Berufsorientierung

Berufsorientierung

Das generelle Ziel der Berufs- und Studienorientierung an unsere Schule ist, dass jeder unserer Schulabgänger über eine umfassende Berufswahlkompetenz verfügt und die Kriterien der Ausbildungsreife bestmöglich erfüllt.

Dabei ist unter Berufswahlkompetenz zu verstehen, dass die Schüler in der Lage sind, selbstständig individuelle Interessen und Fähigkeiten zu erkunden und realistisch zu bewerten sowie mit beruflichen Anforderungen in Beziehung zu setzen. Sie haben die Fähigkeit, ihre eigene Ausbildungs- und Berufswahl zu planen und besitzen die Kompetenz, flexibel auf mögliche berufliche Veränderungen reagieren zu können.

Zur Ausbildungsreife gehören dabei:

  • schulische Basiskenntnisse wie (Recht-)Schreiben, Lesekompetenz, Sprechen und Zuhören, mathematische und wirtschaftliche Grundkenntnisse
  • psychische Leistungsmerkmale wie Sprachbeherrschung, rechnerisches Denken, logisches Denken, räumliches Vorstellungsvermögen, Merkfähigkeit, Bearbeitungsgeschwindigkeit und Befähigung zur Daueraufmerksamkeit
  • Arbeitsverhalten und Persönlichkeitseigenschaften wie Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Leistungsbereitschaft, Ausdauer, Durchhaltevermögen, Höflichkeit, Verantwortungsbewusstsein, Selbstständigkeit, Kritikfähigkeit, Konfliktfähigkeit und Medienkompetenz

Um all diese Ziele zu erreichen, beginnen wir schon in der Klasse 5 mit gezielten Maßnahmen. Unsere Schüler nutzen dabei einen Bertufswahlhefter, der in der Klasse 7 im WTH- Unterricht eingeführt und bis zu Klasse 10 kontinuierlich fortgeführt wird. In diesem Prozess der Vorbereitung unserer Schüler stehen uns auch viele außerschulische Kooperationspartner aus der Wirtschaft tatkräftig zur Seite.

    Maßnahmen

    Maßnahmen zur Berufs- und Studienorientierung in den Klassen 5 bis 10

    Klasse 5 
    • Projekttag (Berufestammbaum, Besuch der Bibliothek)
     
    Klasse 6 
    • Projekttag (Beruferallye)
    • Wandertag verknüpft mit Besuch im Betrieb eines Elternteils
     
    Klasse 7 
    • Einführung Hefter für Berufsorientierung/Studienorientierung
    • 2 x 2 Praxistage im Berufsschulzentrum (Berufsfeld-, Berufsbilderkundung)
    • Unternehmensexkursion
    • Potentialanalyse beim IB
     
    Klasse 8 
    • Auswertungsgespräch zur Potentialanalyse
    • 2 Praxistage im Berufsschulzentrum
    • 5 Tage beim IB (Berufsfeld-, Berufsbilderkundung)
    • BIZ
    • Woche des offenen Unternehmens (Besuch eines Unternehmens = Pflicht)
    • Future Day
    • Anfertigung der Bewerbungsunterlagen (HS)
    • 4 Tage beim IB (Berufsfeld-, Berufsbilderkundung)
     
    Klasse 9 
    • 2 Praxistage im Berufsschulzentrum
    • Ausbildungsmesse Marienberg bzw. Annaberg-Buchholz
    • Projektstunden: „Benimm ist in“, „Stressabbau“, „Vorstellungsgespräch“, „Das System der sozialen Sicherung“
    • Unterricht durch Berufsberater der Agentur für Arbeit zur Situation auf dem Ausbildungsmarkt, Anforderungen
    • 2 Wochen Betriebspraktikum
    • Anfertigung der Bewerbungsunterlagen (RS, GYM)
     
    Klasse 10 
    • Unterricht durch Berufsberater der Agentur für Arbeit zu beruflichen Alternativen und Überbrückungsmöglichkeiten
     

     


    Weitere Angebote (Teilnahme freiwillig)

    • Regionale Berufsorientierung an der Schule (einmal im Halbjahr ab Klasse 7 vor den Herbstferien)
    • Teilnahme an Ausbildungsmessen, Tagen der offenen Tür in Unternehmen oder Berufsschulzentren, Woche des offenen Unternehmens, Girls‘ Day, Boys‘ Day

    Außerdem wird in allen Klassenstufen der Unterricht in verschiedenen Fächern mit Themen der  (BO/StO) verknüpft. Die einzelnen Schwerpunkte sind in Arbeitsplänen für die jeweiligen Klassenstufen festgelegt. Ab dem Schuljahr 2018/2019 gibt es für die Schüler der Klassenstufe 7 einen Hefter für Berufs- und Studienorientierung

    Zuständigkeiten

    Der Schulleiter (SL), die stellvertretende Schulleiterin (sSL), die Fachlehrer für WTH (FL WTH), andere Fachlehrer (FL) und die Klassenleiter (KL) stehen den Schülern jederzeit als Ansprechpartner für die Berufsorientierung/Studienorientierung (BO/StO) zur Verfügung.

    sSL: Frau Gerlich

    • Koordinierung aller BO /StO – Maßnahmen
    • Kontakt zu Partnern, Öffentlichkeitsarbeit
    • Leitung der Arbeitsgruppe Berufsorientierung (AG BO)

    AG BO/ StO: Frau Gerlich, Herr Löpitz, Frau Grebe, Frau Berthold, Frau Lützner, Herr Tischendorf

    • Erarbeitung des Konzepts BO/ StO
    • Prüfung der Wirksamkeit der Maßnahmen
    • Entscheidung über Ergänzungen / Veränderungen am Konzept
    • Auswertung der Schüler- bzw. Elternfragebögen zur BO/ StO

    LfBO: Herr Löpitz

    • Bestellung Berufswahlpass (BWP)
    • Einteilung / Betreuung der Schüler für Berufsfelderkundungen im BSZ / IB
    • Organisation „Woche des offenen Unternehmens“, Girls‘ Day, Boys‘ Day, Future Day, Ausbildungsmessen

    KL: Klassen 9

    • Praktikumsleiter Betriebspraktikum

    Die Schüler der 7. und 8. Klassen werden bei der Berufsorientierung durch unsere Praxisberater unterstützt. Hierzu erfolgt beispielsweise eine Potentialanalyse mit Auswertung, die praktische Erprobung in verschiedenen Berufsfeldern und die Vermittlung in geeigneten Praktikumsfirmen. Das Ziel ist die Berufswahlkompetenz der Schüler zu erhöhen.

    Die Maßnahme „Praxisberater:innen an Oberschulen“ wird finanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts sowie durch Mittel der Bundesagentur für Arbeit Regionaldirektion Sachsen.

     

    Zudem ist eine Berufsberatung über die Agentur für Arbeit möglich.

    Bei Bedarf können sich die Schüler und Eltern auch an die Berufsschullehrer bei BSZ und ihre Ausbilder beim IB wenden.