Lessing-Gymnasium Hoyerswerda 

News

Schulische Jungunternehmer: Die Schülerfirmen-Messe 2024

Wer hilft, wenn es ein Schulkonzert zu organisieren gibt? Wer kümmert sich um Bedienung und Technik, wenn eine Firma in Hoyerswerda oder Umland ein Event plant? Und wie kann Schule eigentlich Schülerinnen und Schüler auf selbstorganisiertes Arbeiten in der freien Wirtschaft vorbereiten?

 

All dies leitet die weitgehend selbstorganisierte Schülerfirma des Lessing-Gymnasiums „Pupils On Stage“. Sie ist damit die älteste in Sachsen, aber längst nicht die einzige. Das Konzept lebt von der Vielfalt: Je nach Schule setzen sich die Schülerfirmen eigene Schwerpunkte. Teamgeist, Kreativität und Erfindergeist sind dabei aber immer Voraussetzung und gleichzeitig das Ziel der gemeinsamen Arbeit.

 

Dieses Jahr besuchten mit Finn Margraf, Carolin Rochor und Felix Lehnig eine kleine Delegation unserer „Pupils“, wie sie sich hausintern nennen, die Schülerfirmen-Messe in der Internationalen Handelskammer Dresden. Begleitet wurde die Gruppe von Mathe- und Physiklehrerin Sophia Thiele. Ziel war es, sich gegenseitig kennenzulernen und zu schauen, was die Nachbarn anders oder besser machen. Im Bildungszentrum der IHK waren Messestände der Schülerfirmen aufgebaut und ein Moderatorenduo führte durch ein so abwechslungsreiches wie straffes Programm.

 

            Felix Lehnig, Carolin Rochor, Finn Margraf (11. Klasse)

Im parallel stattfindenden Wettbewerb „IW Junior“, an dem unsere Schülerfirma konzeptionell nicht teilnahm, gingen Start-Up-Schülerfirmen mit ihren Ideen in den Wettkampf. Ähnlich wie in der Fernsehsendung „Die Höhle des Löwen“ stellten sie ihre Geschäftsideen vor, Pitches genannt, und bekamen von einer Jury Rückmeldungen.

 

Im Kernprogramm wurden schließlich ebenfalls unterschiedliche Projektideen vorgestellt. Beispielsweise produziert eine der Schülerfirmen Beutel aus recycelten Stoffen. Das bunte Messetreiben und die Workshops, bei denen die Akzente ebenso auf Nachhaltigkeit lag wie beim vegetarischen Buffets, haben unsere drei „Handlungsreisenden in Sachen jungem Unternehmertum“ genügend Eindrücke mitgegeben, um auch die dreißig übrigen Schülerfirmenmitglieder zu inspirieren.

 

Wir wünschen allen unseren „Pupils“, die sich in der Schülerfirma engagieren, weiterhin viel Energie und Freude bei ihrem Einsatz. Ihr bereichert unser Schulleben sichtbar und hörbar.

 

Toralf Schrader

Fachbereich Musik

 

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Lessings Schülerexponate in der 20. Kinder- und Jugendgalerie

In diesem Jahr fand zum zwanzigsten Mal die Kinder- und Jugendgalerie Hoyerswerda statt. Dabei werden Kunstwerke von Schülerinnen und Schülern der Stadt ausgestellt und prämiert.

Zu diesem Anlass gratuliert das Lessing-Gymnasium Hoyerswerda unseren diesjährigen Preisträgerinnen Lotte Brinkmann (5b), Julia Steinmetz, Sina Zink, Maria Kasper (jeweils 9c) und Carolin Rochor (11d). Darüber hinaus bedanken wir uns bei allen weiteren Schülerinnen und Schülern, welche Exponate für die Ausstellung bereitgestellt haben.

 

                              Foto Preisträgerinnen

In einer variantenreichen Auswahl kann man seit dem 02.05.2024 für einen kurzen Zeitraum im Lausitzcenter künstlerische Beiträge in Form von Malereien, Grafiken, Zufallstechniken sowie moderne Lichtmalerei entdecken. Neben diesen Galerie-Wänden findet sich eine Auswahl an plastischen Werken in einer eigens für das Lessing-Gymnasium Hoyerswerda eingerichteten Vitrine.

 

           Carolin Rochor: Stillleben, Acrylmalerei Klassenstufe 11

Das Lessing-Gymnasium Hoyerswerda bedankt sich ebenfalls bei der Kulturfabrik Hoyerswerda für die Organisation und den Aufbau der Exponate sowie allen weiteren beteiligten Organisatoren.

 

Michael Pollack

Fachleiter für den musisch-künstlerisch-sportlichen Bereich

 

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Spracholympiade Russisch

Am 20. März 2024 haben unsere Siebtklässlerinnen Milla Brandt, Johanna Geisler und Lea Zelder an der städtischen Spracholympiade im Fach Russisch erfolgreich teilgenommen.
Das Lessing-Gymnasium Hoyerswerda und die Fachschaft Russisch gratulieren den Teilnehmerinnen herzlich und wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg und Freude beim Russischlernen.

 

Tatjana Steinbach

Fachbereich Fremdsprachen

 

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„Cello meets Vibraphon“ im Schulkonzert

Das war ein exklusives musikalisches Spektakel am 18.04.2024.

 

Bevor sie im Rahmen der Musikfesttage Hoyerswerda im Schlosssaal auftraten, spielten Anna Carewe (Cello) und Oli Bott (Vibraphon) Teile Ihres Programms „Trance meets Rhythm“ in unserer Aula. Dabei brachten sie eine Auswahl von Stücken zu Gehör, die unter anderem aus dem 14. und 20. Jahrhundert stammten und bewiesen obendrein viel Spaß an Improvisation und Pädagogik - Kenner wissen, dass sich beides nicht ausschließt.

 

 

Mit großer Aufmerksamkeit und einigen wohlerdachten Fragen im Anschluss zeigte sich das junge Publikum als wach und dankbar. Das heimliche Highlight bestand für einige Mutige in der Coda der Veranstaltung. Dann nämlich durften sie sich selbst an Vibraphon und Cello ausprobieren.

 

 

Seit 2007 treten Anna Carawe und Oli Bott als Duo unter dem Namen „Cello meets Vibraphon“ auf. Zu hören sind sie unter https://www.youtube.com/watch?v=vwspAT4l950&t=26s sowie www.annacarewe.olibott.com .

 

Neben dieser Besetzung waren schon und sind noch eine ganze Reihe weiterer faszinierender Künstlerinnen und Künstler im Programm der diesjährigen Musikfesttage Hoyerswerda zu hören. Mit der „Junge-Leute-Flatrate“ können Kinder und Jugendliche für insgesamt 15,-€ jedes der 13 Konzerte besuchen.

 

Wir danken unseren beiden Besuchern für das Exklusivkonzert und wünschen Ihnen auch weiterhin inspirierende Konzerte.

 

 

Toralf Schrader

Fachbereich Musik

 

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Abiturprüfungen 2024

Heute beginnen am Lessing-Gymnasium bei bestem Frühlingswetter die Abiturprüfungen 2024. Einige unserer Zwölftklässler sind etwas früher dran als diejenigen an vielen anderen Schulen, weil der Musik-Leistungskurs sein Können im Singen und Spielen eines Instruments unter Beweis stellt. Sicher einer der klangschönsten Momente des diesjährigen Abiturs für die Prüferinnen und Prüfer.

 

Das Lessing-Gymnasium wünscht der gesamten Jahrgangsstufe 12 viel Erfolg und starke Nerven in der nun beginnenden Prüfungsphase.

 

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Benefizkonzert 2024 – Nachlese

 

Zum letzten Mal vor der Sanierung der Lausitzhalle hieß es am 22. April: Das Lessing-Gymnasium bringt den Saal zum Klingen und Kochen. Mit dankbarem Applaus honorierte das Publikum, darunter viele Familien und Freunde der jungen Musikerinnen und Musiker, das abendfüllende Konzert.

 

Dieses Jahr trumpften die Besetzungen mit einer ungewöhnlich großen Bandbreite der musikalischen Richtungen auf. Den Auftakt gab der Kinderchor unter der Leitung von Kerstin Graumüller und Annabell Pawlaßek. Ein erster Höhepunkt war eine überzeugend rockige Version des anspruchsvollen Queen-Klassikers „Bohemian Rhapsody“.

 

Der Übergang zum kurzen, doch umso eindrucksvolleren „Komet“ der 5. Klasse war damit hinsichtlich von Energie und Lautstärke folgerichtig. Vorbereitet wurden die jungen Künstler inklusive klasseneigener Band durch Ulrike Schöwel und Paul Bäns.

 

Nach dieser ohrenöffnenden Ouvertüre konnte der Mädchenchor unter der Leitung von Lothar Kusche in gewohnt homogenem Klang und mit beeindruckender Chordisziplin zeigen, wozu die Stimmen der 8. bis 12. Klasse fähig sind. Und das Niveau war entsprechend hoch: Vom schwelgerischen Chorlied der Romantik über ambitionierte Arrangements von Hits wie „Hungriges Herz“ und „Super Truper“ (Abba hätte es gefreut) bis zum bandbegleiteten „Shoop Shoop“-Song ließ kein Stück die Zuhörer kalt.

 

Wie konnte die erwartungsvolle Stimmung nun vor der Pause noch gehalten werden? Indem eine ganz andere Besetzung ein gänzlich anderes Repertoire spielte: Mit „Jump“ (Inklusive der originalen Soli von Van Halen und seinem Keyboarder!) und Songs von den Red Hot Chili Peppers oder Madsen gab die Band der 12. Klassenstufe den Subwoofern der Lausitzhalle die Gelegenheit, so richtig zu zeigen, wie tief sie brummen können. Grüße an die Tontechnik! Noch so eine Performance, und die geplante Sanierung der Halle müsste womöglich vorterminiert werden.

 

Nach der Pause, die fürs konzentrierte Zuhören unerlässlich ist, schlugen die Jazzdancer das Publikum in ihren Bann mit einer viertelstündigen Choreografie voll variantenreicher Bewegungselemente und explosivem Tanz. Verantwortlich dafür zeichneten Inge Bormann mit ihrer Co-Trainerin Lisa Fritsch.

 

Hierauf wollte sich auch der Leistungskurs Musik 12 noch mit einer Hommage an seine Schullaufbahn („An Tagen wie diesen“) verabschieden. Im Anschluss daran betrat das Instrumentalensemble (geleitet vom Autor) die Bühne und lieferte ein Medley durch 400 Jahre Musikgeschichte. Zusammengestellt und arrangiert wurde das Werk vom Schlagzeuger der Besetzung, Philipp Meier.

 

Der Jugendchor gab sich und dem Publikum zu guter Letzt die Ehre. Seit diesem Schuljahr befindet er sich unter der Leitung von Kerstin Lieder, assistiert von Ulrike Schöwel und Till Schwalba. Unvergesslich bleibt der „Klangeindruck“ von fallendem Regen zu Beginn von „Africa“, den 130 Hände schnippsend erzeugten. Und ein wirklicher musikalischer Meilenstein war Haydns „Die Himmel erzählen“ aus dem Oratorium „Die Schöpfung“ mit den Gesangsolisten/-innen Annabell Pawlaßek, Ulrike Zech und Ric Raffael Reinhold.

 

Als nach etwa zweieinhalb Stunden reiner Spielzeit die 160 Teilnehmenden und die Zuhörer auf ihren 850 Plätzen gemeinsam das traditionelle finnische Abschlusslied „Kalliolle“ sangen, war der musikalische Höhepunkt für uns am Lessing-Gymnasium für dieses Schuljahr gesetzt. Das schließt natürlich nicht aus, dass noch allerhand spannende Projekte und Auftritte bis zu den Sommerferien folgen werden.

 

Ein großer Dank, und das kann man kaum deutlich genug ausdrücken, geht an alle Beteiligten auf und hinter der Bühne. Ob groß, klein, laut oder leise: Ihr habt uns einen unvergesslichen Abend beschert und gezeigt, was mit Gemeinschaft möglich ist.

 

 

Toralf Schrader

Fachbereich Musik

 

 

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Benefizkonzert des Lessing-Gymnasiums

Die Chöre, Musikgruppen und Tänzer des Lessing-Gymnasiums Hoyerswerda laden zum alljährlichen Benefizkonzert in die Lausitzhalle.

 

An diesem Freitag, dem 22.03.2024, werden 160 Schülerinnen und Schüler der 5. bis 12. Klassen gemeinsam auf der Bühne stehen. Dort zeigen sie ihr musikalisches Können. Neben Werken aus Klassik bis Moderne steht Spaß gepaart mit hoher Professionalität im Mittelpunkt. Ein unvergesslicher Abend für Publikum und alle Beteiligten ist vorprogrammiert. Zwar ist die Veranstaltung bereits ausverkauft, aber es gibt garantiert ein nächstes Mal.

 

Übrigens ist auch dieses Jahr wieder ein Teil des Erlöses für humanitäre Zwecke vorgesehen. Und wer errät, aus welchem Jahr das historische Konzertfoto stammt, bekommt eine persönliche Kurz-Führung in den Backstage-Bereich der Lausitzhalle.

 

Toralf Schrader

Fachbereich Musik

 

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Naturwissenschaft im Wettstreit - Physikolympiade 2024

 

Auch in diesem Schuljahr nahmen zahlreiche Schülerinnen und Schüler des Lessing-Gymnasiums an der sächsischen Physikolympiade teil. Die Besten der ersten Stufe erhielten eine Einladung zur Teilnahme an der zweiten Stufe der Olympiade, die am 7. März 2024 in Löbau stattfand. Auch hier waren Schüler des Lessing-Gymnasiums erfolgreich. So erreichte Annabelle Solibieda (3. v. l.) aus der 8. Klassenstufe  den zweiten Platz im Regionalausscheid. Maciej Lesnikovski (2. v. l) vertrat sogar als einziger Schüler des Landkreises Bautzen die Klassenstufe 10.

 

Für die 6. Klasse des Lessing-Gymnasiums traten Marit Gierth und Lejani Kalauka (4. und 5. v. l.) an.

 

Wir gratulieren allen Teilnehmern zu ihren Ergebnissen und wünschen ihnen weiterhin beste Erfolge beim Erweitern ihrer naturwissenschaftlichen Kenntnisse.

 

Dr. Falk Günther

Fachleiter Mathematik/Naturwissenschaften

 

 

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Preiskonzert „Jugend musiziert“ am Lessing-Gymnasium Hoyerswerda

Im Namen der Schule gratulieren wir allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre sehr erfolgreichen Ergebnisse am Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ und sind erfreut darüber, dass wir als Veranstaltungsort des anschließenden Preiskonzertes für den Regionalwettbewerb am 03.02.2024 fungieren durften.

 

Besonders hervorheben und beglückwünschen möchten wir in diesem Zusammenhang die herausragende Leistung von Wilhelm Vogel aus unserer Klasse 5a, welcher neben anderen Künstlern einen 1. Preis mit seiner  überragenden Punktzahl von 24 von 25 maximal möglichen Punkten in der Kategorie Posaune erhielt und damit eine Weiterleitung zum Landeswettbewerb in Dresden erfährt.

