Lessing-Gymnasium Hoyerswerda 

News

Laufen für den guten Zweck

Der Lessinglauf am Scheibesee, unterdessen eine Tradition unserer Schule, fand auch dieses Jahr wieder mit mehr als 500 Läufern statt. Dabei traten Schüler sowie Lehrer und Eltern nebst anderen aktiven Teilnehmern in allen Altersklassen unter fast schon familiärer Atmosphäre zu den verschiedenen Wettläufen an. Vom 2 Kilometer Bambinilauf bis zum 13,5 Kilometer-Lauf um den See war für alle kleinen und großen Läufer eine geeignete Strecke geboten.

 

Nach dem erfolgreichen Bestreiten des Laufs standen dank unseren 12ern auch kleine Snacks und Getränke bereit. Wir haben uns sehr über die hohe Teilnehmerzahl gefreut und möchten uns bei allen Teilnehmern, aber auch Helfern, insbesondere bei Frau und Herrn Dr. Eberth vom Schulförderverein, sowie allen Lehrern, die maßgeblich an der Organisation und Durchführung beteiligt waren, herzlichst bedanken. Sämtliche Einnahmen kommen unserer Schule bzw. unseren Schülern zugute.

 

Robert Brinckmann
(04.10.2018)

Weitere Bilder und die Ergebnisse finden Sie unter www.lessinglauf.de.

Kleine Forscher ganz groß

Wieder einmal zeigten sich begeisterte Grundschüler in den Räumlichkeiten unserer Schule anlässlich der stattfindenden Lernwerkstätten. Tänzerisch wurden diese in unserer Aula eröffnet, gefolgt von einer freundlichen Begrüßung durch unsere Schulleiterin Frau Michelfeit. Anschließend konnten sich die Schüler schon einmal in der Kreativwerkstatt ausprobieren oder sie kämpften Hand in Hand als Team zusammen, um verschiedene sportliche Herausforderungen zu überwinden und schließlich gemeinsam einen Schatz zu bergen.

 

In den kommenden Wochen können die Grundschüler dann zahlreiche Experimente durchführen, um alltägliche Phänomene aus der Natur zu hinterfragen oder sich in der Kreativwerkstatt künstlerisch und musikalisch unter Beweis zu stellen. Wir wünschen allen Kindern viel Freude beim gemeinsamen Ausprobieren und Erleben.

 

Robert Brinckmann

(04.10.2018)

Nachschlag – Saxonia Cantat 2018, Musical Starlights

Herzlichen Dank den 39 Sängerinnen und Sänger des Jugendchores für euer Engagement, eure Power und fröhliche Musikalität.

 

Das Projektwochenende vom 21.-23.09.2018 in Colditz war für uns alle ein tolles Erlebnis. Die Kraft und die Energie, die der Chor von ca. 140 Sängern während der Proben und des Konzerts im Dresdner „Alten Schlachthof“ ausgestrahlt hat, waren unwahrscheinlich … und euer Anteil nicht unerheblich!

 

Das gemeinsame Musizieren mit den Solisten aus Weimar, der genialen Band und dem Orchester Dresdner Musiker ein musikalisches Event und wird sicher auch bei euch noch lange nachwirken.

 

Jetzt wieder zurück in den Alltag – mit viel Energie …

 

Danke

Ilona Seliger

Rassismus am eigenen Leib erlebt

Vergangenen Donnerstag versammelten sich die Ethikschüler der 11ten Klassen in der Kufa im Rahmen des jährlich durchgeführten Rassismus-Projektes. Schon beim Betreten des Saals wiederfuhr den teilnehmenden Schülern eine ungleiche Begrüßung.  Während die einen freundlich und zuvorkommend angesprochen wurden, erfuhren scheinbar willkürlich einige Schüler einen unfreundlichen und gereizten Empfang.

 

Was sie nicht wussten, dieser Empfang war inspiriert von dem Blue-Eyes Experiment von Jane Elliot, welcher dieses Experiment in den 60er Jahren das erste Mal durchführte. Demnach wurden die Teilnehmer nach Augenfarbe eingeordnet und unterschiedlich behandelt.  Es folgte ein Dokumentarfilm zu eben jenem Experiment, welcher dieses im vollen Umfang zeigte. Auch hier wurden die Beteiligten entweder freundlich begrüßt oder eben bei einer blauen Augenfarbe schroff behandelt, sogar gedemütigt, bevor ihnen zur Markierung ein Papierkragen angelegt wurde.  Den Schülern wurde auf beeindruckende aber auch erschütternde Weise gezeigt, wie schnell Menschen durch gezielte Manipulation und gestreute Vorurteile selber Diskriminierung gegenüber anderen Menschen ausüben können. Ebenfalls deutlich wurde dabei die Machtlosigkeit der verunsicherten und zermürbten Opfer.  Im Film aber auch unter den Schülern zeigen sich erschrockene Gesichter, als der Moderator verdeutlicht, dass diese Umstände bittere Realität in unserer Gesellschaft sind, jedoch ohne, dass die tatsächlichen Opfer die Möglichkeit haben ihren Kragen abzulegen.

