 

Berufsorientierung

 

Unsere Schule arbeitet in der Berufsorientierung intensiv auf Kooperationsbasis mit dem Qualifizierungszentrum Riesa zusammen. Nähere Infos hier...

Ebenso unterhalten wir eine sehr enge Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit. Unsere geschätzte Berufsberaterin ist Frau Katrin Mirring.

So gestaltet sich unsere Zusammenarbeit mit der Agentur. Hier klicken

 

Bei Fragen an Frau Mirring nutzen Sie bitte das hier angegebene Formular.
Hinterlassen Sie Ihren Namen, Ihre eigene E-Mail-Adresse sowie Ihre Fragen oder Anregungen und klicken dann bitte auf SENDEN!
Sie werden schnellstmöglich eine Antwort bekommen.

Stiftung Warentest beurteilt Berufe-Universum als "empfehlenswert".

 

Sport ist Klasse!

Zielsetzung

Bei der Förderung im Projekt "Sport ist Klasse!" von sportbegeisterten Kindern geht es nicht vordergründig darum, Talente zu Spitzensportlern zu formen. Vielmehr geht es um die koordinierte und gezielte Unterstützung der Freude an Bewegung als Teil der Gesunderhaltung und natürlich auch des fairen sportlichen Wettkampfes.
Unsere Oberschule ist ein wichtiger Bestandteil dieser Sportförderung.
Der Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich besuchte im August 2013 Riesa und zeigte sich beeindruckt vom System, mit dem die Stadt Riesa junge Sportler fördert.

Gütesiegel "Sportfreundlichste Schule"

Unsere Oberschule konnte sich anlässlich der 18. Sportgala des Kreissportbundes Meißen am 24. März 2012 über das verliehene Gütesiegel zur sportfreundlichsten Schule im Landkreis freuen. Vielen Dank dafür!
Dieses Gütesiegel ist Auszeichnung und Ansporn zugleich für unsere Arbeit im sportlichen Bereich.

Aktivitäten

erste Ernennung

Teilleistungsschwäche - LRS

LRS - Lese-Rechtschreib-Schwäche

scheint ein Handicap zu sein, aber ist an unserer Schule auch eine Chance und auf keinen Fall ein Hinderungsgrund, einen soliden Schulabschluss zu erreichen.

Wie in jedem Schuljahr nehmen wir Schüler mit dieser Teilleistungsschwäche auf und versuchen eine bestmögliche Förderung zu gewährleisten.
Alle Fachlehrer verfügen über notwendige Kenntnisse dieser Teilleistungsschwäche und arbeiten dementsprechend mit den betroffenen Schülern, natürlich ohne den vorgeschriebenen Lehrplan der Klassenstufe zu vernachlässigen.

Zusätzlich bieten wir, über Förderung in den Klassenstufen 5 und 6 hinaus, auch in schwierigen und begründeten Fällen in höheren Klassenstufen bis hin zur Abschlussklasse eine LRS-Förderung, teilweise gekoppelt mit Sprachunterricht, an.

Alle Schüler, die in den vergangenen Jahren in den Genuss dieser speziellen Förderung kamen, begriffen diese zusätzlichen und durchaus auch anstrengenden Stunden als große Chance.
Besonders erfreut sind wir, wenn auch schwierigste Probleme gelöst werden können und Schüler mit schwerster LRS und zusätzlichen Sprachdefiziten einen guten Abschluss erreichen und somit eine geeignete Lehrstelle finden. Wir stellen uns auch in der Zukunft diesem speziellen Problem!

Unter Federführung unserer Lehrerin Frau Dönitz arbeiten wir mit der 4. Grundschule Riesa sowie den Schulpsychologen zusammen und bieten auf Antrag der Eltern auch die Möglichkeit, Schüler der 5. und 6. Klassen zu testen, bei denen eine LRS in der Grundschule nicht erkannt wurde.

 

DaZ - Deutsch als Zweitsprache

"Migranten schätzen die Bildungschancen in Deutschland und wollen diese nutzen."
Sabine Dietrich, Schulleiterin Apollonia-Wiedebach-Schule Leipzig

Der Erziehungs- und Bildungsauftrag wird bestimmt durch das Recht eines jeden jungen Menschen auf eine seinen Fähigkeiten und Neigungen entsprechende Erziehung und Bildung ohne Rücksicht auf Herkunft oder wirtschaftliche Lage. - Sächsisches Schulgesetz

Aus dieser Bestimmung folgt, dass für Kinder von Zuwanderern, unabhängig von der Staatszugehörigkeit, ohne Rücksicht auf Herkunft oder wirtschaftliche Lage die gleichen Chancen zur Wahrnehmung von Bildungsmöglichkeiten zu gewährleisten sind wie für alle anderen Schüler.

Integration bedeutet Teilhabe am gesellschaftlichen, politischen, sozialen und kulturellen Leben außerhalb der Schule ebenso wie am Bildungsangebot innerhalb der Schule.
Daraus ergeben sich vielfältige Anforderungen an die zuständigen Behörden und die Lehrer sächsischer Schulen. Es liegt mit bei ihnen, wie Bildungsprozesse zu einer gelingenden Integration beitragen und sich bei allen Schülern ein pluralistisches Verständnis entwickelt.

Von zentraler Bedeutung sind der Gebrauch der deutschen Sprache und die Teilnahme am Regelunterricht. Im Bestreben, die sprachliche Vorbereitung und die Teilnahme am regulären Bildungsangebot in ein zielgerechtes Verhältnis zueinander zu bringen, konzipiert der Lehrplan Deutsch als Zweitsprache einen schrittweisen Übergang, der sich in 3 Etappen gliedert.

Erste Etappe

In der ersten Etappe soll die sprachliche Grundlage für die Fähigkeit zur Teilnahme am Regelunterricht und am sozialen Leben der unmittelbaren Umwelt gelegt werden. Um dieses Ziel so rasch wie möglich zu erreichen, werden DaZ-Klassen zum Erlernen des Deutschen als Zweitsprache gebildet. In dieser Etappe werden Grundlagen für bildungssprachliche Fähigkeiten gelegt bzw. ausgebaut.
Im Verlauf der ersten Etappe beobachtet und diagnostiziert der Betreuungslehrer die sprachliche Entwicklung der Schüler, um mit den Fachlehrern, Eltern und Schülern die weiteren Integrationsschritte zu vereinbaren.

Zweite Etappe

Während der zweiten Etappe wird in enger Zusammenarbeit zwischen Betreuungslehrer, Klassenleitern, Fachlehrern und Eltern für jeden Schüler festgelegt, wie die weitere Integration bis zum endgültigen Übergang in die Regelklasse erfolgt, d.h. welche Fächer in welcher Reihenfolge besucht werden und wie lange die DaZ-Klasse besucht werden muss.

Dritte Etappe

Der dritten Etappe kommt in allen Schularten eine besondere Bedeutung zu. Die Schüler sind voll in die Regelklassen integriert. Vorrangige Aufgabe ist die Arbeit an bildungsspezifischen Fähigkeiten mit besonderem Gewicht auf dem Ausbau der fächerspezifischen sprachlichen Fähigkeiten.

 

Hinweis: Trotz verschiedenster Herkunftsländer, trotz unterschiedlicher Religionen - es sind alle schulpflichtigen Kinder Schüler der Oberschule "Am Sportzentrum" Riesa und werden auch so behandelt! 

Hilfe bei Übersetzungen hier - Onlineübersetzer

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