 

Ein herzlicher Dank geht auch an alle involvierten Musikschulen, alle Beteiligten und Unterstützer im Bereich der Durchführung und Organisation, die Unterstützung durch die Stadt Hoyerswerda, sowie an alle Sponsoren, die die regionale Förderung musikalischer Talente ebenfalls ermöglichten.

 

Wir wünschen auf diesem Wege allen Preisträgern und Teilnehmern maximale Erfolge in der anstehenden nächsten Wettbewerbsstufe.


M. Pollack

FL für den musisch-künstlerisch-sportlichen Bereich

 

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Helau bei Lessings

 

Am letzten Schultag vor den Winterferien wurde die Faschingszeit auch am Lessing-Gymnasium mit großer Freude begrüßt und ausgelassen gefeiert.

 

Wie jedes Jahr überlegte sich der 11er Jahrgang ein Programm für jede Klassenstufe. Dieses Jahr durften die Schüler Parcours laufen, tanzen, wettessen, Karaoke singen und Limbo tanzen. Die Klassen nahmen die spielerischen Herausforderungen dankbar an. Natürlich hat da auch die Aussicht auf den wohlverdienten Lohn, Süßigkeiten aller Art, nach jedem Spiel geholfen. Teilweise sind sogar Klassen oder Jahrgänge gegeneinander angetreten, beispielsweise wenn es darum ging, wer das größere Wissen besitzt. Dadurch zeigten alle, dass am Ende des ersten Halbjahres nicht alles auf „Reset“ geschaltet wurde – selbst während der närrischen Zeit. Alle Beteiligten haben sich sehr gut geschlagen und durften dann mit einer Polonaise in die Ferien- und Faschingszeit starten.

 

Im Sinn dieser leichtgängigen Feiertage wünschen wir euch alle gutes Durchhaltevermögen für dieses nicht mehr ganz so neue Halbjahr. Viel Erfolg und Glück bei den anstehenden Aufgaben.

 

FSJ-ler
Thomas Sachs

 

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Jugend trainiert für Olympia – Volleyball

 

Am Donnerstag, den 01.02.2024, machte sich die Wettkampfklasse IV im Volleyball auf den Weg zum Regionalfinale in Kamenz. Es reisten insgesamt 4 Mannschaften aus Ostsachsen an, darunter Zittau, Görlitz, Bischofswerda und Hoyerswerda.

Das erste Spiel kämpfte das Lessing-Gymnasium gegen das Christian-Weise-Gymnasium aus Zittau. Den ersten Satz gewann Hoyerswerda haushoch mit 25:15. Im zweiten Satz erkämpfte sich Zittau den Sieg (25:22) durch einen geschickten Spielerwechsel. Hoyerswerda hat sich im Tie-Break nochmal angestrengt und so mit großem Abstand 15:05 gewonnen. Die Freude war groß.

Das nächste Spiel wurde gegen das Joliot-Curie Gymnasium Görlitz bestritten. Den ersten Satz gewann Hoyerswerda mit 5 Punkten Abstand (25:20) für sich. Der zweite Satz (26:24) ging deutlich knapper, aber dennoch positiv für das Lessing-Gymnasium Hoyerswerda aus.

 

Im letzten Spiel dieses aufregenden Tages spielte das Lessing-Gymnasium gegen das Goethe-Gymnasium Bischofswerda. Den ersten Satz gewannen die Lessing-Schülerinnen mit einem 25:14 deutlich. Im zweiten Satz kämpften die Schülerin aus Bischofswerda, unterlagen jedoch gegen das Lessing-Gymnasium mit 25:21.

Nach diesem aufregenden, sportlichen und vor allem erfolgreichen Tag, ging es mit der Goldmedaille und der Einladung zum Landesfinale nach Hause. Insgesamt haben die Schülerinnen des Lessing-Gymnasiums mit tollen Aufschlägen gepunktet, tolle Spielzüge gezeigt und sich mit Angriffen oder gelegten Bällen durchgesetzt. Die Schülerinnen freuen sich auf den nächsten Wettkampf, am 17.04.2024.

 

Cordula Göbel

Fachbereich Sport

 

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Spielbericht vom 16.01.2024

 

Am 16.01.2024 ging es mit Schülern zum Volleyball-Regionalfinale WK 1 im Rahmen von Jugend trainiert für Olympia. Das Regionalfinale startete im Berufsschulzentrum Konrad Zuse mit leichter Verspätung aufgrund der weiten Anreise der gegnerischen Mannschaften. Die Spieler aus Niesky, Löbau und Bautzen mussten zunächst den winterlichen Herausforderungen widerstehen, bevor sie sich den sportlichen Herausforderungen widmen konnten. 

 

Die Volleyballer vom Lessing-Gymnasium traten im ersten Spiel gegen das Berufsschulzentrum Löbau an. Zunächst führte im ersten Satz unsere Mannschaft deutlich - bis zum Punktstand von 18:13. Eine Aufschlagsserie der Gegner verunsicherte sie anschließend, sodass bis zum Schluss jeder Punkt erkämpft werden musste. Letztlich ging es mit einem 29:27 für Hoyerswerda aus. Eine Umstellung im zweiten Satz führte leider nicht zum entsprechenden Erfolg, aber dennoch ging dieser Satz auch nur sehr knapp mit 23:25 an das BSZ aus Löbau. Die Unruhe und Anspannung bei den Lessingschülern ließ im dritten Satz nicht nach. Schließlich endete dieser zugunsten des Gegners mit 15:9. 

 

Das zweite Spiel bestritten die Lessingianer gegen das Friedrich-Schleimacher-Gymnasium aus Niesky. Sowohl eine fehlerhafte Annahme, als auch missglückte Aufschläge führten das Lessing-Gymnasium rasch zum Rückstand. Somit gewannen die Schüler aus Niesky deutlich mit einem Spielstand von 25:11. Dies schüchterte unsere Schüler des Lessing-Gymnasiums jedoch nicht ein. Die Aufschläge wurden konstanter und der Angriff durch Eric Beyer und Theo Kowalick deutlich erfolgreicher. Mit dieser Kraftanstrengung erkämpften sie und ihre Mitspieler sich den zweiten Satz bei einem Punktestand von 25:23. Damit ging es wiederum in den Tie-Break. Im letzten Satz punkteten unsere Schüler wiederum mit erfolgreichen Angriffen, aber auch überlegten Spielzügen durch Noah Szthelo und einer guten Aufschlagsserie von Keno Lutter. Der Tie-Break endete mit einem 16:14 für Hoyerswerda.

 

Das sorbische Gymnasium Bautzen war der letzte Gegner für diesen tollen und spannenden Spieltag. Einige der gegnerischen Mannschaften spielen erfolgreich in der Sachsenklasse, sodass die Lessingschüler bereits vermutet hatten, dass dies ein sehr herausforderndes und schweres Spiel wird. Dessen ungeachtet zeigten sie sich sowohl im Angriff als auch im Block erfolgreich. Hin und wieder schlichen sich jedoch Stellungsfehler ein. Dennoch war deutlich erkennbar, dass sich auch die Bautzner die Siege erkämpfen mussten. Letztlich gingen beide Sätze an sie (25:20, 25:21). Bautzen wurde am Ende Sieger des Regionalfinales. 

 

 

Mit großem Einsatz haben für das Lessing-Gymnasium gespielt: Eric Beyer (10b), Theo Kowalick (10d), Noah Szthelo (10d), Colin Groba (10d), Santino Prägler (9c) und Keno Lutter (9c).

 

 

 

Cordula Göbel

Fachbereich Sport

 

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Jugend trainiert für Olympia

 

Anfang Dezember ging es für neun sportlich ambitionierte Lessing-Schüler(innen) nach Großröhrsdorf zum Westlausitzfinale im Volleyball in der Wettkampfklasse 4. Die Jungenmannschaft bildeten Tonda Kasper (6c), Emil Oehme (6c), Moritz Kerbach (6c), Mika Scholz (7b) und Leonhard Donoval (5a). Für die Mädchenmannschaft stellten sich als erfahrene Spielerinnen Merle Kciuk (7b), Nelly Richter (7b), Luisa Klein (7a) und Lara Hartig (6e) zur Verfügung. Begleitet und unterstützt wurden sie von Herrn Polz (Vater   von       Nelly),   Frau      Kasper und       Frau Göbel.

In der Mädchenstaffel hatte das Lessing-Gymnasium zwei Gegner. Dies waren zum einen das Humboldt-Gymnasium Radeberg und zum anderen das Friedrich-Sauerbach-Gymnasium Großröhrsdorf. Die großen Mädchen aus Radeberg und die anfängliche Nervosität an diesem Wettkampftag brachte im ersten Satz etwas Unsicherheit in das Spiel, welches wir daher mit 18:25 verloren. Doch im nächsten Satz entwickelte sich der Ehrgeiz der Lessing-Schülerinnen. Mit viel Motivation sowie Spielwitz erkämpften sie sich den Sieg und gewannen 25:22. So ging es zum entscheidenden Tiebreak, in dem sich beide Mannschaften ein gutes Spiel lieferten. Am Ende konnten es die Hoyerswerdaer mit 18:16 für sich entscheiden. 

 

Das zweite Spiel gegen Großröhrsdorf gewannen die Lessing-Sportlerinnen dann souverän mit viel Freude und einem 2:0. Beide Siege brachten den Lessing-Schülerinnen den 1. Platz im Westlausitzfinale und den Einzug in das Regionalfinale am 01.02.2024 in Kamenz. Darauf freuen wir uns schon. 

 

Die Jungenstaffel wiederum bestand aus insgesamt vier Gegnern: das Friedrich-Sauerbruch-Gymnasium Großröhrsdorf, die Oberschule Königsbrück, das Humboldt-Gymnasium Radeberg und die Sorbische Oberschule Räckelwitz. Das erste Spiel fand gegen die Gastgeber Großröhrsdorf statt. In diesem Spiel waren die Lessing-Schüler etwas behäbig und fehlende Absprachen taten ihr Übriges, sodass beide Sätze vergeben wurden. Im zweiten Spiel, welches gegen die Oberschule Königsbrück als späteren Sieger des Turniers ausgetragen wurde, zeigten sich unsere Annahmen und Angriffe als sicherer. Trotzdem waren die Gegner stärker und wir verloren mit 19:25 im ersten und mit einem knappen 23:25 den zweiten Satz.

 

Verständlicherweise ließen die Kräfte zwar langsam nach, nichtsdestotrotz stieg die Motivation. So packte unsere Lessingschüler in den nächsten zwei Spielen der Ehrgeiz. Den ersten Satz gegen Radeberg gewannen sie souverän mit 25:16. Im zweiten Satz kämpften sich die Gegner zwar heran, gaben aber auch diesen mit 25:23 ab. Das letzte Spiel gegen Räckelwitz gestaltete sich als spannend und endete schließlich mit einem Sieg für das Lessing-Gymnasium bei einem eindeutigen 25:21. Der zweite Satz ging mit 28:26 knapp an uns und so erlangten die Jungs den 3. Platz im Westlausitzfinale.

 

Ein ereignisreicher, spannender und schöner Wettkampftag ging zu Ende. Die Schülerinnen und Schüler feuerten sich gegenseitig an, lernten sich von einer neuen Seite kennen und einige machten ihre die ersten Erfahrungen in einer Wettkampfsituation. Vorfreude und Motivation auf den nächsten Wettkampf sind bereits jetzt groß.

 

Cordula Göbel

Fachbereich Sport

 

 

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Spenden für die Tafel

 

Jedes Jahr um die Weihnachtszeit sammelt unsere Schule im Namen aller Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer Spenden für die Tafel in Hoyerswerda. 2023 sind wieder viele großzügige Sachspenden, wie zum Beispiel Spiele, Kuscheltiere oder Spielzeuge gesammelt und mit einer Geldspende an die Tafel übergeben. Dort werden die Geschenke verpackt und danach ausgeteilt.

 

 

Wir bedanken uns bei allen Spenderinnen und Spendern, die sich so gut beteiligt haben, und wünschen allen ein gesundes neues Jahr.

 

 

FSJ-ler

Thomas Sachs

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Zum neuen Jahr? - Ein Weihnachtsgruß.

Das Lessing-Gymnasium wünscht allen Kindern und Jugendlichen, Eltern und Lehrkräften sowie Freunden und Förderern ein gesundes Jahr 2024. Mögen wir die kommenden Monate in Zuversicht und friedlichem Miteinander mit positiven Erfahrungen für uns und andere füllen.

 

Als kleines Neujahrsgeschenk können alle Musikbegeisterteten unter dem folgenden Link das Weihnachtskonzert in der Johanneskirche nacherleben. 

 

https://drive.google.com/file/d/1AkQc4mkUq6hrsh-mdORjMcAgFfyaTIVY/view?usp=sharing

 

Wir danken Herrn Sommer für die freundliche Bereitstellung der Aufnahme.

 

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Sprachseminar 2023

Bevor die Weihnachtszeit begann, durfte ich (Milla Mercedes Brand) für drei Tage nach Seifhennersdorf ins Sprachenseminar. Alle Teilnehmer, die sich entweder an Russisch, Französisch, Spanisch, Latein, Polnisch oder Tschechisch begeistern, studierten ein Theaterstück ein. In meiner Gruppe „Russisch“ waren mit mir sechs weitere Teilnehmer dabei. Zusammen bereiteten wir ein Theaterstück zum Thema „Sport und Spiele“ vor. Untergebracht war ich in einem Dreierzimmer mit zwei weiteren Mädchen. Diese Unterkunft war sehr schön und wir wurden mit leckerem Essen versorgt.

 

 

Insgesamt habe ich mich dort sehr wohl gefühlt und habe auch neue Freunde kennen gelernt. So eine Reise zum Sprachenseminar würde ich gerne wiederholen.

 


Milla Mercedes Brand, 8a

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Von Schülern für Schüler

Bei der diesjährigen Schlemmermeile verkaufte der 11. und 12. Jahrgang, sowie Lehrerinnen und Lehrer viele Leckereien und Speisen an zahlreiche Schülerinnen und Schüler. Mit dem eingebrachten Geld wurde eine neue Mikrowelle gekauft, damit sich die Schülerschaft selbst mitgebrachte Speisen erwärmen kann (steht bei der Cafeteria). Das restliche Geld kam der Schülervertretung zugute, um Projekte oder weitere Sachen für die Schülerinnen und Schüler zu finanzieren.
Wir bedanken uns bei den vielen hungrigen Schülern und Lehrern.

 

FSJ-ler
Thomas Sachs

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Weihnachtskonzert 2023

Das war ein schönes, stimmungsvolles, abwechselungsreiches, Freude bringendes und auch überraschendes Konzert.

 

Ein großes Danke geht an alle Beteiligten! 

 

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Helle Stimmen im Adventskonzert

Monate nachdem die ersten Lebkuchen in den Supermarktregalen stehen, stehen auch unsere Schülerinnen und Schüler der Musikklassen in den weihnachtlichen Startlöchern. Wenn der Adventskranz aufgestellt wird, lassen der Jugendchor und der Mädchenchor die Johanneskirche erklingen und die Fünft-, Sechst- und Siebtklässler singen in der Aula. Jedes Jahr wird für all diese Konzerte ein neues Programm erprobt.