 

Im anschließenden Spiel wurden die Schüler in mehrere Gruppen unterteilt, welche wiederum aus mehreren Teams bestand. Ziel des Spiels war es, durch getroffene  Entscheidungen eine fiktive Summe Geldes zu vervielfachen. Da die meisten ihren eigenen Vorteil im Visier hatten, kam es vereinzelt zu regelrechtem Verrat an den Mitspielern, was oftmals einen ziemlichen Verlust für diese bedeutete. Erst am Ende des Spiels wurden alle aufgeklärt, dass die eigentliche Konkurrenz nicht zwischen den Teams, sondern den einzelnen Gruppen bestand, die am Ende mit dem erzielten Gesamtwert gegeneinander antraten.  Während sich also Gruppe 4 mit dem passenden Namen „Jung, Pleite & Verzweifelt“ mit -93.000€ den letzten Platz sicherte, erreichte das Team „Zaubergurke“ mit immerhin 40.000€ das Siegertreppchen. Aber auch dieser Sachverhalt zeigte den Schülern im Rahmen der Gesellschaftskritik, wie schnell wir Menschen Nachteile anderer im egoistischen Streben in Kauf nehmen.

 

Die Leiterin des Projektes, Sabine Proksch äußerte sich überzeugt von der Bedeutung dieser Veranstaltung, welche zu ihrer Freude immer gut von den Schülern aufgenommen wird und bei diesen für reichliche Diskussionen sorgt.

 

R. Brinckmann
FSJ-ler

Ist rauchen radioaktiv?

Für physikinteressierte Schüler der Klassenstufe 10 wurde am 05.09.2018 von den Mitarbeitern des HZDR – Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf ein Experimentiertag im Schülerlabor Delta X organisiert.

Wir Schüler haben uns mit dem Thema „Radioaktivität“ auseinander gesetzt. In spannenden Experimenten haben wir einiges erfahren und überprüft, dass im Unterricht nicht möglich bzw. zu umfangreich wäre.

Im abschließenden Experiment haben wir erfahren, dass beim Rauchen nicht nur das Nikotin schädlich ist, sondern dass die genutzten Pflanzen durch Dünger und aus der Umwelt radioaktive Stoffe aufnehmen. Diese gelangen beim Rauchen in unseren Körper. Wenn man beispielsweise ein Jahr lang jeden Tag eine Schachtel Zigaretten raucht, bekommt der Körper so viel Strahlung ab, wie wenn man sich 240mal im Jahr die Lunge röntgen lassen würde.

Es war sehr interessant all dies zu erfahren.

 

Petrissa Domaschke, Alice Kostorz

 

 

Schülervertreter im Schuljahr 2018/19

 

Wir gratulieren dem Schülerrat, der Vorsitzenden des Schülerrates Lana Tischer sowie ihrer Stellvertreterin Lilly Pasora zur Wahl und wünschen eine erfolgreiche Arbeit.

 

Die neuen Mitglieder Schulkonferenz sind Sharin Fiebig, Lilly Pasora, Lana Tischer und Maximilian Buder. Als Nachfolgekandidat wurde Jonas Petschick gewählt. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg.

 

Die Schulleitung 

 

 

19. Schulturnier des FSV ASP Hoyerswerda

Am Sonnabend, dem 01.09.2018 fand das 19. Schulturnier im Sparkassensaal der Ostsächsischen Sparkasse in Hoyerswerda statt. Es nahmen Schüler von Schulen aus Cottbus, Bautzen, Groß Särchen, Bernsdorf und Hoyerswerda teil.

 

Gespielt wurde in einzelnen Altersklassen von der U8 bis zur U18. Die Sieger der einzelnen Altersklassen qualifizierten sich gleichzeitig für die Bezirkseinzelmeisterschaften. 

 

Von unserem Gymnasium waren in der U10 Maciej Lesnikowski und in der U 12 Ramon Schuh als Sieger sehr erfolgreich. In der U12 gingen auch die Plätze 2 und 3 an uns, den 2. Platz belegte Eddie Friedrich und den 3. Platz Polina Konina. Damit war uns der Sieg im Schulturnier nicht zu nehmen.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!

 

D. Bachmann

v. l. Herr Graf (Turnierleiter), Ramon, Eddie, Polina und Maciej

ADAC Tag

Am 29.08 wurden die fünften Klassen vom ADAC auf die Probe gestellt. Wie weit rollt ein Auto bei einer Vollbremsung? Oder viel interessanter: Wie fühlt sich denn so eine Vollbremsung im Auto eigentlich an?

 

Aber wer dachte, mit Sitzen und Denken könne man den Tag verbringen, kannte den ADAC schlecht! Beim Fahrradkurs musste man selbst hinters Steuer und die Aufgaben und Hindernisse möglichst fehlerfrei meistern. Die drei Besten Jungen und Mädchen wurden mit einer Medaille und einer Einladung zum nächsten Wettbewerb geehrt. Ganz vorn mit dabei war Familie Grellert, die gleich zwei Mal Gold mit nach Hause genommen hat.

 

Enrico Jost

Von links: Ole Mundt, Max Schneider, Stefan Grellert, Julia Grellert, Celina Scholze und Lisa Lalkov

Vernissage

Jährlich lädt das Lessing-Gymnasium zur feierlichen Eröffnung der Kunstausstellung des Hauses. Zu Wasser und Orangensaft, serviert im Sektglas, führten die Kunstlehrer durch die Schule und stellten die gesammelten Werke der Schülerschaft des vergangenen Schuljahres – einige außergewöhnliche Schöpfungen dürfen auch über mehrere Jahr beeindrucken – vor.

