Grundschule Langenbernsdorf 

Schulgeschichte

 

Mit der Einführung der Reformation in Sachsen erhielt das Schulwesen einen Neubeginn. An die St. Katharinen Kirche und an die im Oberdorf befindliche Kirche St. Nikolai wurden die ersten Schulen von Langenbernsdorf als Kirchschulen angesiedelt.

1835 wurden diese Schulen von der Kirche getrennt. 1836 erhielt das Oberdorf bereits eine eigene Schule. Im Unterdorf wurde das Gebäude gegenüber der Kirche zum Schulgebäude. Selbst die damals noch eigenständige Gemeinde Stöcken konnte im Jahr 1860 eine Schule einrichten.

1882 und 1914 errichtete die Gemeinde Stöcken ein neues Schulgebäude. Langenbernsdorf bekam 1882 ein Schulgebäude in der Nähe der Katharinen Kirche. 1905 wurde für das Oberdorf ebenfalls ein Schulgebäude, in dem sich heute das Gemeindeamt befindet, gebaut.

1960 begannen Ausschachtungsarbeiten für einen Schulneubau in Langenbernsdorf an der Ronneburger Straße. Diese Schule wurde 1961 eröffnet. Seit der Einführung der allgemeinen zehnjährigen Schulpflicht 1962 besuchten die jüngeren Schüler die untere Schule und die älteren die neu gebaute Schule, welche heute unsere Grundschule ist.

1978/79 sanierte man den Sportplatz an der Ronneburger Straße (später: Albertsdorfer Straße). 1983 kam noch ein Turnhallenneubau hinzu.

Im Jahr 1992 wurde nach Grund- und Mittelschule getrennt. So nutzte man  unser jetziges Schulgebäude als Außenstelle der "Diesterweg-Mittelschule" Werdau.

1995 erfolgte ein Schulerweiterungsbau an der damaligen Mittelschule um den Kindern mehr Raum zu geben.

1994 wurden die Orte Niederalbertsdorf und Trünzig eingemeindet.

Die Außenstelle der "Diesterweg Mittelschule" schloss man 2004.

An der Albertsdorfer Straße entstand eine Grundschule, die allen Schülern der 1. bis 4. Klassen aus den Ortsteilen Niederalbertsdorf, Trünzig und Langenbernsdorf eine Grundschulausbildung seit dem Schuljahr 2004/05 bis heute ermöglicht.

Nach vielen Jahren der Nutzung als Bildungseinrichtung wird unsere Schule nun schrittweise saniert:

Im Herbst 2016 erfolgte die Neuausstattung der Grundschule mit modernster Medientechnik. Das Computerkabinett erhielt 14 neue Schülerarbeitsplätze; in jedem Klassenraum ist ein Computer mit Internetanschluss installiert und der Fachraum Musik/Kunst bekam einen interaktiven Beamer.

 

Die energetische Sanierung der Außenfassade mit Trockenlegung und Einbau von Wärmedämmplatten am Schulgebäude erfolgte im Sommer 2017. Weiterhin wurden in einigen Klassenräumen sowie im Flur des 1. OG Akustikdecken sowie eine LED-Beleuchtung verbaut. Im Zuge dieser Sanierungsarbeiten wurden zudem verschiedene Räumlichkeiten vorgerichtet.