 

Letzte Woche nun waren die hellen Stimmen der 5a, 6a und 7a  beim Adventskonzert zu hören. Obwohl, das trifft nicht so ganz zu. Sie waren nämlich bei gleich zwei Adventskonzerten zu hören. Aufgrund der Nachfrage und um Routine zu bekommen, sangen und klangen die Schülerinnen und Schüler am Nachmittag und dann nochmal am frühen Abend. Sie hatten ihre Beiträge jeweils als Klasse vorbereitet. Die Sechser und Siebener brachten darüber hinaus als Kinderchor den Saal zu Beginn und am Ende der Veranstaltung in Weihnachtsstimmung. Er wird geleitet von Kerstin Graumüller und Konstanze Höll-Bockenheimer. Instrumentell vorbereitet wurden die jungen Musiker aus seinen Reihen von Annabell Pawlaßek. Frau Graumüller leitet außerdem die 6a. Die Klassen 5a und 7a wurden von ihrer Musiklehrerin Ulrike Zech musikalisch betreut, unterstützt vom Autoren dieses Artikels.

 

Von der Qualität der einzelnen Programmpunkte war das Publikum überrascht, darunter viele Eltern, Großeltern und Geschwister der Bühnenkünstler. So beeindruckten die eigenständig erarbeiteten Moderationen von Luisa Klein, Helene Köckritz, Swana Sachon und Emma Wolf aus der 7a neben der Vielzahl der Instrumente aus allen beteiligten Klassenstufen; darunter Cello, Gitarre, Violine und Akkordeon.

 

Erwähnt werden soll auch noch der unermüdliche Einsatz unserer Schülerfirma an der Technik (Abendleitung unter Finn Margraf, Kjell Kalauka, mitwirkend Felix Lehnig, Aaron Krannich und viele andere). Hier waren ebenso zahlreiche Hände vonnöten wie am liebevoll gestalteten Buffet und am Empfang (Laura Lehmann und Lea Walleiser, um nur zwei zu nennen).

 

Einen bunt gestalteten und lichthell klingenden Eingang in die Vorweihnachtszeit habt Ihr uns bereitet. Wir hoffen, der Weihnachtsmann revanchiert sich entsprechend.

 

 

 

Toralf Schrader

 

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Weihnachtsbühne im Lausitzcenter

Einkaufen und Live-Musik hören? Kein Problem im Lausitzcenter. Das Centermanagement hat wieder die Weihnachtsbühne in Position gebracht und für allerlei Künstlerinnen und Künstlern, nicht nur der Tonkunst, während der Adventszeit geöffnet.

 

Freundlicherweise wurden auch wir dieses Jahr eingeladen, uns zu beteiligen. Drei unserer Bands haben sich auf den Weg gemacht, die frohe Kunde zu bringen und ein Licht in die Herzen der Menschen zu senden. Oder sagen wir: Mindestens ein rhythmisches Wippen in die Beine des Publikums. Der Fokus lag auf Weihnachtshits der Rock- und Popmusik, aber auch Jazz und traditionelle Weihnachtslieder standen auf der Setlist.

 

Für den kurzweiligen Abend und ihren großen Einsatz danken wir herzlich den Bands...

 

„Sunday Vibe“ - Matthijs Nicolaus (p),Thilo Schowtka (b), Toni Oczkowski (git, voc), Julia Sander (git), Finley Schieber (dr)

 

„Project Chaos“ - Jessica Maslok (p, voc), Michelle Herzger (b), Pauline Zink (git), Laura Lehman (voc)

 

12er-Band – Franz Branzko (p), Werner Sarodnik (b), Franz Mickel (voc), Luca Sommer (git), Valentin Fehlisch (dr)

(das Publikum war glücklicherweise oder leider zu fokussiert)

 

 

 

 

Toralf Schrader

 

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Pressemitteilung Weihnachtskonzert

Der Jugendchor und Mädchenchor des Lessing-Gymnasiums Hoyerswerda laden zum traditionellen Weihnachtskonzert ein. Am 14.12., Donnerstag können Sie sich in vorweihnachtliche Feststimmung versetzen lassen. Es werden ab 19:00 Uhr insbesondere weihnachtliche Lieder von Barock über Klassik bis heute zu hören sein. Karten sind an der Abendkasse ab 18:30 Uhr für 3,-€ ermäßigt beziehungsweise 5,-€ als Vollzahler erhältlich. Auch dieses Jahr ist wieder ein Teil des Erlöses für humanitäre Zwecke vorgesehen.

 

Der Kinderchor und die jungen Musikerinnen und Musiker der Klassen 5a, 6a und 7a laden anlässlich ihres Doppelkonzerts am 06.12. jeweils 14:30 und 17:00 Uhr zum Zuhören und Staunen ein. Sie werden die Bühne unserer Aula betreten. Nach allem, was wir schon hören konnten, wird es ein beeindruckend vielseitiges Nikolauskonzert.

 

Toralf Schrader

 

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Es war einmal… eine NachLESE

2004 wurde der bundesweite Vorlesetag ins Leben gerufen. Seine Intention ist seitdem, Kinder und Erwachsene  für das Vorlesen zu begeistern.
Jedes Jahr wird der Vorlesetag im November unter einem bestimmten Motto präsentiert, dieses Jahr hieß es: Vorlesen verbindet.
Zum 20. Vorlesetag im Jahr 2023 machten es sich die Lehrkräfte unserer Schule zur Aufgabe, den Schülerinnen und Schülern etwas vorzulesen, egal in welchem Unterrichtsfach. Es wurden spannende, wissenswerte, lustige oder auch Geschichten zum Knobeln vorgelesen, manchmal sogar mit Leckereien.
Der bundesweite Vorlesetag bei uns im Lessing-Gymnasium Hoyerswerda war ein großer, sozusagen erlesener Erfolg.

 

FSJ-ler
Thomas Sachs

 

 

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Partnerschaft zahlt sich aus

Anlässlich der Bildungstouren für die zukünftigen Lessingschülerinnen und -schüler, wurde von unseren Fünftklässlern viel Obst zur Verfügung gestellt. Damit die Kinder gesunde Snacks für Zwischendurch haben. Es war jedoch mehr Obst, als benötigt wurde, deswegen haben wir das restliche Obst spontan an die Kinder- und Jugendfarm Hoyerswerda gespendet. Durch unsere langjährige Partnerschaft können die Tiere auch bei kälteren Temperaturen leckeres und saftiges Obst essen. Nur die Schildkröte kann leider nicht die frischen Früchte aus unserer Schule schnurpseln. Sie befindet sich schon im Winterschlaf.

 

FSJ-ler
Thomas Sachs

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„Ich erzähl‘ dir eine Geschichte…“ - Vorlesewettbewerb am Lessing

Die 6. Klassen des Lessing-Gymnasiums waren am Freitag Teil von etwas ganz Großem: Am 17.11. fand der diesjährige bundesweite Vorlesetag statt. Nicht nur haben an diesem Tag unsere Lehrkräfte in den Fachräumen aus ihren Lieblingsbüchern vorgelesen, es ging auch in der Aula beim Vorlesewettbewerb der Sechstklässler hoch her. Und das kam so:

 

Im Vorfeld wurde innerhalb jeder Klasse ermittelt, wer am besten vorliest. Dabei geht es nicht allein um Sicherheit. Auch Aussprache, Ausdruck und authentischster Vortrag spielen eine Hauptrolle. Die fünf Finalistinnen und Finalisten unserer fünf 6. Klassen haben sich gestern nun in unserer Aula getroffen und vor allen ihren Mitschülern gezeigt, wie leidenschaftlich sie das geschriebene Wort lebendig machen können. Aber wie läuft so ein Wettbewerb ab?

 

Zuerst haben die vier Schülerinnen und ein Schüler aus ihrem selbstgewählten Buch eine Textelle vorgelesen, die ziemlich genau drei Minuten lang war. Danach mussten sie zwei Minuten aus einem Fremdtext vorlesen und direkt die Emotionen und Gefühle der handelnden Figuren stimmlich verdeutlichen. Ein geistiger Kraftakt, der intensiv vorbereitet wurde und während der etwa 5 Minuten volle Konzentration erforderte.

 

Im Publikum haben die Mitschülerinnen und Mitschüler mitgefiebert und jede „Performance“ kräftig mit Applaus angefeuert. Für die Jury, die aus fünf Lehrerinnen und Lehrern sowie unserer Schulleiterin Frau Michelfeit bestand, musste dann einen Gewinner aus den fünf Finalisten küren. Das war gar nicht so leicht, denn alle hatten hohes Vorleseniveau gezeigt. Deswegen gab es neben dem Schulsieger vier zweite Plätze. Das enge Bewertungsfeld bewies, mit wieviel Engagement die Schülerinnen und Schüler ihr eigenes und das fremde Buch den Kindern nähergebracht haben.

 

Jonathan Linke aus der 6e führte knapp und belegte den ersten Platz. Luise Köckritz (6a), Elena Seidel (6b), Paula Räuber (6c) und Laura Just (6d) erhielten neben einer Urkunde einen Gutschein über 15,-€ für das Buch-und-Musikhaus Sygusch. Der erste Platz war mit einem Gutschein über 25,-€ dotiert. Außerdem geht es nach dem Vorlesewettbewerb der Schule für den Schulsieger in die nächste Runde. Diese findet schulübergreifend für die Stadt Hoyerswerda statt.

 

Wir wünschen Jonathan und allen Kontrahenten viel Erfolg in der nächsten Runde. Bei ihm und den anderen Finalistinnen bedanken wir uns für einen aufregenden Vorlese-Vormittag.

 

Thomas Sachs
FSJ-ler

 

 

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Berichterstattung zur Exkursion zum Helmhotz-Zentrum Dresden Rossendorf

Am 07.11.2023 hatten ausgewählte Schüler der 10. Klassen die Möglichkeit, das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf zu besuchen. Dieser Ausflug stand unter dem Thema „Magnetismus“, zu welchem wir experimentieren durften.

 

Die Fahrt startete am Morgen mit dem Bus. Begleitet wurden wir von Frau Thiele und Herrn Koark. Nachdem wir angekommen waren, wurden wir ins Schülerlabor DeltaX gebracht. Zuerst hörten wir einen Vortrag über die Arbeit in diesem Forschungszentrum. Dann bildeten wir Zweiergruppen für die geplanten Experimente an den vorbereiteten Stationen. Jede Station brachte uns einen anderen Aspekt des Magnetismus näher. Auch die Frage, was Magnetismus eigentlich ist, wurde anfangs beantwortet. Denn Magnetismus ist grundsätzlich die Existenz bewegter Ladungen.

 

An einer Station untersuchten wir mit Hilfe von flüssigem Stickstoff den Zusammenhang von Widerstand und Temperatur verschiedener Proben. Da flüssiger Stickstoff sehr kalt ist, war höchste Vorsicht geboten. Eine weitere Station erforderte das Aufbauen eines Stromkreises, durch welchen wir auf das Thema der Selbstinduktion zu sprechen gekommen sind. Bei der letzten Station gab es verschiedene Experimente zu den Arten des Magnetismus zu bewundern. Dort erfuhren wir, dass flüssiger Sauerstoff, welcher ebenfalls sehr kalt ist, ein Paramagnet ist und welche Eigenschaften er hat. Auch die Frage, warum ein Graphitplättchen über einem Neodymmagnet schwebt, wurde uns beantwortet. Falls wir Fragen zu den Experimenten hatten, wurden sie sehr gut von den Betreuern der Stationen beantwortet. Anschließend fuhren wir, durch viele neue Eindrücke bereichert, mit dem Bus wieder zurück.

 

Die Möglichkeiten, welche wir im Schülerlabor DeltaX nutzen konnten, hätten wir so nie im normalen Schulalltag gehabt. Welche Schule kann schon mit flüssigem Stickstoff arbeiten? Außerdem konnten wir einen kleinen Einblick in die Arbeit beim Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf erhalten. Alle Beteiligten waren mit viel Interesse beim Experimentieren, Lernen und Erforschen. Insgesamt war dies ein sehr gelungener Tag, an dem wir Vieles neu dazugelernt haben.

 

Mandy Kindereit, 10b

 

 

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Spuren der Vergangenheit: Eine lehrreiche Exkursion ins KZ Ravensbrück

 

Vom 01.11.23 bis zum 03.11.23 hatten wir die Gelegenheit, an einer dreitägigen Fahrt ins Konzentrationslager Ravensbrück teilzunehmen. Neben uns fuhren noch Schülerinnen und Schüler der christlichen Schule Johanneum Hoyerswerda, des Leon-Foucault-Gymnasiums Hoyerswerda sowie der Oberschule Hoyerswerda mit. Die Exkursion gab uns nicht nur die Möglichkeit, eine historische Gedenkstätte zu besichtigen, sondern auch eine intensive Erfahrung, die uns die Gräueltaten des Holocaust näherbrachte und unser Verständnis für die menschliche Geschichte vertiefte.

 

Am ersten Tag erreichten wir das ehemalige Konzentrationslager Ravensbrück. Schon beim Betreten des Geländes spürte man die beklemmende Atmosphäre, die sich über die Jahre hinweg gehalten hat. Nach der Ankunft wurden wir in eine Gruppe mit Schülern des Johanneums eingeteilt. Nach einer kurzen Einführung durch unsere sachkundigen Gruppenleiter hatten wir die Möglichkeit, das Gelände in kleinen Gruppen eigenständig zu erkunden. Dabei sollten wir Fragen sammeln, die später bei einem gemeinsamen Rundgang mit unserem Betreuer geklärt werden sollten.

 

 

Die selbstständige Erkundung war sehr intensiv und brachte viele Emotionen mit sich. Das Betreten der historischen Gebäude und das Betrachten der Überreste des Konzentrationslagers erinnerte uns an die Gräueltaten, die an diesem Ort verübt wurden. Während dieses selbstständigen Rundgangs hatten wir auch die Möglichkeit, uns die Ausstellungen anzuschauen, in denen von vielen persönlichen Geschichten von Überlebenden, aber auch von SS-Offizieren und von Ereignissen aus dem KZ berichtet wird.

 

Nach der selbstständigen Erkundung machten wir einen gemeinsamen Rundgang, bei dem unsere zuvor gesammelten Fragen ausführlich erklärt und besprochen wurden. Die Experten vor Ort halfen uns, die komplexen Aspekte der Geschichte Ravensbrücks zu verstehen. Bei dieser Führung wurden uns die Geschichte und die schrecklichen Ereignisse, die sich an diesem Ort abgespielt hatten, nähergebracht.

 

 Am zweiten Tag besuchten wir die Hauptausstellung des Konzentrationslagers, welche alle Themen zur Geschichte des Konzentrationslagers beinhaltete. Wir suchten uns in kleinen Gruppen ein Thema aus, zu dem wir unser Wissen vertiefen wollten und dazu dann ein Plakat, eine Audiodatei (Podcast) oder eine PowerPoint ausarbeiten sollten. Für die Ausarbeitung dieses Projekts hatten wir vier Stunden Zeit. Nach diesen vier Stunden bekamen wir die Ergebnisse von zwei Gruppen vorgetragen und besprachen diese.

Anschließend legten wir Blumen am Denkmal nieder und hielten eine Schweigeminute ab. Dies war ein ergreifender Moment der Stille und des Innehaltens, welcher uns alle sehr berührte.