 

Neben den kunstbegeisterten Schülern aller Jahrgänge freute sich das Lessing-Gymnasium auch über das Erscheinen der geladenen Ehrengäste wie dem Vorsitzenden des Schulfördervereins und stellvertretenden Vorsitzenden des Elternrates Herr Günther und der Leiterin der Marketing und Vertriebsabteilung der Lebensräume Hoyerswerda Frau Busch.

 

Enrico Jost

Unsere Neuen

Wir begrüßen unsere neuen Schülerinnen und Schüler ganz herzlich und wünschen viel Spaß sowie großartige Erfolge!

Showtime!


Wenn die ganze Welt eine Bühne ist, so sind wohl einige Außerirdische unter uns. Schließlich haben sich die Wenigsten auf ihr präsentiert... bis jetzt! Am 19.06 ging es bei der Spielwut der 9. Klassen nämlich genau darum: Jeder soll mal auf einer Bühne gestanden haben.

 

Auf einer echten Bühne, mit echtem Publikum. Ob man nun eine Hip Hop Choreographie aufführt, politische Themen in einem Drama verpackt oder seinen gescheiterten Zaubertrick belächelt ist dabei egal, Hauptsache es unterhält. Jedoch hatten die Schülerinnen und Schüler gerade einmal zwei Tage Zeit, um sich zusammen mit den Workshopleitern auf ihren großen Auftritt vorzubereiten. Aber trotz der kurzen und intensiven Übungsphasen war sich das Publikum einig: jede Gruppe erfüllte dieses Kriterium mit Bravour!

 

Enrico Jost



Goldener Schnitt

Egal ob in der Architektur, der Biologie oder der Mode. Die Formel um das Verhältnis zweier Strecken ist aus dem Alltag gar nicht mehr wegzudenken. Das vielfältige Auftreten sieht aber nur derjenige, der um seine Existenz weiß.

 

Zu diesen Menschen können sich die Schüler der 9. Klasse nun zählen. Vergangenen Mittwoch gingen die Schüler dem Goldenen Schnitt in verschiedenen Bereichen auf den Grund. Verteilung der Sonnenblumensamen? Macht der Goldene Schnitt. Ansammlungsmuster der Blätter am Stängel einer Blume? Der Goldene Schnitt hat sich schon darum gekümmert.

 

Und neben dem Informativen gab es sicherlich für den einen oder anderen eine gute Portion Selbstbewusstsein, als beim Messen verschiedener Strecken am eigenen Körper herauskam, dass wir doch alle zum größten Teil goldrichtig sind.

 

Am Ende stimmten Schüler wie auch Lehrer und Kursleiter zu, dass zukünftig mehr Zeit in das Projekt investiert werden sollte, um die Neugier rund um den Goldenen Schnitt breiter abdecken zu können.

 

Enrico Jost
(15.06.2018)



Empfang der Besten

Zum Ende des Schuljahres stellt sich in allen Klassen stets die selbe, spannende Frage: Wer hatte beim Wettkampf um den Titel als Klassenbeste*r die Nase vorn? Schließlich wurde ein ganzes Jahr lang eifrig gekämpft! Die persönlichen Belange standen hinten an und eine Abschaffung der Freizeit waren Mittel zum Zweck. Alles um in die Geschichtsbücher der Primi einzugehen.

 

So ein heroischer Sieg muss ergo auch entsprechend gefeiert werden: beim Empfang der Besten. Bei diesem Highlight – eines von vielen zum Schuljahresende – sitzen alle Jahrgangsbesten der Klassen zusammen, werden mit Büchern, Blumen und einer Kaffeerunde mit lockeren Gesprächen geehrt. In besagtes Buch der Jahrgangsbesten wird natürlich ebenfalls jeder Beste aufgenommen.


Enrico Jost
(15.06.2018)


weitere Bilder: 
https://cms.sachsen.schule/lghoy/schulleben/bilder/schuljahr-201718/empfang-der-besten/

 

 

 

Känguru-Wettbewerb 2018

Am 15.03.2018 war es wieder soweit. An unserer Schule fand der  Känguru-Wettbewerb statt. Der Känguru-Wettbewerb ist ein Multiple-Choice-Wettbewerb für über 6 Millionen Schüler und Schülerinnen aus mehr als 70 Ländern weltweit. In diesem Jahr nahmen an unserer Schule knapp 200 Schüler und Schülerinnen teil, viele von ihnen zum wiederholten Mal.

 

Innerhalb von 75 Minuten mussten die Teilnehmer knifflige 3-,4- und 5-Punkte-Aufgaben lösen. Ziel war es, möglichst viele Punkte zu gewinnen und wenige durch falsche Antworten zu verlieren. Die erreichte Punktzahl entschied dann, ob man einen der begehrten Preise erhält.

 

Viele Schüler und Schülerinnen unserer Schule erreichten eine Platzierung. Auch der erste Preis wurde in unserer Schule zweimal erreicht. Einmal von Gino Rössel, aus der Klasse 6b mit 115 Punkten und von Neele Zander, aus der Klasse 5b mit 113,75 Punkten. Dazu wollen wir ihnen noch einmal ganz herzlich gratulieren.

