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Trailer zum Zauberlehrling

Am 1./2.10.2018 waren die Schüler der Kl.7b zu dem Projekt "Trailer zum Zauberlehrling" in der Bibliothek-Neustadt. Die Kinder wählten sich ihre Gruppenmitglieder selbst aus und gemeinsam wurden der Trailer und die Requisiten besprochen. Am zweiten Tag wurde der Trailer mit viel Spaß und Freude gedreht. Für alle waren das wunderschöne Tage.

A. Krause

Fachlehrerin Deutsch

 


Blutspendenaktionen in der 30. Oberschule

„Jeden Tag eine gute Tat“, das sollte doch für jeden ein schönes Tagesziel, Ansporn und auch machbar sein.

Seit nun schon 5 Jahren veranstalten wir in unserer Schule gemeinsam mit dem DRK regelmäßig zwei- manchmal auch dreimal im Schuljahr eine Blutspendenaktion.

Spenden darf man erst ab 18 Jahren, aber mit organisieren, die SpenderInnen freundlich werben, begrüßen und begleiten, kann man auch schon viel früher.

Gespendetes Blut wird dringend benötigt um Menschen das Leben zu retten. Jeder Mensch benötigt in seinem Leben diese Spenden: bei Operationen, Geburten, Unfällen. Aber auch bei der Herstellung von ganz normalen Medikamenten benötigt man die Spenden. Leider spenden nur etwa 5% der Bevölkerung regelmäßig Blut. Unsere Spendenaktionen helfen nicht nur die raren Bestände aufzufüllen, sondern sie sorgen auch dafür, dass jeder Mensch unserer Schulgemeinschaft sich immer wieder mit dieser Problematik auseinandersetzt. Später dann, wenn unsere SchülerInnen alt genug sind, werden sie vielleicht die Reihen der SpenderInnen verstärken. Bis dahin aber gewinnen wir hoffentlich aus der Elternschaft, den Freunden, Bekannten, Arbeitskollegen,… der Eltern immer ein paar neue SpenderInnen dazu.

Und wir versuchen es so schön wie möglich zu organisieren, damit die SpenderInnen immer wieder kommen: Fußtapsen weisen die Wege, die Tafeln zeigen selbst gemalte Bilder, wir bedanken uns immer freundlich und führen nette Smalltalks. Da wir auch eine kleine Befragung freiwillig anbieten, erhalten wir Hinweise, was beim nächsten Mal noch schöner werden kann. So wird es beim nächsten Termin z.B. auch Musik geben.

Wir hoffen auch weiterhin auf rege Unterstützung und Teilnahme.  

 


Stolpersteinpatenschaft

 

Der Künstler Gunter Demnig erinnert an die Opfer der N-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing in den Fußweg vor dem Haus einlässt. Inzwischen liegen STOLPERSTEINE in 1265 Kommunen Deutschlands und in 21 Ländern Europas. „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist.“(Zitat aus dem Talmud)

In Dresden gibt es derzeit mehr als 220 solcher Stolpersteine. In der Nähe unserer Schule haben wir seit 2013 die Pflege der Stolpersteine an drei Stellen übernommen:

- Albertstraße 29 für Berthold, Elise Berta und Hans Wronkow

- Melanchthonstraße 23 für Joseph und Ida Fränkel

- Oberer Kreuzweg 6 für Alfred und Herta Steinhart

Das bedeutet, dass wir regelmäßig an den Steinen vorbeigehen um zu sehen, dass alles in Ordnung ist. Glänzen sie nicht mehr, putzen wir sie, damit sie auch jeder wahrnehmen kann. Das ist über das Jahr ungefähr drei Mal notwendig. Einen festen Termin gibt es jedes Jahr. Im Gedenken an die schrecklichen Ereignisse der Reichpogromnacht am 9. November 1938, bereiten wir jedes Jahr am 9. November eine besondere Aktion vor. Neben des Putzens der Stolpersteine beschäftigen wir uns mit den historischen Hintergründen im Allgemeinen und mit den Biographien der Menschen an die diese Steine erinnern. Wir nehmen Kerzen und Blumen mit. In diesem Jahr haben wir die Windgläser für die Kerzen selbst gestaltet. Außerdem backen wir ein sehr leckeres, jüdisches Gebäck um es gemeinsam mit den Menschen, die wir vorher eingeladen haben, während unserer Gespräche, zu essen. Jedes Jahr findet auch ein wenig Kultur statt. In diesem Jahr haben wir von Theodor Kramer das Gedicht „Wer läutet draußen an der Tür?“ vorgetragen und von Mikis Theodorakis das Lied „Die ich liebe, die ist schön, unsagbar schön“ gesungen. Es war anstrengend, aber auch sehr bewegend und interessant. Es ist wichtig aus den schrecklichen historischen Ereignissen Lehren zu ziehen. Wir sind nicht verantwortlich für die Greultaten der Vergangenheit, aber wir tragen Verantwortung für die heutige Zeit und für die Zukunft.

 

Theodor Kramer

Wer läutet draußen an der Tür?

 

Wer läutet draußen an der Tür,

kaum dass es sich erhellt?

Ich geh schon, Schatz. Der Bub hat nur

die Semmeln hingestellt.

 

Wer läutet draußen an der Tür?

Bleib nur; ich geh, mein Kind.

Es war ein Mann; der fragte an

beim Nachbar, wer wir sind.

 

Wer läutet raußen an der Tür?

Lass, Schatz, die Wanne voll.

Die Post war da; der Brief ist nicht

dabei, der kommen soll.

 

Wer läutet draußen an der Tür?

Leg du die Betten aus.

Der Hausbesorger war`s; wir soll`n

am Ersten aus dem Haus.

 

Wer läutet draußen an der Tür?

Die Fuchsien blühn so nah.

Pack, Liebste, mir mein Waschzeug ein

und wein` nicht: sie sind da.