 

Am letzten Tag trugen wir die restlichen Ergebnisse der Projektarbeit vor und besprachen diese noch einmal. Durch diese intensive Projektarbeit konnten wir unser Wissen über das Leben der Häftlinge und über die Hintergründe des KZs vertiefen. Wir hörten Zeugnisse von Überlebenden und erfuhren, wie sie trotz der extremen Bedingungen Widerstand leisteten. Ihre Worte brachten uns die unglaubliche Stärke und den Überlebenswillen der Gefangenen näher. Abschließend tauschten wir nochmal unsere Meinungen darüber aus, wie wir die Projektarbeit und die Art und Weise, wie wir die Gedenkstätte besichtigen konnten, fanden und erlebten.

 

 

Diese dreitägige Fahrt ins KZ Ravensbrück war nicht nur eine schulische Exkursion, sondern darüber hinaus eine lehrreiche und emotionale Erfahrung, welche uns alle nachhaltig beeindruckt hat. Außerdem hat uns diese gemeinsame Erfahrung gezeigt, wie wichtig interaktives Lernen sein kann. Sie hat uns daran erinnert und uns nähergebracht, wie wichtig Toleranz, Frieden und Respekt gegenüber allen Menschen ist. Wir denken, dass es von entscheidender Bedeutung ist, solche Gedenkstätten zu besuchen, um sicherzustellen, dass die Erinnerung an die Opfer lebendig bleibt und sich die schrecklichen Ereignisse der Vergangenheit nie wiederholen.

 

 

Frieda Weickert, 9a

- stellvertretend für die 10 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler

 

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Kulturtag 7

Wie schwierig wäre es, mit einer körperlichen Einschränkung zu leben und was würde sich dadurch im alltäglichen Leben verändern?
Damit beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 am 23.10.2023 in der Kulturfabrik Hoyerswerda anlässlich der traditionellen Kulturtage am Lessing-Gymnasium Hoyerswerda.


Zu Beginn wurde der Film „Verstehen Sie die Béliers?“ gezeigt. Er führte in die Thematik „Leben mit Handicap“ ein. Im Film geht es um eine stumme Familie, deren Tochter Paula als Einzige hören und sprechen kann. Deswegen dient sie als Vermittlerin zwischen der hörenden Welt und ihrer Familie. Durch Paulas Eintritt in den Schulchor ermöglicht sich ihr eine musikalische Ausbildung in Paris, doch zur gleichen Zeit steht die außergewöhnliche Kandidatur ihres Vaters zum Bürgermeister vor der Tür. Paula muss sich entscheiden…


Nach dem Ende des Films teilten sich die Schülerinnen und Schüler in Gruppen auf und reflektierten zunächst den Film. Anschließend konnten sie erproben, wie es ist, gehörlos, blind oder körperlich eingeschränkt zu sein. Die Jugendlichen mussten Parcours überwinden, doch nicht sehend, sondern mit einer Augenbedeckung und einem Blindenstock. Dabei stellte sich heraus, dass es fast unmöglich ist, jedes Hindernis zu bemerken. Im Anschluss gab es einen Einblick in das Angebot von Alltagshelfern für Blinde, sei es eine Blindenschreibmaschine oder ein Apparat, welcher Farben erkennt. Der Fortschritt der heutigen Technik hat viele Geräte hervorgebracht, die das Leben für seheingeschränkte Personen erleichtern.


Mit Malerei kann man vieles ausdrücken, was sich mit Worten als schwierig erweist. Doch wie malt, wer keine Hände hat? Wie schwierig das ist, konnten die Schülerinnen und Schüler schnell feststellen, als sie probierten, selbst mit dem Mund zu malen. Trotz der großen Herausforderung, entstanden hierbei  schöne Malereien.


Zuletzt überlegten die Siebtklässler, wie man gehörlosen Menschen ein Lied näherbringen könnte. Die Lösung war schnell da, denn neben Gebärdensprache lassen sich viele Emotionen durch Tanz und Bewegungen darstellen.


Der diesjährige Kulturtag gab den Schülerinnen und Schülern einen bemerkenswerten Einblick in die Thematik und bewirkte bei ihnen ein erweitertes Bewusstsein dafür, wieviel Glück sie haben, ohne Einschränkungen durchs alltägliche Leben zu kommen.

 

FSJ-ler
Thomas Sachs

 

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"Kammermusikfest Oberlausitz SPEZIAL" mit dem Dresdner Kreuzchor, Jan Vogler und Nils Mönkemeyer

Hier eine YouTube-Empfehlung. Im Beitrag wird auch unser Gymnasium im Zusammenhang mit dem Besuch von Jan Vogler erwähnt:

https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=v4qgwP5XG5A

 

 

 

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Bienvenue à Paris - zwei Erlebnisberichte

Parisfahrt vom 12.10. – 17.10.2023

Am Donnerstag, dem 12.10.2023, begann endlich unsere langersehnte Parisfahrt. Nach einer anstrengenden, fast sechzehnstündigen Fahrt kamen wir am Freitagvormittag in Versailles, wie nicht nur das Schloss, sondern auch die Stadt genannt wird, an. Nun hatten wir Zeit, alles zu bestaunen und zu besichtigen: Das Schloss mit seinen prachtvollen Deckenbemalungen und Gemälden sowie die hübschen Zimmer. Aber auch die wundervolle Parkanlage mit vielen Brunnen, sollte man sich nicht entgehen lassen. Danach brachten uns unsere Busfahrer in das Hotel, wo wir uns erstmal ausruhten und den Tag entspannt ausklingen ließen.

 

Am nächsten Tag machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg nach La Défense. Auf dem Weg dorthin sahen wir den Place de la Concorde mit dem Obelisken, die Champs-Élysées mit ihren teuren Läden und den Arc de Triomphe, den Mittelpunkt des zwölfarmigen Kreisverkehrs.

 

Wir bewunderten die Hochhäuser und Bürogebäude und machten unter dem Grande Arche unser erstes Gruppenfoto. Danach konnten wir unsere Freizeit dort genießen, bevor es weiter mit der Métro in Richtung Île de la Cité ging. Über die Pont Neuf, die älteste im Originalzustand erhaltene Brücke in Paris, gingen wir zur Kathedrale Notre Dame. Dann fuhren wir mit der Métro weiter zum Montmatre, um uns auf den Weg zur Basilika Sacré Coeur zu machen. Einige von uns machten auch einen Kuppelaufstieg, um sich die Stadt von oben anzuschauen. Der Ausblick über war wirklich atemberaubend. Doch das Highlight des Tages kam noch: Wir fuhren zum Eiffelturm, um ihn uns bei Nacht anzusehen. Doch bei der Pariser Verkehrslage war dies ein langer Weg… . Trotzdem war die Freude am Ende groß und wir konnten mit diesem schönen Anblick erschöpft in unsere Betten fallen.

 

Am Sonntag brachte uns der Bus zum bekannten Museum Louvre. Dort konnte man sich sehr viele Ausstellungen anschauen. Natürlich durfte das bekannte Gemälde von Leonardo Da Vinci, die „Mona Lisa“, auf Französisch "la Joconde“, nicht fehlen. Nach einem zweiten Gruppenfoto, machten wir uns auf zu einer Bootsfahrt auf der Seine. Von der Seine aus konnten wir Paris nochmal aus einer anderen Perspektive betrachten. Vor allem die zahlreichen Brücken, unter denen wir durchgefahren sind, sahen alle anders aus, aber jede auf ihre Art und Weise schön.  Wir konnten auch nochmal die Île de la Cité mit Notre Dame aus der Wasserperspektive bestaunen.

 

 

 

Nach der einstündigen Bootsfahrt ging es dann endlich zum Eiffelturm, um ihn zu besteigen. Bis zur ersten Etage schaffte es jeder von uns, doch viele ließen sich auch den Ausblick aus der zweiten Etage nicht entgehen. Bei bester Laune ging es dann wieder zurück in das Hotel, um den letzten Abend in Paris ausklingen zu lassen und sich auf die Abreise am nächsten Tag vorzubereiten.

Am Montag hieß es es für uns wieder: Ab in Richtung Heimat. Wir verließen Paris mal wieder mit Stau, doch bald kamen wir an Disneyland an, welches den Abschluss unserer Reise bilden sollte. Disneyland war bereits herbstlich geschmückt. Wir schauten uns auch die Parade anlässlich Walt Disneys 100. Geburtstag an. Viele hatten auch Spaß bei der Fahrt mit den Fahrgeschäften oder nutzten die vielen Läden um Souvenirs, Kuscheltiere oder andere Dinge mit nach Hause zu bringen. Am Abend ging es dann wirklich heimwärts und wir kamen Dienstagfrüh auch alle wohlauf an.

 

 

Ein großer Dank gilt unseren beiden Busfahrern, welche uns die ganze Reise begleiteten und uns, trotz der dichten Verkehrslage, immer von A nach B gebracht haben. Aber auch ein großes Dankeschön gebührt auch Frau Krause und Mr. Klassenfahrt für die Organisation sowie Frau Steinbach, Frau Schlegel und Herrn Lenicker für die Begleitung und ihre starken Nerven.

 

 

Lea Metasch, 9d

 

Parisfahrt 2023 - der zweite Blick

Die diesjährige Sprachreise nach Paris war ein sehr schönes Erlebnis, und ist jedem Französischschüler nur zu empfehlen.

 

Die Anreise mit dem Bus war entspannt und die Nachtfahrt bot eine gute Möglichkeit, um sich noch einmal auszuruhen, denn am nächsten Tag besuchten wir bereits die erste Sehenswürdigkeit, das Schloss Versailles. Die Architektur und Größe des Schlosses waren super beeindruckend und der Garten war ebenfalls sehr eindrucksvoll. Im Gebäude ist alles mit wunderschönen goldenen Details verziert und die Gänge stehen voll mit Statuen. Nach dem Besuch sind wir in unser Hotel gefahren und durften uns die Gegend anschauen, während wir etwas zum Abendessen holten.

 

Am zweiten Tag sind wir mit dem Bus nach La Défense gefahren, haben auf dem Weg die Champs-Élysées passiert und sind am Arc de Triomph vorbeigefahren. Als wir angekommen sind, haben wir das traditionelle Gruppenfoto vor Grande-Arche gemacht und hatten anschließend Freizeit im größten Shoppingcenter des Viertels. Danach sind wir mit der Metro gefahren, um zur Seine zu kommen und die Île de la Cité zu besuchen. Dort haben wir Notre Dame gesehen und sind später durch Montmatre spaziert. Außerdem sehr beeindruckend war die Kathedrale Sacré-Coeur, denn wir hatten einen phänomenalen Ausblick auf Paris im Sonnenuntergang. Abends haben uns die Lehrer überrascht, als wir noch zum Eiffelturm gefahren sind, um diesen im Dunkeln leuchten zu sehen.

 

Am dritten Tag stand der Besuch im Louvre an, dem größten Museum der Welt. Wir haben uns natürlich die Mona Lisa angeschaut, es war uns aber alles völlig freigestellt. Ich persönlich habe mir noch ein wenig das Museum angeschaut, bin danach aber in ein kleines Café in der Nähe gegangen. Nach dem Louvre haben wir eine Bootstour über die Seine gemacht, bei der wir noch einmal alles aus einer anderen Perspektive betrachten konnten. Anschließend ging es für uns auf den Eiffelturm, von dem man ebenfalls einen einmaligen Ausblick über die Stadt hatte.

 

Die Abreise haben wir mit Disneyland verbunden, wo wir acht Stunden lang sehr viele Eindrücke sammeln konnten. Wir sind mit Achterbahnen gefahren, haben uns Paraden angeschaut und wir haben sogar einen exklusiven Einblick bekommen, als wir in einer Achterbahn stecken geblieben sind.

Die Rückfahrt verlief vergleichsweise ruhig, da wir alle sehr geschafft von den reichlich gefüllten Tagen waren.

 

Die Reise war ein sehr schönes Erlebnis und es war möglich in der Zeit, in der wir dort waren, alle wichtigen Orte zu sehen und diese auch genießen.

Paris ist eine traumhaft schöne Stadt und ich bin sehr froh darüber, diese gesehen zu haben.

 

Neele Thiele, 9b

 

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Musik - eine emotionale Brücke?


Zahlreiche Besucherinnen und Besucher ergriffen auch in diesem Jahr die Chance, das M-Projekt des Lessing-Gymnasiums Hoyerswerda zu erleben.

An gleich drei Tagen kam das Publikum in den Genuss, ein kreatives, eigenständig geschriebenes und geprobtes, aber auch gesellschaftskritisches Werk des musikalisch vertieften Kurses 12a unter der Leitung von Lothar Kusche zu erleben. Den inhaltlichen Kern der Aufführung bildete der Stellenwert der Musik für unser gemeinsames Miteinander im Alltag, welcher mit viel Hingabe schauspielerisch und auch musikalisch dargeboten wurde.

Wir bedanken uns beim Musik-Leistungskurs und bei seinen Helferinnen und Helfern aus der 12. Jahrgangsstufe, die weder Zeit noch Mühen gescheut haben, uns diesen unterhaltsamen Abend zu schenken. Dabei floss ebenso die Unterstützung von Eltern und Sponsoren ein. Auch ihnen gebührt unser Dank.



M. Pollack
Fachleiter

 

 

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MINT-Frische gleich dreifach

Vom 25.09.2023 (Montag) bis 27.09.2023 (Mittwoch) fand der diesjährige MINT-Austausch des Comenius-Gymnasiums Deggendorf (Bayern), des Wilhelmgymnasiums Kassel (Hessen) sowie des Lessing-Gymnasiums Hoyerswerda. Dieses Projekt sollte die Perspektiven der Begabungsförderung Bayern, Hessen und Sachsen unterstützen und zwar für die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Die ausgewählten Schüler konnten miteinander naturwissenschaftliche Projekte absolvieren. Zum Kennenlernen gab es noch am Montag direkt nach der Ankunft einen Stadtkrimi zu absolvieren, die „Herkules-Runde“ vor beeindruckender Kulisse.

Am Dienstag, dem 26.09.2023 trafen wir uns, also Schüler und Betreuer, im FutureSpace Kassel, einem Schülerlabor, und haben dort gemeinsam Experimente durchgeführt. Am Ende des Tages bekamen wir noch atemberaubende Aussichten in den Nachthimmel geboten. Der Besuch der Sternenwarte im SFN Kassel (Schülerforschungszentrum) hat das möglich gemacht.

Am Mittwoch schließlich bekamen wir dann noch einen tieferen Einblick in die Fachbereiche der Naturwissenschaften durch zwei Führungen an der Uni Kassel. Anhand dieses Austauschs wurden uns neue Möglichkeiten präsentiert, unsere MINT-Projekte umzusetzen und neue Freundschaften zu knüpfen. Wir konnten Erfahrungen sammeln und uns darüber austauschen, wie das Schulsystem im jeweiligen Bundesland ist.

 

Anna-Lena Bauer, 10a

 

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Deutschunterricht einmal anders

 

Vor den Oktoberferien wurden die Deutsch-Leistungskurse Klasse 12 von einer Dresdnerin besucht: Uta Hauthal, eine Schriftstellerin, die in Dresden geboren und aufgewachsen ist und nach Jahren aus Griechenland zurück in ihre Heimat findet.

