Förderzentrum für Körperbehinderte Dresden 

Medizinisch-pflegerischer Bereich

Wir Kinderkrankenschwestern des Förderzentrums für Körperbehinderte begleiten unsere Kinder und Jugendlichen in ihrem Schulalltag und kümmern uns um medizinische, sozialmedizinische und pflegerische Bedürfnisse der Schüler. Wir sind im multiprofessionellen Team des Förderzentrums eingebunden.

 

Behandlungspflege:

spezielle medizinisch-therapeutische Maßnahmen auf Anweisung des behandelnden Arztes;

insbesondere intermittierender Katheterismus, Verabreichen von Medikamenten, Inhalationen, Bronchialtoilette, Injektionen, Blutzucker-, Blutdruck-, Urinkontrollen, Stomaversorgung und Behandlung chronischer Wunden

 

sozialmedizinische Aufgaben im Förderzentrum:

  • Koordinierung und Durchführung der Sprechstunden mit Ärzten des Sozialpädiatrischen Zentrums und dem Schularzt in Zusammenarbeit mit den Eltern, Lehrern und Therapeuten
  • Ansprechpartner bei Fragen zu häuslicher Pflege, Hilfsmittelversorgung und medizinischen Problemen im Schulalltag und zu Hause
  • Teilnahme an Teamberatungen, Klassenkonferenzen, Koordinierungsberatungen
  • Zusammenarbeit bei der Erstellung der Förderpläne
  • Teilnahme an Schulveranstaltungen, schulischen und außerschulischen Fortbildungen und Elternratssitzungen
  • bei Bedarf Beratung / Begleitung zu Ausflügen und Landheimfahrten
  • Beratung zu den hygienischen Anforderungen im pflegerischen Bereich und Logistik des Pflegemittelbedarfs
  • Handling und Wartung von medizinischen Geräten
  • Einweisung und Begleitung in die den Bundesfreiwilligen und Praktikanten zugewiesenen Pflegeaufgaben
  • Dokumentation aller pflegerischen und therapeutischen Maßnahmen, akuter Ereignisse sowie sämtlicher Interventionen im Zusammenhang mit der pflegerischen Betreuung des Schülers
  • Unterstützung von Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Suchtprävention 

 

Pflegen und Fördern:

  • Hilfestellung bei im Laufe des Schulalltages notwendigen pflegerischen Verrichtungen (z. B. Inkontinenzversorgung, Körperpflege)
  • Bestärkung der Schüler im Selbstmanagement ihrer Einschränkungen oder chronischen Erkrankung
  • Aufzeigen von Hilfen und Handgriffen für den Alltag

 

Notfallversorgung:

  • akute Versorgung der Schüler bei einem medizinischen Notfall
  • Einhaltung des Verfahrensablaufs bei Unfällen
  • Einhaltung der Vorschriften für ansteckende Krankheiten lt. Infektionsschutzgesetz
  • Infektionsprophylaxe für besonders gefährdete Schüler