 

Lina-Marie Petschick und Elea Gebauer

 

Frühlingskonzert des Kinderchores am 6. Juni

Auch in diesem Jahr hatten sich die Schüler der Klassen 6a und 7a Gäste zu ihrem traditionellen Konzert eingeladen.

 

Die Gitarrengruppen des Ganztagsangebots unter der Leitung  von Frau Thiem ergänzten die Vielfalt des Konzertes durch ihre Darbietung von bekannten Melodien, wie z.B. aus dem Film „Fluch der Karibik“.

 

Der Kinderchor hatte mit Liedern aus dem Benefizkonzert und natürlich neu einstudierten Stücken schnell das Publikum gefesselt. Dazu kamen die chorischen und solistischen Beiträge der Klassen 6a und 7a in einem bunten Reigen traditioneller und populärer Lieder bis hin zu einem Titel der Band der 7a, so dass unterstützt durch der Moderation von Finnja und Vicky das Konzert für die vielen Gäste scheinbar nur so vorbeiflog.

 

Mit einem Dankeschön an die Musik- und Klassenlehrer und alle Helfer verabschiedeten sich die 7er aus dem Kinderchor.

 

I. Seliger


Weitere Bilder: 

https://cms.sachsen.schule/lghoy/schulleben/bilder/schuljahr-201718/fruehlingskonzert-des-kinderchores-am-6-juni/

 

 

 

Adam-Ries-Wettbewerb

Der Adam-Ries-Wettbewerb ist ein mathematischer Wettbewerb der Schüler der Klassenstufe 5.

 

Durch ihn sollen mathematische Interessen geweckt, Wissen und Geschick beim Lösen problemhafter Aufgaben und Freude am Knobeln und Rechnen vermittelt werden.

 

Besonders erfolgreich  daran beteiligt hat sich in diesem Schuljahr

 

NEELE ZANDER aus der Klasse 5b.

 

Sie ist nach der 2. Stufe des Wettbewerbs eine von 50  Preisträgern aus ganz Sachsen und wird nun am 4-Länder-Wettbewerb (Sachen, Bayern, Thüringen, Tschechien) teilnehmen.

 

Wir gratulieren Neele ganz herzlich und wünschen  ihr viel Erfolg bei der nächsten Wettbewerbsstufe am 8./9. Juni in Annaberg-Buchholz, der Heimatstadt von Adam Ries.

 

I. Seliger

 

 

Präsentation des Kulturnachmittags

„Kultur ist all das,“ sagte meine Ethiklehrerin immer, „was der Mensch selbst geschaffen hat.“

Während des Kulturnachmittags konnten die Schüler also ein Jahr lang schaffend tätig werden. Egal ob musikalisch, dramaturgisch oder bildend künstlerisch. Was genau alles geschaffen wurde, präsentierten die 5. Klassen am 29.05 selber. 

Wer beispielsweise bei dem Benefizkonzert des Lessing-Gymnasiums die Nachwuchstänzer verpasst hatte, konnte hier nochmal deren grandiose Choreographie genießen. Die kleinen Keyboarder Frau Joels überraschten bei La Macarena mit einer spontanen Tanzaufforderung an das Publikum und während der Filmvorführungen blieb kein Auge trocken! Jedoch nicht wegen trübseliger Tragödien oder langweiliger Liebesstreifen. Viel besser! Die Schülerinnen und Schüler fesselten das Publikum mit komödiantischen Handlungen wie die der Carla, welche mit ihrem Nudelpanzer die Menschen vor dem bösartigen Riesen Roberto rettete.

 

Diese Art der Kultur wäre ohne die Kulturfabrik, ihre Räumlichkeiten und natürlich der tatkräftigen Unterstützung von Dirk Lienig, Ines und Sabine Proksch nicht möglich gewesen. Ebenfalls ein großes Dankeschön an die Workshopleiter hier vom Lessing-Gymnasium: Frau Blech, Frau Bormann, Herr Bachmann, Frau Joel und Herr Mertin.

 

Enrico Jost

Asyl in Buntanien

Das Thema Flüchtlinge und Asyl ist in Deutschland  heiß umstritten und auch an den Schülern geht dieses Thema nicht unbemerkt vorbei. Aber was ist denn jetzt eigentlich Asyl und wie läuft das alles genau ab? Um diese Fragen den Kindern so praktisch wie möglich zu beantworten, fand am 11.04. der Projekttag Asyl in Buntanien statt. 

Der Tag begann mit der Aufgabe, in dem fiktiven Land Buntanien, einen Antrag auf Asyl zu stellen. Die Kinder schlüpften dabei in die Rolle eines Flüchtlings, mit ganz eigener Biographie. Auf dem Weg zur Staatsangehörigkeit mussten verschiedene, realitätsnahe Hürden wie Sprachtests oder eine gültige Aufenthaltsgenehmigung überwunden werden. Wer die Anforderungen nicht erfüllte, konnte kurzerhand „abgeschoben“ werden. 