Damit die angehenden Abiturienten bestens auf ihr Deutschabitur vorbereitet werden, hat Uta Hauthal Einblicke in das Leben und Denken einer Schriftstellerin gegeben. Sie hat deutlich gemacht, dass das Schreiben ein schöpferischer Prozess ist. Man kann ein Grundgerüst für einen Roman haben, doch die Figuren und das innere Empfinden lassen die Gedanken „fließen“.

Uta Hauthal schreibt Gedichte, vertont sie selbst und gibt eigene Konzerte. Später kommen Novellen und ihr erster Roman dazu. In den letzten Jahren ist sie oft mit der von ihr erfundenen „Poesie-Tankstelle“ durch Sachsen und in der Schweiz unterwegs. Dieses Buch ist auch in unserer Schulbibliothek ausleihbar.

Die Autorin Uta Hauthal konnte die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler durch das Lesen eigener Texte und das Hören ihrer eigenen vertonten Gedichte gewinnen. Sehr anschaulich hat sie ihren Werdegang als Schriftstellerin vermittelt. Die angehenden Abiturienten wissen nun, dass es nicht nur das am Schreibtisch sitzen und ein Glas Wein trinken ist - es ist viel mehr, was eine Schriftstellerin ausmacht.


Thomas Sachs

FSJ-ler

 

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Internationaler Besuch mit anschließendem Festkonzert

 

Am Freitag den 15.09.2023 stattete Herr Jan Vogler dem Lessing-Gymnasium im Rahmen seines abendlichen Konzertes beim Kammermusikfest Oberlausitz einen Besuch ab. Der international hoch angesehene Cellist stand dabei in zwei Dialoggesprächsblöcken den musisch vertieften Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Rede und Antwort. Dabei wurden neben seinem musikalisch-beruflichen Werdegang auch Themen und Probleme unserer Zeit aufgegriffen. Den Höhepunkt bildete eine Kostprobe seines musikalischen Könnens, wobei die Prélude aus der ersten der namenhaften Cello-Suiten des berühmten und ebenfalls sächsischen Komponisten und Musikers Johann Sebastian Bach meisterlich dargeboten wurde.

 

 

Einen runden Abschluss bildete für 20 ausgesuchte Schülerinnen und Schüler die gesponserte frühabendliche Teilnahme am grandiosen letzten Konzert des Kammermusikfestes Oberlausitz in der evangelisch-lutherischen Pfarrkirche in Baruth nicht weit von Bautzen, wo sie Herrn Voglers musikalisches Genie neben weiteren Künstlerinnen und Künstlern erleben durften.

 

M. Pollack
Fachleiter

 

Hier ein Beitrag des MDRs zum Besuch von Herrn Vogler:

https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/bautzen/bautzen-hoyerswerda-kamenz/jan-vogler-cello-schulprojekt-100.html

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Köstliche Belohnung für unsere Klasse: Gewinn des ZiSch-Wettbewerbs sichert uns ein gratis Pizzaessen

Unsere Klasse hat Grund zur Freude. Im Rahmen des ZiSch-Projekts der Lausitzer Rundschau haben wir ein gratis Pizzaessen gewonnen.

In dem Projekt ging es im Allgemeinen um die Lausitzer Rundschau, die sich mit Themen wie Lokalem, Politik oder Wirtschaft befasst. In dem Projekt mussten wir uns mit einzelnen Zeitungsartikeln auseinandersetzen. Die Kernaufgabe bestand jedoch darin, einen eigenen Zeitungsartikel zu einem selbst gewähltem Thema zu verfassen. In unserer Klasse variierten die Themen von Sport und Kultur zu Film und Musik.

Zu unserer Überraschung hat unsere Klasse die besten Zeitungsartikel geschrieben.
Mit dem Duft von Pizza in der Luft können wir nun mit voller Überzeugung sagen, dass Schreiben auch ein Rezept für köstlichen Erfolg sein kann.

 

Maciej Lesnikowski und Christoph Sztehlo, Klasse 10d

 

 

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Stimmen in Stimmung - Chorlager 2023

Von Mittwoch bis Freitag diese Woche waren die knapp 90 Sängerinnen und Sänger des Jugendchores und des Mädchenchores im alljährlichen Chorlager. Während der Mädchenchor unter der Leitung von Lothar Kusche die ersten Stücke fürs Weihnachts- und Benefizkonzert im prächtigen Görlitz einstudierte, konnte der Jugendchor im waldumsäumten Seifhennersdorf erstmals unter der Leitung von Kerstin Lieder ebensolche intensiv proben.

 

Die konzentrierte Probenarbeit ist wichtig, um gleich zu Beginn des Schuljahres den Chorklang nach der langen Sommerpause während der Ferien wieder in Stimmung zu bringen. Für die neuen Achtklässler ist der Übergang in die musikalische Arbeit der "großen" Chöre ein Schritt zu umfangreicheren Werken und Programmen. Und die freizeitliche Stimmung darfnatürlich auch nicht zu kurz kommen, wenn sich die Dynamik einer neu zusammengesetzten Gruppe entwickelt. Auch die neuen Zwölfer haben ihre Rolle als harmonische Tonangeber gefunden. Das hat der "bunte Abend" gezeigt.

 

Wir bedanken uns bei den Chorleitern, Betreuern und jungen Musikerinnen wie Musikern für ihren Einsatz und können uns bereits jetzt auf die anstehenden Konzerte freuen.

 

 

Ebenfalls gebührt unser Dank Ilona Seliger, welche unseren Musikbereich seit 30 Jahren geleitet hat. Als Musiklehrerin, Stimmbildnerin und Leiterin des Jugendchores haben sich im Laufe von beinahe vier Jahrzehnten dank ihres leidenschaftlichen Einsatzes Generationen von Schülerinnen und Schülern mit unserem Haus verbunden gefühlt. Selbst nach Abschluss ihrer jeweiligen Schulzeit (so auch der Autor). Wir sind froh darüber, dass sie das Wort „Ruhestand“ nicht allzu wörtlich nimmt und uns weiterhin zu Seite steht. Davon konnten sich übrigens die Grundschulkinder während der zeitgleich zum Chorlager stattfindenden Lernwerkstätten überzeugen.

 

 

Toralf Schrader

 

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Willkommen neue 5-er!

 

Wir begrüßen herzlichst die neuen 5.-Klässler(innen) am Lessing-Gymnasium Hoyerswerda und wünschen erfolgreiche Jahre an unserer Schule.

 

Während besten Freibadwetters…

… haben die Lehrinnen und Lehrer in dieser Woche ganz nach Brauch ihre Arbeit wieder aufgenommen und sich gemeinsam auf das neue Schuljahr vorbereitet. In den übrigen Wochen der Ferien schon waren von unseren Hausmeistern über das Sekretariat bis zur Schulleitung viele Hände dabei, alles für diese Vorbereitungswoche in die Wege zu leiten.

 

Doch auch einige Unerschrockene unserer Schülerinnen und Schüler waren bereits fleißig: Der künftige Leistungskurs Musik der Klassenstufe 12 bereitet von Montag bis Freitag intensiv sein M-Projekt unter der Leitung von Lothar Kusche und Valentin Fehlisch vor. Und auch Finn Margraf (11. Klasse) hat mit seiner Inventur im Technikraum zu tun. Um unsere schulinternen Veranstaltungen noch besser mit Licht und Ton zu begleiten, hat er den schuleigenen 3D-Drucker aktiviert und selbstdesignte Kabel- und Mikrofonklemmen gedruckt. Diese werden auch dem M-Projekt zugutekommen.

 

Wir freuen uns auf ein wieder volles Haus ab der kommenden Woche und die frischen Persönlichkeiten in den Reihen unserer neuen Fünfer.

 

 

                                                              Herzlich willkommen!

 

 

 

Toralf Schrader

 

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Hoffrühstück hat Tradition

Seit Jahren sammeln sich am letzten Schultag alle Schülerinnen und Schüler zusammen mit den Klassenlehrern und genießen noch vor der Zeugnisausgabe, ein gemeinsames Frühstück. Im Anschluss gibt es für jeden sein Zeugnis und danach gehen alle in die Sommerferien.

 

Die Schulleitung wünscht euch allen eine wunderschöne Sommerzeit und wunderschöne Ferien.

 

FSJ-ler

Moritz Bisinger

Empfang der Besten 2023

Herzlichen Grückwunsch zu den überragenden Leistungen im Schuljahr 2022/2023!!

Auf geht's in die wohlverdienten Ferien!

 

FSJ-ler
Moritz Bisinger

 

 

School's out Schülerkonzert - 05.07.2023

Summer Open Air im Fernsehen

Letzte Woche fand zum zweiten Mal das Summer Open Air unserer Schule statt. Finn Margraf hatte 2022 die initiale Idee, einen Konzertnachmittag auf die Beine zu stellen, bei dem sich die unterschiedlichen Chöre und Musikgruppen des Lessing-Gymnasiums präsentieren können. Unter Mithilfe unserer Schülerfirma „Pupils On Stage“ und vielen Freiwilligen wurde dieses Format ganz aus Schülerhand geplant und in Form gegossen.

 

Dieses Jahr war der Grad der Professionalisierung nochmal größer. Der technische Aufwand, die Planung im Vorfeld und die Anzahl der beteiligten Künstler, darunter auch die Jazzdancer, setzten einen ambitionierten Rahmen. Leider mussten zwei Stunden vor Beginn der Veranstaltung die mehrere hundert Kilo an Licht- und Tontechnik und ca. 300m Kabel komplett abgebaut und in der Turnhalle wieder aufgebaut werden. Das Wetter spielte einfach nicht für ein „wasch“echtes Open Air mit.

 

Die beteiligten Helferinnen und Helfer sowie Künstler unter der Leitung von Finn Margraf, Laura Lehmann und Felix Lehnig (alle 10a) focht das nicht an und so wurde das Summer Open Air auch dieses Mal eine lebendige Veranstaltung. Die ausgelassene Stimmung ist dem Beitrag von Georg Lehmann von der Lausitzwelle anzumerken, der sich freundlicherweise mit Kamera und Mikrofon auf den Weg zu uns gemacht hatte. Einfach mal reinschauen und Lust aufs nächste Mal holen!

 

https://www.youtube.com/watch?v=fzkx0TkfrrM

 

Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden und freuen uns schon auf das nächste Jahr – bei möglichst gutem Wetter.

 

Toralf Schrader

 

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Dreimal genial – Lerncamp in Deutschbaselitz

Austausch ist der Königsweg des Lernens. Indem wir uns mit anderen vernetzen, profitieren wir von ihren Stärken wie sie von unseren.

Mit diesem Anspruch fand vom 19. bis 21. Juni ein dreitägiges Lerncamp mit ausgewählten Schülerinnen und Schülern der 8. Klassenstufe statt. Je zehn von ihnen kamen vom Goethe-Gymnasium in Bischofswerda, vom Geschwister-Scholl-Gymnasium in Löbau und von unserem Lessing-Gymnasium zum Abenteuercamp nach Deutschbaselitz. Unter der Leitung unserer Partner in Bischofswerda boten Lehrkräfte und Dozenten Lernkurse in den drei Bereichen Mathematik/Naturwissenschaften, Sprachen sowie Kunst/Musik an - Begabungsförderung in idyllischer Lage zwischen Wald und See.

 

 

 

Während der drei Tage wurde praxisnah an natürlichen Phänomenen geforscht, wie z.B. der Eulerschen Zahlen in der Natur oder der Bestimmung der biologischen Gewässerbeschaffenheit vor Ort. Der Sprachkurs stand ganz im Zeichen der chinesischen Kultur: Von Kommunikation über Kampfkunst bis zur chinesischen Teezeremonie, auch mit einem wachen Blick auf derzeitige Entwicklungen. Die morgendlichen Bewegungsübungen des Qigongs halfen allen „Lerncampern“, für die Herausforderungen des Tages wach zu sein. Eigene Designs konnten im Kunstbereich mittels Linoldruck auf T-Shirts aufgetragen werden. Auch an die Gestaltung von Landart im Wald wagten sich einige. In der Musik schließlich wurde instrumentale Minimal Music produziert und sogar eigene Songs geschrieben und aufgenommen.

 

Die Präsentationen am Abschlusstag zeigten, wie erstaunlich weit die Teilnehmenden in ihren Bereichen innerhalb kurzer Zeit gekommen waren. Und auch die Vernetzung kam nicht zu kurz: Während des Lerncamps sind neben dem meist selbstständigen Arbeiten, der Paddeltour und Gruppenspielen nach Feierabend etliche Freundschaften entstanden. Und wer weiß, was sich künftig aus der Zusammenarbeit noch ergeben wird.

 

Unsere drei Schulen sind jedenfalls überzeugt, dass neben einer stabilen Basis an Grundkompetenzen, Raum für die individuelle Entwicklung bestehen soll. Wir freuen uns schon aufs nächste Mal.

 

Toralf Schrader

 

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Eindrücke des schulübergreifenden Projekts

Bei dem diesjährigen schulübergreifenden Projekt „Gesund leben“ wollten die Schülersprecher des Lessing-Gymnasiums und des Johanneums ihren Mitschülern die Wichtigkeit ihrer Gesundheit aufzeigen. Das geschah in acht Workshops, verteilt über viele Standorte in Hoyerswerda, unter anderem dem Seenland-Klinikum, der Kulturfabrik Hoyerswerda, der Kinder- und Jugendfarm sowie der Musikschule Hoyerswerda. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler durch Aktivitäten und Selbstexperimente erfahren, wie sie ihrer Gesundheit etwas Gutes tun können, um so lange wie möglich davon zu profitieren. Da die Schülerinnen und Schüler täglich bis zu sieben Stunden sitzen und sich kaum bewegen, kann dies Auswirkungen auf die Belastung und Gesundheit ihrer Rücken haben.

 

Christoph Kölling und Josephine Müller zeigten, wie wichtig die Flexibilität und Dehnung der Rückenmuskulatur ist. Man konnte durch die Schülerinnen und Schüler sehen, wie anstrengend und anspruchsvoll richtige Dehnung für den Rücken ist. Doch neben dem Rücken gibt es noch einen sehr wichtigen Faktor für Gesundheit: Stress.

 

Mit ihrem Workshop veranschaulichten die Referentinnen, wie die Schülerinnen und Schüler den Stress, den sie durch die Schule oder durch Konflikte mit Freunden und der Familie erfahren, am besten verarbeiten; zum Beispiel durch Stressbälle, Atemtechniken, Zeitmanagement oder Spaziergänge. Zusätzlich brachten sie den Schülerinnen und Schülern die Stressbewältigungsmethode „Achtsamkeit“ näher. Dabei geht es darum, eine Art von Meditation durchzuführen, wobei man sich auf sonst selbstverständliche Dinge konzentriert, zum Beispiel die Geräusche der Umgebung oder auf den eigenen Herzschlag. Mit der richtigen, entspannten Musik, fährt somit der Körper runter und der innerliche Stress und die Hektik schwächt sich stark ab.

 

Einige Workshops haben sich nicht auf den Begriff Stress konzentriert, sondern hatten die Stressbewältigung im Mittelpunkt stehen. Mit Yoga und besonderen Meditationstechniken konnten die Schülerinnen und Schüler ihre innere Ruhe wiederfinden und den schulischen und persönlichen Stress hinter sich lassen.

