Teilnahme der Friedrich-Gottlob-Keller-Oberschule an der Gedenkveranstaltung zum Todesmarsch am 14. April 2026 in Hainichen
Am 14. April 2026 nahm unsere Schule an der Gedenkveranstaltung zum Todesmarsch in Hainichen teil und setzte damit ein starkes Zeichen gegen das Vergessen und für eine lebendige Erinnerungskultur.
Bereits im Vorfeld wurde das Schulgebäude sichtbar in die Gedenkarbeit einbezogen. An den Fassaden hingen Banner mit mahnenden Worten, die Passantinnen und Passanten zum Innehalten und Nachdenken anregten. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich mit der Geschichte des Ortes und den Schicksalen der Zwangsarbeiterinnen.
Entlang der Strecke, die die Frauen einst täglich zu den Framo-Werken zurücklegen mussten, brachten unsere Schüler selbst gestaltete Plakate an. Diese setzten sich kritisch mit der Vergangenheit auseinander und luden dazu ein, Verantwortung für die Gegenwart und Zukunft zu übernehmen.
Den Abschluss der Gedenkveranstaltung bildete ein Zusammenkommen in der katholischen Kirche. Dort sorgten von Schülerinnen und Schülern gefertigte Blumenketten für eine würdevolle Atmosphäre und schmückten die Fenster als Zeichen des Gedenkens und der Hoffnung.
Stellvertretend für alle anwesenden Schülerinnen und Schüler verlas Lennart Hoffmann eine Erklärung, die die Haltung der Schulgemeinschaft deutlich machte:
gegen das Vergessen, für Respekt, für Erinnerung und Aufarbeitung.
Ein besonderer Dank gilt Frau Schneider und Conny (Schuljugendarbeiterin der Schule), die dieses wichtige Projekt mit großem Engagement unterstützt und begleitet haben. Ohne ihren Einsatz wäre diese eindrucksvolle Form des Erinnerns nicht möglich gewesen.
Text / Bild: Corinna Weinhold