Danach folgte der wohl empathisch wertvollste Teil: Das Interview mit drei Flüchtlingen. Hier hatten die Kinder die Möglichkeit, Fragen an die Menschen zu stellen, die den Krieg und die Flucht vor diesem unmittelbar miterlebt haben. Mit einer fast automatisch eingestellten Vorsicht tasteten sich die Schüler an die Unbekannten heran. Mit jedem neuen Einblick bröckelte die Fassade der fremden Flüchtlinge und man sah lebendige Persönlichkeiten, mit eigener Vergangenheit und eigenen Träumen.

 

Wir bedanken uns bei B. G. (18), H. O. (17) und H. H. (14) für das Vertrauen und den Mut, ihre Geschichten mit uns so offen zu teilen, den Mitarbeitern der Kufa, die sich wieder einmal als hervorragende Projektpartner erwiesen haben, sowie den engagierten Lehrerinnen und Lehrern für den in Erinnerung bleibenden Tag.

 

Enrico Jost

 

 

Talenteshow

Auch dieses Jahr war die Talenteshow der Schülerfirma wieder ein großer Erfolg. Die Klassen 5-8, die an der Veranstaltung teilnahmen, haben ihr Bestes gegeben und der Jury in den Kategorien Musik, Tanz/Bewegung und Sprechen gezeigt, was sie draufhaben. Natürlich freuen sich die Gewinner der einzelnen Kategorien in den Klassenstufen auf die Verleihung des Oskars, und hoffen, für ihre Klasse einen (oder auch zwei) zu schnappen.

 

Wir von der Schülerfirma drücken allen fest die Daumen und erwarten schon gespannt den 13.04.2018, den Tag der Oskarvereihung. 

 

Annik Meixner

Kleiner Abriss über die Sprachenolympiade 2018

Mittlerweile ist es schon Usus geworden, dass sich jährlich die besten SchülerInnen der Stadt Hoyerswerda im März treffen, um ihr sprachliches Können unter Beweis zu stellen. Ausgerichtet wurde die diesjährige Sprachenolympiade 2018 von der Christlichen Schule Johanneum.

Während eines nachgestellten Charterfluges von Hoyerswerda nach Kanada gingen die Gastgeber auf die verschiedenen Osterbräuche in unterschiedlichen Ländern ein. Beim Landeanflug wurden alle Passagiere mit den Ablaufregeln der Sprachenolympiade vertraut gemacht. Anschließend ging es in die  Gruppen. Konkret traten jeweils 3 SchülerInnen des Lessing-GY, des Johanneums und des Foucault-GY pro Klassenstufe in Englisch, Französisch, Russisch oder Latein an. Es wurden Teams gebildet, die aus jeweils einer/m Schüler/In jeder Schule bestand. Gemeinsam zeigten sie ihr sprachliches Können im Lese-, Hörverständnis, aber auch der schriftlichen sowie mündlichen Sprachproduktion.

Am Ende des Tages wurden die Siegerteams im Foyer gekürt und durften sich über Kinokarten und kleine Präsente freuen.

 

J. Lübke

Neue Jüdische Kammerphilharmonie

Am 20. März besuchte die Neue Jüdische Kammerphilharmonie das Lessing-Gymnasium Hoyerswerda. Mit gleich zwei Veranstaltungen boten die Musiker den Schülerinnen und Schülern nicht nur ein reiches Klangerlebnis, sondern auch einen interessanten Einblick in die jüdische Musikgeschichte zur Zeit des Nationalsozialismus.


Enrico Jost

 

 

Diplomübergabe der Lernwerkstätten

Am 15.03 versammelten sich die Grundschüler für das vorerst letzte Mal im Lessing-Gymnasium um ihre Diplome entgegenzunehmen.

Rund ein halbes Jahr erschienen die jungen Forscher jeden Donnerstag, um in der Experimentier- und Kreativwerkstatt verschiedenen Phänomenen auf den Grund zu gehen. Wie funktioniert zum Beispiel die Tarnung in der Natur? „Selber herausfinden!“, lautete die Devise.  In einer Bastelrunde konnten die Kinder ihre eigenen getarnten Tiere basteln und anschließend auf dem Schulhof auf die Probe stellen.

 

Die Schulleitung freut sich, über die mehr als 50 erschienen Schüler, und möchte sich, neben allen anderen beteiligten Lehrer, besonders bei Frau Schlegel bedanken, welche seit mehreren Jahren die Lernwerkstätte engagiert organisiert und betreut.


Enrico Jost

(siehe auch: https://cms.sachsen.schule/lghoy/angebote-fuer-grundschulkinder)

Fasching 2018 - Helau!

Übermotivierte Menschen, bunte Kostüme und eher spezielle Musik. Die einen lieben diese Zeit im Jahr; die anderen lieben es, wenn sie vorbei ist: Der Karneval. Wer sich von den Schülern des Lessing-Gymnasiums eher zu den ersteren zählt, konnte am Freitag vor den Winterferien mit einem Dopaminüberschuss in die freien Wochen starten.

 

Der Elferrat bot der Schüler- und Lehrerschaft nämlich eine Faschingsparty der Extraklasse. Während des 45-minütigen Programms heizte Phillip Heidan die Stimmung mit humorvollen Kommentaren an und dank der fließenden Übergänge durch die Moderation von Sharin Fiebig und Elisa Trunsch war von Langerweile keine Spur. Beim Gruppen Let’s Dance zogen Thomas Pattoka und Adrian Graumüller alle Register, die die Licht- und Soundanlage hergaben.