 

Doch das wichtigste Thema für die Jugendlichen war das Thema Sucht. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler erfahren, was sich alles hinter der Sucht versteckt. Zuerst wurden sie mit den Fakten konfrontiert, welche Auswirkungen Alkohol, Nikotin und sonstige Drogen haben. Oft sind Schülerinnen und Schüler in einer Sucht gefangen, wissen jedoch nichts davon. Deswegen durften sie ein Quiz machen, wobei sie sehen konnten, ob eine Sucht vorhanden ist. Zum Schluss wurden den Schülerinnen und Schülern die Gründe für Abhängigkeiten erklärt, zum Beispiel persönliche Probleme oder ein problematischer Freundeskreis, sowie die Anfänge einer Abhängigkeit, also wie sich diese im Alltag zeigt.

 

Das Krankenhaus ist ein Dreh- und Angelpunkt der Stadt Hoyerswerda und deren Bewohner. Zusammen mit Ärzten vor Ort wurde den Schüler/-innen ein Einblick gewährt, den man sonst bei einem Besuch im Klinikum nicht erhält. Vom Üben der Reanimation bis hin zum Helikopterlandeplatz, dem Highlight des Tages für Viele, ging es in fünf Stationen quer durch das Haus. Dabei wurde den Schüler/-innen das ganze Krankenhaus gezeigt, unter anderem die Kinderstation, die, wie uns berichtet wurde, eine der besten und beliebtesten im Landkreis ist. In der Endoskopie wurde vorgeführt, mit welchen Geräten zum Beispiel Legosteine, Münzen oder andere Fremdkörper entfernt werden. Zum Abschluss bekam jeder Schüler noch eine Teilnehmerurkunde und ein großes Lob des Klinikumpersonals.


Ein Riesendankeschön geht an die Schülersprecher/-innen, die diesen besonders wertvollen und gelungenen Projekttag organisiert hatten, ebenso geht auch ein Dank an die einzelnen Referenten und Mitwirkenden, die diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.   

 

Thomas Sachs                  Moritz Bisinger
Schüler Klasse 12.            FSJ-ler

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Kultur + Schule = ?

Die Antwort könnte lauten: Lessing-Gymnasium. Nun gut, unsere Mathematiker würden sich zurecht beschweren. Doch wer an den letzten beiden Dienstagen die Präsentationen unserer Fünftklässler beim Kulturschulprojekt gesehen hat, konnte ins offene Staunen kommen. Was haben unsere Jüngsten mit ihren AG- und Kursleitern nicht alles neben dem Unterricht auf die Beine gestellt!

 

Es gab zum Hören, Sehen, Bewundern und Naschen - denn ein leerer Magen klatscht nicht gern -

 

die Starterband

die Kleinen Schachspieler

die Kleinen Tänzer

die Kleinen Kreativlinge

die Kleinen Musiker an ihren Keyboards (mit Percussion-Begleitung)

die Kleinen Filmemacher

die Kleinen Ballspieler

die Kleinen Schauspieler

und die Kleinen Tänzer.

 

 

Unser großer Applaus gilt den großen Kleinen und ihre fantastischen Helfer von der Kulturfabrik und der Musikschule Bischof.

 

Toralf Schrader

 

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Praktikanten in der Forschung

Ein Betriebspraktikum ist eine aufregende Erfahrung, die Schülerinnen und Schülern ermöglicht, einen ersten Einblick in die Arbeitswelt zu gewinnen. In Sachsen wird das Betriebspraktikum üblicherweise in der 9. Klasse absolviert und stellt einen wichtigen Bestandteil des schulischen Lehrplans dar.

Seit einigen Jahren unterstützt die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) in der Anfertigung "Komplexer Leistungen" sowie von "Besonderen Lernleistungen" (BELL).


Erstmalig in diesem Jahr bietet die BTU dem Lessing-Gymnasium Hoyerswerda exklusiv zwei Praktikumsplätze für die neunten Klasse an.
Die Schüler Nikola Nechev (links im Bild, Klasse 9a) und Maciej Lesnikowski (rechts im Bild, Klasse 9d) lernen in dem 14 tägigen Praktikum verschiedene Lehrstühle der Fakultät 1 der BTU Cottbus kennen und werden in den Arbeitsalltag von Forschenden eingeführt. Wir können gespannt sein auf ihren Bericht aus der Welt der Wissenschaft.

 

Dr. F. Günther

Physik/Mathematik

 

 

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Die Kinder- und Jugendgalerie 2023

Alljährlich findet im ECE-Lausitzcenter eine Ausstellung künstlerischer Arbeiten statt, in welcher Jungen und Mädchen aus Grund- und Mittelschulen sowie den Gymnasien der Stadt Hoyerswerda ihre Werke präsentieren. Ausrichter ist die Kulturfabrik, deren Mitarbeiter mit viel Fleiß und Engagement den Aufbau der Ausstellung organisieren.

 

Die diesjährige Leistungsschau wurde am Donnerstag, dem 25.05.23 um 16.00Uhr feierlich eröffnet und war verbunden mit einer Würdigung besonders kreativer künstlerischer Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Grafik und Plastik. 

 

Auch verschiedene Werke von Schülerinnen und Schülern des Lessing- Gymnasiums, welche im Kunstunterricht des vergangenen Schuljahres entstanden, sind in der Galerie zu bestaunen. Sie zeugen zum einen von der Freude am künstlerischen Arbeiten, aber auch von Ausdrucksstärke und hoher gestalterischer Qualität.

 

Einen Preis des Schulfördervereins unseres Gymnasiums, welcher durch Herrn Günther überreicht wurde, erhielten folgende Schülerinnen:

 

1. Katharina Weyer, Kl. 7a

2. Paula Ullmann, Leonor Zoch, Katharina Stopperka, Kl. 9b

3. Jenny Noack, Kl. 10b

 

Herzlichen Glückwunsch!

E. Süßmilch
KU-Lehrerin

Wir pflanzen die Zukunft

Nachhaltigkeit wird an unserer Schule großgeschrieben. So haben wir zum Beispiel eine Wärmepumpe, mit deren Hilfe das Schulgebäude beheizt wird und eine Photovoltaikanlage.

 

Den Schülervertretern reicht das jedoch nicht, deshalb pflanzten sie neue Sträucher.

 

M. Bisinger (FSJ-ler)

Ein Tag der Erinnerung

Der 8. Mai 1945 war für Millionen Menschen auf dieser Welt ein Tag, der in die Geschichte als „Tag der Befreiung“ eingehen sollte. Auch 78 Jahre später gedenken wir diesem Tag als Zeichen unserer Solidarität.

 

Als hauptverantwortliche Schule gestaltete das Lessing-Gymnasium Hoyerswerda mit musikalischer Untermalung unserer Schülerinnen und Schüler sowie einem flammenden Redebeitrag das diesjährige Programm. Eingeleitet durch persönliche Worte unserer Schulleiterin Frau Michelfeit folgte die ergreifende Rede der Schülerin Kandy Kutzke, bei der der Fokus auch auf die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen der Stadt Hoyerswerda gerichtet wurde. Der gemeinsamen Kranzniederlegung, folgte eine andächtige Schweigeminute, um der Opfer zu gedenken. Im Sinne des langjährigen Geschichtsprojektes „Wider das Vergessen“ bleibt dieser Tag ein Tag, der uns an die Zeit und die einschneidenden Ereignisse unserer Vergangenheit erinnert.

 

M. Bisinger
FSJ-ler

Sprache hat Klasse

Schüler aus den Klassen 10a-d haben erfolgreich am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teilgenommen.

 

Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank an alle beteiligten Schülerinnen und Schüler, aber auch an Frau Steinbach, die in diesem Projekt mit großer Begeisterung dabei war und sich besonders engagierte.

 

M. Bisinger
FSJ-ler

Talente auf der Bühne – und dahinter

 

 

Gestern fand unser Talentewettbewerb in 23jähriger Tradition und nun, im Jahr 2023, wieder vor großem Publikum statt. Insgesamt haben fast 250 Schülerinnen und Schüler am letzten Schultag vor den Osterferien im Publikum die Künstlerinnen und Künstler auf der Bühne gefeiert. Die Beiträge der bekannten oder noch unentdeckten Talente (zumindest bis gestern) reichten von Tanz und Musik über Schauspiel bis Zauberei. Und magisch war er, dieser lange Vormittag im großen Saal unseres Bildungspartners Kufa.

 

Natürlich sind beim Talentewettbewerb grundsätzlich alle teilnehmenden Gruppen oder Solisten Gewinner, denn sie alle haben sich fesselnde Programme überlegt, geübt und dann für Minuten die Bühne beherrscht – und manchmal sogar dem Publikum vor Spannung den Atem genommen. Nicht zu vergessen die witzigen, kunstreichen und natürlich magischen Momente; letztere nicht nur bei den Zauberern.

 

Ein ganz besonders großer Dank geht dabei an die Schülerinnen und Schüler unserer Schülerfirma „Pupils On Stage“, beraten und unterstützt von Frau Inge Bormann und Frau Große. Von der Planung bis zur Umsetzung, inklusive Aufbau von Technik, Bedienung von Ton- und Lichttechnik, Transport, Moderation und vieles mehr lag diese Veranstaltung ganz in ihrer Hand. Ihr habt das großartig gemacht.

 

Wir freuen uns schon ungeduldig auf das nächste Jahr. Schließlich schlummern unentdeckte Talente gewiss noch in der einen oder anderen Klasse.

 

 

T. Schrader

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Benefiz hat Tradition

Bereits seit Jahrzehnten gestalten unsere Musiker jedes Schuljahr im März das traditionelle Benefizkonzert. Dieses immer einmalige Konzerterlebnis wird zum größten Teil durch die Schülerinnen und Schüler der Musik-Klassen in Zusammenarbeit mit ihren Lehrern vorbereitet.  Ein Teil der Einnahmen wird dabei immer für einen gemeinnützigen Zweck in der Kinder- und Jugendarbeit gespendet.

 

Auch dieses Mal hat sich das monatelange Üben ausgezahlt und wurde mit nicht enden wollenden Ovationen und zahlreichen Spenden honoriert. Ein großes Dankeschön geht an alle, die diesen Abend zu einem bedeutenden Erlebnis gemacht haben, darunter auch Frau Seliger (Fachleiterin Musik), die, wie unsere Schulleiterin Frau Michelfeit selbst sagte, „jahrzehntelang“ den Musikbereich unserer Schule leitete. Dieses Jahr ist ihr letztes an unserer Schule, denn sie verlässt uns als aktive Lehrkraft in den wohlverdienten Ruhestand. Aber unter welchem Applaus!

 

Kinderchor, Jazzdancer, Jugendchor, Mädchenchor, 11er Band und Instrumentalensemble sorgten für viel Stimmung in der Lausitzhalle, welche bis auf den letzten Platz ausverkauft war. Am Ende sprach Frau Michelfeit eine anrührende Rede und danach ging jeder mit Musik im Ohr in den kühlen Abend. Die Bühnenwärme aber reichte locker fürs Wochenende.

 

Moritz Bisinger
FSJ-ler

Physik- und Fremdsprachenolympiade

Sport frei? Nicht ganz. Ins Schwitzen konnten unsere Schülerinnen und Schüler dennoch kommen, als sie ihre Kenntnisse bei der 2. Stufe der Physikolympiade auf Landkreisebene am 9. März im Löbauer Geschwister-Scholl-Gymnasium unter Beweis gestellt haben.

Zu ihrer erfolgreichen Teilnahme an der Physikolympiade mit einem guten Ergebnis gratulieren wir

 

Tim Schiemanz (7c), Mirabelle Horvath (8b), Joan Lettau (8b), Julius Krause (8d).

 

 

Auch bei der Fremdsprachenolympiade in Hoyerswerda sind sie mit vollem Einsatz am 15.03.2023 an den Start gegangen - und alle haben es ins Ziel geschafft.

Alle Hürden bei der Fremdsprachenolympiade überwunden und auf die Siegerpodeste im Team mit je einem Schüler vom Foucault-Gymnasium und vom Johanneum gesprungen sind

 

für Englisch:

1. Neele Thiele (8b), 2. Tilo Schwodka (8a), 3. Mia Sommer (8c)

 

für Französisch:

Marietta Heinze (9a), Vanessa Tietz (9b), Charlaine Wüstenhagen (9c)

 

für Russisch:

1. Pauline Palatinus (8b), 2. Frederik Schitto (8b), 3. Liam Rauhut (8b)

 

für Latein:

Rosa Winkler (10b), Bonnie Niemz (10d), Hannah Ollek (10d)

 

Goethe schrieb: „Wer fremde Sprachen nicht kennt, weiß nichts von seiner eigenen.“ Als früher und vielsprachiger Wissenschaftler erforschte er nicht nur seine eigene, sondern auch die Sprache der Natur. Dass auch Ihr von diesen Sprachen im wahrsten Sinne des Wortes viel „versteht“, habt Ihr gezeigt. Herzlichen Glückwunsch!

 

T. Schrader

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„Helau“ – Am Lessing-Gymnasium Hoyerswerda

Narrenluft zieht durch unsere Schule. Mit vielen Farben und zahlreichen gut gelaunten Schüler/innen ging es in der dritten bis fünften Stunde in die Aula zur Karnevalsfeier, dabei haben die 11ten Klassen ein wunderschönes Programm für die Schüler/innen auf die Beine gestellt. Mit viel Begeisterung seitens der Schüler konnte dieser Tag zu einem wahren Erlebnis werden. Durch die nebenbei verkauften Speisen und Getränke der 11ten Klassen, für deren Abikasse, konnten alle gesättigt wieder zurück in den Unterricht, wo dann die Zeugnisse überreicht wurden. Danach konnten die Schüler/innen endlich in die langersehnten Ferien gehen.   

 

FSJ-ler

M. Bisinger

Videobeitrag zum Besuch der KZ-Gedänkstätte Mittelbau-Dora (siehe Artikel unten)

Im Rahmen der Exkursion der 9. Klassen von Hoyerswerdaer Schulen zur KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora hat die RAA einen Beitrag erstellt, der unter dem folgenden Link zu sehen ist:

 

https://www.youtube.com/watch?v=E5aarcKFyE0

 

Wir danken allen beteiligten Schülerinnen und Schülern für Ihr Interesse an diesem Thema sowie Herrn Pollack für seinen Einsatz.

 

T. Schrader

 

Besuch der KZ-Gedänkstätte Mittelbau-Dora

13 Schüler der 9. Klasse des Lessing Gymnasium Hoyerswerda sind gemeinsam mit Schülern des Foucault Gymnasiums, des christlichen Gymnasiums Johanneum und der Oberschule Hoyerswerda auf eine dreitägige Geschichtsexkursion zur KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora aufgebrochen.

 

In den spannenden drei Tagen haben wir Schüler/-innen viel über die grausamen Taten, die in diesem KZ stattfanden, gelernt. In diesem Zusammenhang haben wir uns mit dem Leben der Häftlinge befasst, aber auch mit dem Alltag der Wärter. Um das Leben im KZ noch besser zu verstehen, konnten wir das Gelände in seiner ganzen Größe erkunden und die einzelnen Gebäude wurden uns von einem Mitarbeiter der Gedenkstätte sehr genau und spannend erklärt. Die Höhepunkte der drei Tage bildeten die Besichtigung des Krematoriums und des Bergstollens, in dem die Gefangenen schwerste Arbeit verrichten mussten. Wir haben durch den Ausflug viel über die schändlichen Taten, die in diesem KZ verübt wurden, gelernt und waren sehr schockiert, dass Menschen zu solchen grausam Taten fähig sind.

 

 

Ich fand die Fahrt zur KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora sehr interessant und bedrückend zugleich, da es erschreckend ist, zu welchen Gräueltaten die Menschen zu dieser Zeit imstande waren. Wir empfehlen jedem, diesen oder einen ähnlichen Ort einmal zu besuchen, denn so kann man die dunkle Zeit des Nationalsozialismus noch besser verstehen, damit sich diese Zeit nicht wiederholt.

 

Theo Kowalick

Klasse 9d

 

Die Geschichte kommt ans Lessing-Gymnasium Hoyerswerda

Zum 28. Mal hieß die Stadt Hoyerswerda die Zeitzeugen der Weltkriegs-Generation in der Kufa willkommen. Mit einem danke sagenden Abend wurden die Zeitzeugen am Mittwoch, dem 18.01.2023 begrüßt. Das Lessing-Gymnasium Hoyerswerda war vor allem durch die musikalische Untermalung durch Herr Schrader und seine Musik-Schüler im Fokus des Abends. Zum Abschluss dieses Ereignis reichen abends gab es noch ein Buffet, an dem sich alle beköstigen durften.


Am Donnerstag, dem 19.01.2023 hießen die 9-ten Klassen des Lessing-Gymnasiums Hoyerswerda die Zeitzeugen endlich in unserer Schule willkommen. In drei Unterrichtsstunden wurden gemeinsam mit den Zeitzeugen ihre Geschichten und die Geschichten ihrer Eltern und Familienangehörigen erzählten, wo die Schülerinnen und Schüler gespannt lauschten, was die Zeitzeugen zu erzählen hatten. Abschließend wurde dann im Klassenverband diskutiert über die Ereignisse dieses Tages. Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten für diesen aufschlussreichen Tag an unserer Schule.

 

M. Bisinger
FSJ-ler

 

Tag der offenen Tür

Endlich! Nach zwei Jahren Pause durfte endlich wieder die Spätschicht an unserer Schule stattfinden. Etliche Eltern stürmten zusammen mit ihren Kindern noch vor dem offiziellen Start in die Schule.

Das Interesse, unser Gymnasium kennenzulernen, war groß, der Besucherstrom ließ erst kurz vor der Schließungszeit nach.

 

Es gab Vieles zu erkunden im Lessing-Gymnasium, wie zum Beispiel unsere speziell ausgebauten Fachräume für die Fächer Biologie, Physik und Chemie oder zahlreiche andere Räume, die für die Fremdsprachen, den Kunstunterricht, die Informatik, ... genutzt werden.

Ein Programm der Jazz-Dancer und den Bands durfte natürlich auch nicht fehlen. Nach den Programmen ging es dann für viele mit einem Staunen und einem Lächeln weiter auf Erkundungstour.

 

Ein riesen Dankeschön geht an alle Lehrkräfte und an SchülerInnen, die diesen Abend wieder einmal zu einem unvergesslichen Abenteuer gemacht haben.

 

M. Bisinger
FSJ-ler

Strahlende Stimmung in Dresden-Rossendorf

Was ist eigentlich „Strahlung“? Wie gehen wir damit um? Wie entsteht sie?

 

Diese Fragen und noch viele weitere galt es am 7. Dezember 2022 zu klären. Ausgewählte Zehntklässlerinnen und Zehntklässler durften in Begleitung von Frau Thiele und Frau Glatter das Schülerlabor DeltaX im Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf besuchen. Nach einem kurzen Eingangsvortrag über die Arbeit des HZDR ging es direkt in eine Stationsarbeit, um ebenjene Fragen rund um das Thema ionisierende Strahlung zu beantworten. Unter Anleitung von dort arbeitenden Forschenden wurden die Eigenschaften ionisierender Strahlung untersucht, aber auch aufgezeigt, wo und wie sie sich im Alltag und in der Natur zeigt. Jeder Teilnehmende konnte hierbei seine eigene Projektmappe erarbeiten.

 

Ein abschließendes Experiment sollte aufzeigen, wie gefährlich das Rauchen in Hinblick auf radioaktive Stoffe wirklich ist. Dies wurde an einer handelsüblichen Zigarette simuliert. Dazu wurde die Luft, die der Mensch einatmen würde, mit einem Luftsammler angesaugt und die Festbestandteile der Luft mit einem Filter aufgefangen. Eine anschließende Messung mit einem Geiger-Müller-Zähler zeigte beunruhigende Ergebnisse, da deutlich mehr radioaktive Partikel innerhalb des Rauches als in der normalen Umgebung nachgewiesen werden konnten.

Wir bedanken uns beim HZDR für die Exkursion, sie wurde von den Teilnehmenden sehr gut aufgefasst und war obendrein sicher für jeden interessant.

 

Finn Margraf

Klasse 10a

 

Spenden für die Tafel

Auch in diesem Jahr haben sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrkräfte des Lessing-Gymnasiums Hoyerswerda zusammen zahlreiche Geschenke und Geldspenden für die Kinder der Tafel gesammelt.

Am 14.12.2022 konnten die Spenden, die dann als Weihnachtsgeschenke verpackt werden, übergeben werden.

 

Wir danken allen Spenderinnen und Spendern für ihre Unterstützung und wünschen allen eine schöne besinnliche Vorweihnachtszeit.

 

Im Auftrag der Schülervertretung

M. Bisinger
FSJ-ler

 

 

Mathematikolympiade

 

Am 9.11.2022 fand in der Aula unserer Schule die 2. Stufe der Mathematikolympiade statt. Die Teilnehmer hatten sich im Vorfeld qualifiziert. Es nahmen 27 Schüler aus den Klassenstufen 5 bis 10 daran teil.

Alle Teilnehmer und die Besten jeder Klassenstufe wurden am 8.12.2022 geehrt.

 

 

Unsere Sieger sind:

Klassen 5             Radek Lewa                   5b

Klassen 6             Tobias Röthig                 6a

Klassen 7             Santino P.                       7b

Klassen 8             Anton Seidel                   8b

Klassen 9/10        Nikola Nechev                9a

 

Herzlichen Glückwunsch!

 

Fachbereich Mathematik

M. Gierth

 

Weihnachtsstimmung am Lessing-Gymnasium

Endlich wieder, nach zwei Jahren ohne Konzerte, konnten die Schüler der Klassen 5a, 6a und 7a ihre Eltern, Großeltern Geschwister und Freunde am Mittwoch zwischen dem 1. und 2. Advent auf eine besinnliche Weihnachtszeit einstimmen.

Zweimal war die Aula gut gefüllt, und es erklangen bekannte Weihnachtsmelodien, aber auch Lieder und Texte, welche auf Traditionen und fast vergessene Bräuche aufmerksam machten.
Die anfängliche Aufregung war schnell vergessen und fröhlich und sicher agierten alle Mitwirkenden auf der Bühne.


Die Gäste waren begeistert und alle machten sich frohgestimmt auf den Heimweg.

 

I. Seliger
Fachleiterin

Gleichberechtigung am Beispiel Hoyerswerdas – Besuch im Gewi-Profil Klasse 8

Lange haben sich die Schülerinnen und Schüler des Gewi-Profils der Klasse 8 auf diesen Tag vorbereitet. Am 24.11.22 besuchte Frau Jenßen, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Hoyerswerda, unsere Schule, um mit den Schülerinnen und Schülern über ihre Arbeit und das Thema Gleichberechtigung in unserer Region ins Gespräch zu kommen.

 

 

Die Gewi-Gruppe hatte bereits im Vorfeld Fragen an Frau Jenßen formuliert, welche diese dann im Unterricht persönlich und ehrlich beantwortet und kommentiert hat. Zudem berichtete Frau Jenßen über den Alltag und die Aufgabenbereiche einer Gleichstellungsbeauftragten und gab Einblick in die Geschichte der Gleichberechtigung. Besonders anschaulich vermittelte sie den Jugendlichen die Lage der Gleichberechtigung von Frauen und Männern in unserer Region. Hierzu brachte sie erstaunliche Zahlen und Fakten zur Arbeits- und Lebensweise in ihre Ausführungen ein.

 

Alles in allem war dies eine lehrreiche Stunde für alle Beteiligten gewesen. Wir danken Frau Jenßen für ihren Besuch und die Zeit, die sie sich genommen hat.

 

M. Bisinger
FSJ-ler

 

Vorlesen ist eine Kunst

Am 22.11.22 warteten drei 6. Klassen gespannt in der Aula, um auch in diesem Jahr die beste Vorleserin oder den besten Vorleser aus ihrer Klassenstufe zu küren. Wie in jedem Jahr traten die ausgewählten Klassensieger in zwei Runden gegeneinander an.

 

Mit großer Freude präsentierten die drei Leseratten Tobias Röthig (6a), Emil Schieber (6b) und Zita Donoval (6c) in der ersten Runde ihre selbstgewählten Lieblingsbücher vor der Jury, bestehend aus unserer Schulleiterin Frau Michelfeit, Frau Brucke-Sygusch, Frau Wilke und Frau Gierth. Danach mussten Tobias, Emil und Zita ihr Lesetalent noch am Beispiel eines fremden Textes beweisen. Hierbei wurden sie auch wieder kräftig von ihren Klassenkameradinnen und Klassenkameraden angefeuert.

 

Am Ende wurde Tobias Röthig aus der Klasse 6a von der Jury zum diesjährigen Lesekönig gekürt und wird unsere Schule im Regionalausscheid 2023 vertreten. Er las aus dem Buch „Der Fluch der Drachenritter“ von Michael Peinkofer.

Herzlichen Glückwunsch an den Lesekönig und alle anderen Teilnehmer. Es war ein tolles Erlebnis.

 

M. Bisinger
FSJ-ler

 

Bon Voyage le 2nd - die Parisfahrt aus dem zweiten Blickwinkel

Die Fahrt, mit allem drum und dran, war wirklich ein einmaliges Erlebnis. Es ging am Donnerstagabend, dem 27.11. etwas später als geplant los. Die Busfahrt allein war schon ein Abenteuer, das Finden einer guten Sitzposition eine Tortur – dazu kam noch die Aufgabe, eine Position zu finden, in der man auch wirklich schlafen kann. Die Fahrt bis Versailles, wo wir am Freitag früh ankamen, verlief aber ohne Komplikationen.

 

Das Schloss Versailles war wirklich imposant. Dort bekamen wir einen Einblick in einen Teil der französischen Geschichte und konnten wirklich schöne Schlafsäle, Empfangszimmer und natürlich den Spiegelsaal anschauen.

 

Direkt danach ging es dann ins Hotel. Auf dem Weg bekamen wir den echten Pariser Verkehr mit, welcher unsere 20km-Fahrt in zwei Stunden stockenden Verkehr verwandelte. Als wir dann am Hotel waren, hieß es erstmal: Zimmer beziehen. Wir bekamen dann für den Rest des Tages Freizeit und konnten unsere Umgebung erforschen – ein Einkaufszentrum und ein paar Restaurants. Zudem noch recht nah eine Brücke, die uns einen ordentlichen Blick auf die Seine ermöglichte. Nachdem wir alle uns Abendbrot geholt hatten, war auch schon Nachtruhe.

 

Am nächsten Tag frühstückten wir auf französische Art im Hotel und fuhren dann gleich mit dem Bus am Arc de Triomphe vorbei zum Stadtviertel La Defense. Dort konnten wir shoppen gehen und uns Verpflegung für den Tag kaufen. Wir trafen uns dann an einer Station der Pariser U-Bahn – der Metro – und fuhren zu Sacré Coeur. Auch dort durften wir allein die Umgebung erkunden. Nachdem wir also die Basilika von innen bestaunt hatten, gingen wir den Montmatre, auf dem sie steht, runter und konnten uns wie waschechte Touristen die zahlreichen Läden anschauen, die Karten, Taschen, T-Shirts und Anhänger verkaufen. Am späten Nachmittag fuhren wir mit der Metro zurück zum Hotel, wo wir den Abend ausklingen ließen.

 

Am Sonntag, also unserem vorletzten Tag in Paris, besuchten wir nicht nur den Louvre, wo es eine riesige Masse an großartigen Kunstwerken, wie die Mona Lisa, gibt, sondern auch den Eiffelturm. Zwischendurch jedoch machten wir eine Bootstour auf der Seine. Diese machte wirklich Spaß und zeigte uns noch einige Ecken von Paris, die wir vorher nicht sahen. Um 18 Uhr dann ging es rauf auf den Eiffelturm – genau als das Leuchten und Glitzern begann. Der Weg nach oben war für uns alle ein Work-Out, doch es hatte sich gelohnt: Die Aussicht von dort oben ist wirklich atemberaubend. Manche trauten sich noch auf die 2. Ebene. Leider konnten wir nicht zu lange oben bleiben und mussten bald wieder ins Hotel, wo wir schon wieder unsere Taschen packen mussten.

 

Halloween oder Reformationstag, egal wie man es lieber nennt, durften wir in Disneyland verbringen. Das war wirklich der krönende Abschluss der Fahrt. Dort konnten wir Fahrgeschäfte fahren, aber noch viel mehr die Szenerien genießen. Viele von uns hatten auch extra dafür gespart, da wir uns unbedingt etwas kaufen mussten. Auch das Essen dort war wirklich gut. Am Nachmittag haben manche die Halloween-Parade gesehen, welche echt schön war. Höhepunkt des Besuchs war das Feuerwerk, welches wir gerade so noch anschauen konnten. Es ist wirklich einmalig. Auch die Illumination-Show war großartig. Danach ging es direkt wieder zur Schule, wo dann alle abgeholt wurden.

 

Die Reise hat uns wirklich gut gefallen. Trotz der Kürze konnten wir vieles sehen. Unser Französisch konnten wir, zumindest manche, anwenden und vielleicht sogar verbessern. Obwohl wir uns Mühe gaben, musste dann trotzdem manchmal unser Englisch herhalten.

 

Es war toll, dass wir endlich diese Fahrt machen konnten. Sie bereicherte uns auf vielen Ebenen und ich hoffe, dass die nächsten Jahrgänge auch sowas Großartiges erleben können.

 

Henriette Meixner

Kurs 11b

 

Bon Voyage - Parisfahrt Ende Oktober 2022

Am 27.10.2022 durften wir Französischschüler nach langer Pause endlich wieder nach Paris fahren. Nach einer fünfzehnstündigen Busreise kamen wir direkt am Schloss Versailles an und durften dort die wunderschönen Räume des Prunkbaus und die angrenzenden Gärten sowie die Umgebung bestaunen.

 

Tag 2 startete mit einem Besuch im Stadtteil „La Defense“, dort findet man viele Hochhäuser und Bürogebäude. Nach dem Gruppenfoto unter dem Grand Arche ging es mit der Pariser Metro weiter zum berühmten Viertel Montmatre. Viele kleine Häuser, Cafés und Bäckereien geben der Umgebung ihre ganz besondere Atmosphäre. Auch die Liebesmauer oder die Basilika Sacre-Coeur waren sehr beeindruckend und sehenswert.