 

Ausgezeichnet für die besten Kostüme wurden Josephine Ludwig als Alien STRAIGHT OUTTA AREA 51, Annik Meixner mit ihrer hingebungsvollen Darbietung als Dragqueen und Anna Zelder als Popcorn-Mädchen.

 

Enrico Jost

 

Bilder finden Sie hier:
https://cms.sachsen.schule/lghoy/schulleben/bilder/schuljahr-201718/fasching-2018/

 

 

 

3. Stufe der Mathematikolympiade

Die Schüler Richard Petschick (6c) und Felix Lehmann (9d) vom Lessing-Gymnasium Hoyerswerda haben erfolgreich am letzten Februarwochenende an der 3. Stufe der Mathematikolympiade in Görlitz teilgenommen.

 

Richard erzielte einen 2. Preis und Felix bekam 29 von 40 Punkten und verpasste so knapp einen Preis.

 

Herzlichen Glückwunsch beiden Schülern!

 

D. Bachmann

 

 

 

Das Händel Experiment am Lessing-Gymnasium

Vergangenen Freitag hatte das Lessing-Gymnasium Hoyerswerda die Ehre, im Rahmen des Händel Experimentes die Pianistin Ragna Schirmer (erstes Bild, links des Flügels) in Begleitung des MDRs in Empfang zu nehmen.

 

Die zweimalige Bachpreisgewinnerin schlüsselte, zusammen mit rund zwanzig Schülern, verschiedene Sätze von Händels Sinfonia g-moll auf und zeigte beim Vorspielen, was Kompositionen über die Persönlichkeit ihrer Schöpfer verraten. Während des Musizierens im anschließenden Improvisationsorchester konnten die Schülerinnen und Schüler selbst zeigen, was sie schon alles können und wer sich traute, tanzte musikalisch auch mal aus der Reihe.

 

„Beschäftigt euch jetzt, egal mit was! Das ist die wichtigste Zeit.“ erinnerte die Pianistin die Schüler, als Sie von den vielen Übungsstunden ihrer Jugend erzählt.

 

Den Abschluss boten Joseph Biener mit einem Concertino Janschinows und, begleitet von Ragna, die „Jugend musiziert“ Bundeswettbewerbsgewinnerin der Kategorie „Gesang“ Sarah Claudia Müller mit ihrer Darbietung von Lascia ch`io pianga.

 

Enrico Jost

 

Hier finden Sie den dazugehörigen MDR-Beitrag:
https://www.mdr.de/medien360g/medienprojekte/haendelexperiment-112.html

Lesekönig

 

Am Regionalausscheid Hoyerswerda/Kamenz des diesjährigen Vorlesewettbewerbs der sechsten Klassen nahmen am 31.01.18 12 Schüler verschiedener Oberschulen und Gymnasien teil. Hierzu fanden sich die Teilnehmer mit Familie und Freunden in der Brigitte-Reimann Stadtbibliothek Hoyerswerda ein.

 

 

 

Seine hervorragenden Leseleistungen, insbesondere beim Lesevortrag des Fremdtextes, konnte Luca Sommer (Klasse 6a) hier erneut unter Beweis stellen und gewann diesen Regionalausscheid.

 

Für seinen Sieg wurde ihm neben einer Urkunde und einem Buch auch der begehrte Wanderpokal der Sächsischen Zeitung von der Vorjahressiegerin (Leonie Witt, Klasse 7b) übergeben. Damit bleibt diese Trophäe ein weiteres Jahr in den Händen eines Schülers des Lessing-Gymnasiums Hoyerswerda. Luca qualifizierte sich damit auch für den Landesausscheid.

 

Wir wünschen ihm hierfür viel Erfolg.

 

K. Hänel

 

 

Vom Erinnern und der Freude

Ein großes Thema im Geschichtsunterricht ist der zweite Weltkrieg und das NS-Regime. Lebhafte Einblicke bieten Zeitzeugen, welche der Geschichte Emotion und Seele geben. Das Lessing-Gymnasium hatte vergangenen Donnerstag (25.01.18) die Ehre, im Rahmen des Projektes Wider das Vergessen, drei Zeitzeugen der 2. Generation in Empfang zu nehmen.

 

Einer von ihnen war Wolf Stötzel (Bild rechts). Er erzählte detailliert von den bewegenden Erfahrungen, die sein Vater während seines Aufenthalts im Konzentrationslager Buchenwald machte. Wie er trotz tagelanger Folter noch die Kraft hatte Geschichten zu erfinden, um sich und andere zu schützen. Wie er als Dachdecker das Gelände des Lagers ausspähte, auf der Suche nach lebensrettenden Informationen. Und wie er die Mutter seines zukünftigen Sohnes – und unseres Zeitzeugen –  kennenlernte. Zum Schluss zeigte er ein Foto. Auf diesem: ehemalige Gefangene des Arbeitslagers kurz nach der Befreiung. Zwischen den geschundenen Gesichtern lachte sein Vater in die Kamera und Herr Stötzel schloss seine Erzählung mit den Worten: „Ein Mann, der es nie verlernt hatte, das Leben zu genießen.“ ab. Dabei hatte er ein Lächeln im Gesicht, welches dem auf dem Foto nur allzu ähnlich sah. Als beweisende Anekdote erzählte er etwas später, als die Schüler(innen) Fragen stellten: „Der beste Beweis ist, dass ich das erste bin, was mein Vater nach seiner Befreiung gemacht hat.“