 

Am darauffolgenden Tag besuchten wir die wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Paris. Wir starteten am Louvre. In seinen über zehn Ausstellungen war für jeden etwas dabei. Natürlich konnten wir uns das weltberühmte Ölgemälde von Leonardo da Vinci, die Mona Lisa, nicht entgehen lassen. Nach der Freizeit im und um das Kunstmuseum fuhren wir weiter zum Ufer der Seine. Dort hatten wir eine einstündige Bootsfahrt geplant. Hier konnten wir uns die Sehenswürdigkeiten aus anderer Perspektive ansehen. Dabei hoben sich besonders die Kathedrale Notre-Dame und Pont Neuf hervor, die älteste in Originalzustand erhaltende Pariser Brücke über die Seine. Als wir wieder von Bord stiegen, trat schon langsam die Dämmerung ein und wir gingen weiter zum Eiffelturm. Durch die Dunkelheit sahen wir das Wahrzeichen von Paris erleuchtet und glitzernd und durften es sogar bis zur zweiten Etage besteigen. Das war ein wunderschöner Ausblick auf die Stadt und ein tolles Erlebnis.

 

Am vierten und letzten Tag waren wir an Halloween in Disneyland. Hier war das ganze Gelände wundervoll herbstlich geschmückt und wir durften den Park selbstständig erkunden und alle Attraktionen nach Belieben ausprobieren. Wir sahen einige Paraden und am Abend fand eine Lichtershow statt. Völlig beeindruckt und geschafft vom Tag traten wir am Abend die Heimreise an. Es war ein unvergessliches Erlebnis. Ein großes Dankeschön geht an unsere Lehrer, besonders an Frau Krause, und Mr. Klassenfahrt, die unsere Fahrt organisiert und uns begleitet haben!

 

Marietta Heinze

Klasse 9a

 

Musikprojekt am Lessing Gymnasium Hoyerswerda

„Verhängnisvolle Stimmen… sie hatten Recht“ hieß es am 12., 13. und 14. Oktober am Lessing-Gymnasium Hoyerswerda. Die Schülerinnen und Schüler des Musik-Leistungskurses 12 führten vor den Herbstferien, wie jedes Jahr, ihr Musik-Projekt auf.

 

Der Kriminalfall wurde humorvoll inszeniert und mit passenden Liedern, wie z.B. „Skyfall“ von Adele oder „The Other Side“ aus dem Film The Greatest Showman, ausgeschmückt. Unterstützt wurde der Kurs dabei tatkräfitg von Schülern anderer Kurse und Klassenstufen sowie Lehrern. Insgesamt war das Musik-Projekt ein voller Erfolg.

 

Durch den Verkauf der Karten und des Essens vor Ort, wurde die Abikasse der 12. Klassen aufgestockt. Wir danken allen Beteiligten und Gästen für die drei erfolgreichen Vorstellungen.

 

M. Bisinger
FSJ-ler

Nachlese zu Festkonzert und Geburtstagsparty

Noch können wir das 101. Jahr der Gründung unseres Lessing-Gymnasiums feiern. Lange schon als Höhepunkte des nachgeholten Jubels zum Jahrhundertgeburtstag vorgesehen waren der 7. Oktober als Tag für das Festkonzert in der Lausitzhalle und der 8. Oktober als Termin für die große Geburtstagsparty in ebenjenem Gebäude, in dem unser Gymnasium als fortschrittliche Reformschule das Licht der Welt erblickte: in der heutigen Kufa am Markt in Hoyerswerda. Bei den Vorbereitungen haben viele Hände von Lehrenden wie Lernenden und etliche Schulpartner mitgeholfen. Und es wurde grandios.

 

Wir danken allen Helferinnen und Helfern, die diese unvergesslichen Momente möglich gemacht haben. Wer die Ereignisse nochmal Revue passieren lassen möchte, ist herzlich eingeladen, hier nachzulesen:

 

https://cms.sachsen.schule/lghoy/start/100-schulgeburtstag.html

 

Wir sehen uns alle in vier Jahren wieder!

 

T. Schrader

 

Schülerratswahl am Lessing-Gymnasium

Am 23.09.2022 versammelten sich in der 4. und 5. Stunde alle Klassensprecher(innen) der Schule, zur Schülerratswahl in der Aula. Da die aktuellen Schülersprecher ihr Amt niederlegen, mussten per Neuwahlen Nachfolger gefunden werden. Hierzu wählen Klassensprecher einen Schülersprecher/in, ein stellvertretender Schülersprecher/in und Schüler/innen für die Schülerkonferenz.

 

Aus mehreren Anwärtern für das Amt Schülersprecherin, wurde Marietta Heinze aus der Klasse 9a gewählt, herzlichen Glückwunsch.

 

Richard Friedrich (Klasse 11) wurde als Stellvertreter gewählt und in die Schülerkonferenz haben es Neo Friedrich (Klasse 11), Henriette Meixner (Klasse 11) und Julius Langer (Klasse 12) geschafft, als Nachfolge Kandidaten wurden Vanessa Tietz (Klasse 9) und Richard Friedrich (Klasse 11) gewählt, herzlichen Glückwunsch.

 

Wir wünschen allen eine Erfolgreiche Amtszeit!

 

M. Bisinger
FSJ-ler

 

siehe auch: Schülerrat

 

„Freitag ist ein guter Tag zum Flüchten“

Elyas Jamalzadeh + Andreas Hepp

Am 26.09.2022 hat unsere Schule Besuch aus Österreich erhalten. Zu Gast waren Andreas Hepp und, der durch eine tragische Geschichte gekennzeichnete, Elyas Jamalzadeh. Im Rahmen des Multikulturellen Projekts der 10. Klassen hat eine Lesung aus ihrem Buch „Freitag ist ein guter Tag zum Flüchten“ stattgefunden.
2014/15 flieht Elyas zusammen mit seinen Eltern nach Österreich und beginnt dort eine Lehre als Friseur. Seine Geschichte ist in dem Buch, welches er zusammen mit seinem Freund Andreas Hepp geschrieben hat, festgehalten. Elyas scherzte mit der Idee, ein Buch herauszubringen. „Irgendwann wurde aus Spaß ernst und wir haben das Buch geschrieben“, bemerkte Andreas Hepp. Die Fluchtgeschichte wird trotz des schicksalshaften Charakters mit Spannung und Witz erzählt.

 

Wir danken Elyas Jamalzadeh und Andreas Hepp für diese emotionale und großartige Lesung.

 

M. Bisinger
FSJ-ler

Tankstelle auf zwei Rädern

Uta Hauthal, Schriftstellerin, Literaturvermittlerin und Musikerin aus Dresden - hat am 22.09.2022 die Deutschleistungskurse der Jahrgangsstufe 12 besucht.

 

Mit den Schülerinnen und Schülern gestaltete sie eine Doppelstunde, in der sie über ihr inspirierendes Leben gesprochen hat. Lesungen aus zwei ihrer Werke und spannende Einblicke in die Welt einer Autorin erwarteten die Schüler*innen. Besonders das Projekt “Poesie-Tankstelle” begeisterte die Schülerinnen und Schüler.
Bei diesem Projekt bereist Uta Hauthal "über Land", also in Orte, Dörfer und Städte. Dort spricht sie Leute an und fragt, ob sie ihnen ein Gedicht rezitieren darf, um so Poesie zu tanken. Auf ihren Fahrrad-Reisen lernte Uta Hauthal viele verschiedene Menschen und Orte kennen und so berichtet sie auch davon in einem Essayband. Unter anderem las sie daraus ihre Begegnungen in der Lausitz, speziell Hoyerswerda und Spremberg, vor.

 

Mit den Klängen eines ihrer Lieder, dem die Schülerinnen und Schüler gespannt lauschten, wurde ein gelungener Abschluss gebildet.

 

A.-L. Graupner                                                     M. Bisinger
Schülerin der Jahrgangsstufe 12                         FSJ-ler

 

Vaterschaftstest im Gläsernen Labor

Bereits über viele Jahre ist es eine Tradition, dass die Biologie-Kurse in Klasse 11 nach Dresden in das Gläserne Labor fahren. Die BASF fördert dieses Projekt, weil wir MINT-Schule sind und dafür möchten wir uns als Fachschaft noch einmal ausdrücklich bedanken.

 

Start war wie immer früh 7.00 Uhr.

Im Labor angekommen, musste der Mundschutz wieder rausgeholt werden, der gerade etwas in Vergessenheit geraten ist. Auch ein Kittel gehörte zu unserer Schutzbekleidung, so dass wir sehr professionell ausgesehen haben. Wir wurden von einem 5-köpfigen Team begrüßt, die den Tag für uns gestalteten.

 

Nach einer Belehrung und Kurzeinführung ging es sofort in den praktischen Teil über. Arbeit mit einer Präzisionspipette. Kleinste Mengen (im Mikrometerbereich) wurden abgemessen und in die Eppies gegeben. Zunächst wurde mit einfachen Farblösungen geprobt, um danach echte DNA und entsprechende Mixturen genau abmessen zu können. Dies war auch schon der erste Schritt des Vaterschaftstestes. Unsere Aufgabe sollte es heute sein, zu überprüfen, welche DNA von eventuellen Vätern mit einer angeblichen Tochter übereinstimmen.

 

Um genügend von dieser genetischen Probe zu haben, musste diese mehrfach vervielfacht werden. Dies geschieht mit der PCR. Da diese mindestens 2,5h laufen muss, haben wir das mit Hilfe eines Thermocyclers gleich als erstes gemacht.  Währenddessen wurde unser Wissen über den Bau der DNA, deren Replikation und die dafür notwendigen Bedingungen aufgefrischt.

 

Allein eine PCR reicht aber nicht. Durch Gel-Elektrophorese wurden einzelne DNA-Abschnitte aufgetrennt, um herausfinden, ob die männlichen und weiblichen Stücke als Bande nebeneinander liegen. Dafür haben die Schüler ein Agarose-Gel gegossen, wobei auch Berechnungen angestellt werden mussten, um ein richtiges Mischverhältnis zu bekommen.  Eingelegte Kämmchen sorgen dafür, dass im Gel Taschen entstehen. In diese gibt man dann mit der Präzisionspipette die DNA.

 

Auch dieses Gel musste einige Zeit stehen bleiben, damit es eine feste Masse wird. Währenddessen haben die Schüler ein Präparat von ihrer Mundschleimhaut gemacht und den Zellkern so angefärbt, dass man den Zellkern und eventuell auch den BARR-Körper sichtbar machen konnte.

 

Nachdem die benötigte Zeit abgelaufen war, hat jede Gruppe ihre Proben von Mann und angeblicher Tochter in das Gel gegeben. Der angelegte Strom (DNA ist negativ geladen) sorgte dann dafür, dass unterschiedliche lange Stückchen der DNA auch unterschiedlich schnell durch das Gel gewandert sind und sich sogenannte Banden bilden konnten. Da DNA nicht sichtbar ist, musste diese mit einer entsprechenden Chemikalie bearbeitet werden, was aber nicht unsere Schüler, sondern die Labormitarbeiter erledigt haben. Am Ende haben wir gesehen, dass es nicht ganz so einfach ist, zu erkennen, ob die Banden nun wirklich auf gleicher Höhe liegen oder ob sie ein paar Basenpaare voneinander entfernt angeordnet sind. Nun verstehen wir auch, warum eine Vaterschaft nie mit 100% angegeben wird.

Dieser Tag war einfach gut, weil die Schüler praktisch an die Methoden der Laborarbeit herangeführt wurden und sicher auch etwas Wissenszuwachs erfahren haben.

Hoffentlich bleibt uns diese Möglichkeit des Labortages noch lange erhalten.

 

Bilder zum Labortag gibt es auch!

 

Katrin Hoßmang

Biologielehrerin

 

ADAC-Tag der 5. Klassen

Am Freitag dem 16.09 hatten die fünf 5. Klassen den sogenannten ADAC-Tag an unserer Schule.
An diesem Tag muss jeder beweisen, wie geschickt er im Umgang mit dem Fahrrad ist, dafür wurde von dem ADAC extra ein Hindernis Parkour erstellt, den jeder erfolgreich absolvierte. Außerdem gab es für die Schüler/innen etwas Theorie für das Verhalten im Straßenverkehr. Das größte Highlight des Tages für die Schüler war jedoch der Bremstest, bei dem jeder einzelne mit im Auto sitzen durfte.

 

Vielen Dank an den ADAC für diesen lehrreichen Tag

 

M. Bisinger
FSJ-ler

Begabungsförderung in Bild und Ton

Im Video ist unsere Arbeit zur Förderung besonders begabter Schülerinnen und Schüler zu sehen. Natürlich kann ein kurzer Film nur einen kleinen Einblick in die Vielfalt der Möglichkeiten an unserer Schule bieten. Weitere Informationen sind deshalb einsehbar unter

 

https://cms.sachsen.schule/lghoy/schulleben/begabtenfoerderung/

 

Wir danken allen nicht nur am Video Beteiligten, sondern auch jenen, die sich täglich dafür einsetzen, die individuellen Begabungen unserer Schüler zu entdecken und zu fördern.

 

T. Schrader

 

Begründerin des Musikbereichs - Dora Gebauer

In einem umfangreich recher- chierten und einsichtsreich geschriebenen Artikel hat die SZ-Journalistin und Lessing-Absolventin Juliane Mietzsch eine prägende Lehrerin unserer Schule porträtiert: Dora Gebauer hat den damaligen Musik-Spezialbereich von 1981 an bis zu ihrer Pensionierung erfolgreich geleitet und begleitet. Im kommenden Mai feiert Frau Gebauer ihren 90. Geburtstag, unterrichtet hat sie am Lessing-Gymnasium bereits seit 1955 - ein langes Leben für die Musiklehre.

 

 

Wer ihr Leben selbst nochmal in der Sächsischen Zeitung nachlesen möchte, kann dies online tun unter

 

https://www.saechsische.de/hoyerswerda/gemacht-was-es-noch-nicht-gab-hoyerswerda-5753707.html

 

 

T. Schrader (Foto mit freundlicher Genehmigung von Juliane Mietzsch)

 

Praktischer Unterricht für Klasse 12

Für die Schüler der Jahrgangsstufe 12 drehte sich am 30.08.2022 der ganze Tag um das Thema „Physik im Straßenverkehr“. Gemeinsam mit der Verkehrswacht Hoyerswerda erprobten die Schülerinnen und Schüler beispielsweise das Autofahren im Simulator, erfuhren wie es ist, sich aus einem überschlagenen Auto zu retten, konnten sich im Aufprallsimulator einmal richtig durchschütteln lassen und mussten mit verschiedenen Rauschbrillen einen Parcours absolvieren. Den Schülern machte das Ganze sichtlich Spaß.

 

Vielen Dank an die Verkehrswacht Hoyerswerda für diesen lehrreichen Tag.

 

T.-L. Heinschker

FSJ-ler

Unsere neuen Fünftklässler

Wir begrüßen unsere neuen Fünftklässler ganz herzlich und wünschen allen eine schöne Schulzeit am Lessing-Gymnasium Hoyerswerda.