Enrico Jost

 

 

Spätschicht am Lessing

Am 19.01. strömten wieder Menschenmassen aus Hoyerswerda und Umgebung gen Lessing-Gymnasium Hoyerswerda, um die Spätschicht nicht zu verpassen! Unter ihnen fanden sich ehemalige Schüler(innen), engagierte Grundschüler mit ihren Eltern und Großeltern sowie interessierte Bewohner. Der ein oder andere mag sich berechtigterweise fragen, was die Menschen an einem Freitagabend so motiviert zum Schichtbeginn treibt. Feiertagsprämien gib es schließlich nur am Feiertag und für den Nachtschichtzuschlag war es noch zu früh.


Nun, als Spätschicht wird traditionell der Tag der offenen Tür am Lessing-Gymnasium Hoyerswerda bezeichnet. Im Gegensatz zu anderen Schulen, findet dieser nämlich am Freitagabend statt, um den Familien ein freies Wochenende zu ermöglichen.


Aber wie sieht so eine Spätschicht am Lessing-Gymnasium eigentlich aus?


Ab 17:00 Uhr hatten die Besucher fast vier Stunden Zeit, die von den Schülern und Lehrern vorbereiteten Angebote und Programme zu durchstöbern und den Schulalltag etwas näher kennenzulernen. Im Physik- und Mathematikbereich konnten die junge Entdecker beispielsweise explodierende Dickmann’s unter der Vakuumglocke untersuchen oder eigenständig Kaleidoskope entwickeln, während die Eltern, ganz nebenbei, ihre Fragen zur Schule losgeworden sind.
Eingeladen war übrigens jeder, der die Schule mal näher betrachten wollte.
Wer zwischen der ganzen Aufregung mal eine Auszeit brauchte, konnte in der Aula verschiedenste Darbietungen der kleinen und großen Künstler des Lessing-Gymnasiums bei Glühwein und Bratwurst bestaunen bis es um 20:30 Uhr langsam in den Feierabend ging.

 

Einen Dank an alle Lehrer, Schüler, die Arbeiter der Schülerfirma sowie alle anderen Mitwirkenden ohne die der Abend nicht möglich gewesen wäre.

 

Text: Enrico Jost

Fotos von Elisa Huback: 

cms.sachsen.schule/lghoy/schulleben/bilder/schuljahr-201718/spaetschicht-2018/

 

 

Weihnachtssingen

Bilder, von Elisa Huback fotografiert, finden Sie hier: 

https://cms.sachsen.schule/lghoy/schulleben/bilder/schuljahr-201718/weihnachtssingen/

Lessing Chöre in der Johanneskirche

Aus der Eröffnungsrede des Pfarrer Heinrich Kochs zum Konzert der Lessing Chöre in der Johanneskirche:

 

“Eine Blume recht zu betrachten, bis auf den Grund in sie hineinzugehen, da

kommen wir nie mit zu Ende. Ich kann mich gar nicht satt sehen, das Sehen

wird mir recht von Tage zu Tage lieber, und ich freue mich immer mehr, dass

ich so recht von Herzen aus darauf gefallen bin.

Alles Lebendige hat in unsrer Seele seinen Spiegel und unser Gemüt nimmt

alles recht auf, wenn wir es mit Liebe ansehen. Dann erweitert sich der Raum

in unserm Innern und wir werden zuletzt selbst zu einer großen Blume, wo

sich alle Gestalten und Gedanken wie Blätter in einem großen Stern um das

Tiefste unsrer Seele, um den Kelch wie um einen tiefen Brunnen drängen,

und wir uns selbst immer verständlicher werden.“

            - Philipp Otto Runge

 

Unsere Vorstellung vom Prozess des Erkennens ist geprägt von der wissenschaftlichen Untersuchung. Dabei wird das zu erkennende Objekt untersucht und nach und nach auseinander genommen. Am Ende liegt es völlig zerfleddert vor einem. Das man auf diese Weise keinen Menschen erkennen kann, geschweige denn Gott, oder gar das Wunder der Menschwerdung Gottes ist deutlich.

Das hebräische jada´ (erkennen) meint eine ganzheitliche Hinwendung, ein ganzheitliches Offensein, so dass wir etwas vom Wesen des andern erfassen können. An diesem Erkennen sind im Hebräischen, in der Sprache der Bibel, Kopf und Herz und Körper beteiligt.

Es geht also dabei nicht nur um rationales Wissen über den andern. In der Bibel "erkennen sich Mann und Frau und werden ein Fleisch". 

Der alttestamentliche Prophet Jeremia sagt es so: „Gott gibt den Menschen ein Herz, damit sie ihn erkennen“.

Das Geheimnis der Menschwerdung Gottes zu erkennen, dazu kann uns die Kunst, die Musik eine Hilfe sein. Auf das wir Erkennen, wie wir erkannt sind.

 

Weitere Bilder finden Sie hier: 

https://cms.sachsen.schule/lghoy/schulleben/bilder/schuljahr-201718/weihnachtskonzert-2017/

 

 

 

Weihnachten - Zeit des Gebens

Vergangenen Mittwoch wurde die erste Hälfte der Spenden, welche von den Schülerinnen und Schülern des Lessing-Gymnasiums über drei Wochen gesammelt wurden, an den Hoyerswerdaer Tafel e.V. überreicht. Dort kommen die Gaben ohne weiter Umwege den Rund 130 hilfsbedürftigen Familien aus Hoyerswerda und Umgebung direkt zu Gute.  Die andere Hälfte wird nächste Woche im Hoyerswerdaer Flüchtlingsheim gespendet, um auch dort das Geschenk unterm Weihnachtsbaum zu sichern.

 

Wir bedanken uns bei allen Lehrern und Eltern sowie Schülerinnen und Schülern für das Engagement beim Sammeln der Geschenke und wünschen vorab allen Familien ein besinnliche Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

 

Enrico Jost

 

 

Schulentscheid des 59. Vorlesewettbewerbs

 

 

  „Lesen heißt mit einem fremden Kopfe, statt des eigenen, denken.“

  Arthur Schopenhauer

 

 


Lesen kann aber nicht nur, wie Schoppenhauer schon merkte, ein Fenster zum Geist Anderer sein, sondern auch die Entwicklung der persönlichen Präsentationsfähigkeiten fördern. So werden beim Vorlesen Kompetenzen wie deutliches und betontes Sprechen, Hingabe und Mut verlangt.

 

Diese Fähigkeiten galt es von den drei Klassensiegern beim Schulentscheid des 59. Vorlesewettbewerbs unter Beweis zu stellen. Richard Friedrich (rechts), Franz Peitschick (links) und Luca Sommer (Mitte) lieferten sich ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen um den Titel des Schulsiegers. Die Jury entschied letztendlich einstimmig für Luca und seine Darbietung von Eragon "Das Erbe der Macht". Den zweiten Platz belegte Richard und haarscharf dahinter Franz an dritter Stelle.

 

Wir gratulieren Luca herzlich zum Sieg am Lessing-Gymnasium und wünschen ihm viel Inspiration für die kommenden Turniere!

 

Enrico Jost

 

 

Weihnachtliche Klänge

Mittwoch, den 29.11.2017 - zwei tolle Konzerte von unseren "Kleinen" - abwechslungsreiches Geschichtenerzählen mit zahlreichen Instrumenten gestaltet und natürlich viel und gut gesungen ... eine schöne Einstimmung der vielen Gäste auf die Adventszeit!

 

Danke!

 

I. Seliger

Bildungstour am Lessing-Gymnasium

Jedes Jahr müssen sich die Abgänger der Grundschulen entscheiden, in welcher Bildungseinrichtung sie weiter lernen möchten. Damit die Viertklässler eine Chance haben die Schulen vor ihrer Entscheidung kennenzulernen, gibt es sogenannte Bildungstouren, bei welchen sich die weiterführenden Schulen vorstellen können. Vergangene Woche lud das Lessing-Gymnasium die Grundschüler zu diesem Schnuppertag ein.

 

Den Start bereitete die 5a unter der Leitung von Frau Graumüller. Die Instrumentalisten, Tänzer und Sänger unterhielten mit drei Showeinlagen die gerade eingetroffenen Grundschüler und weckten sie mit der Performance zu Let’s Get Loud nochmal richtig auf, bevor es zur ersten Station ging:

In der Turnhalle durften sich die Schüler in Selbstverteidigung versuchen. Egal ob direkte Schläge, Griffe oder Tritte, Karateka und Lehrer Herr Schulze hatte für jede Situation die passende Technik parat. Für eine erfolgreiche Sportstunde darf der deutsche Nationalsport natürlich auch nicht fehlen! Und so spielten sich die jungen Fußballer*innen anschließend bei Herr Hoßmang in die wohlverdiente Frühstückspause.

 

Nach der kurzen Stärkung ging es mit einem Informationsgang, bei welchem viel Wissenswertes rund um die Schule gezeigt wurde, weiter. Der Favorit schienen dabei immer die Sitzkissen der Schulbibliothek zu sein. Aber auch den Namensgeber der Schule konnte man mal live bestaunen. Wer aufmerksam zuhörte, hatte im anschließenden Quiz ein leichtes Spiel.

 

Einen Einblick in das Herz des Lessing-Gymnasiums gab es beim Musikunterricht. Neugierig suchte jeder zunächst ein Instrument aus und stand dann vor der Herausforderung, es so in die Gruppe zu integrieren, dass ein harmonisches Klangbild entstand. Mit den Musiklehrern als Wegbegleiter ließ ein hörbares Ergebnis jedoch nicht lang auf sich warten und das gemeinsame Musizieren nahm seinen Lauf.

 

Zum Abschluss ging es mit Naturwissenschaften wieder sachlicher zu. Eine OP am offenen Ei, Knobelaufgaben à la Archimedes und Experimente zum Protein luden zum Entdecken ein!

 

Enrico Jost

 

Weitere Bilder gibt es hier zu sehen: Bildungstour

 

 

7. Sächsischen Schülerfilm-Festival

Am 25. November 2017 wurden in Leipzig beim 7. Sächsischen Schülerfilm-Festival die Preisträger 2017 gekürt.  Insgesamt wurden 12 Preise im Wert von 2600 Euro an Schüler und Lehrer aus ganz Sachsen vergeben. Eingereicht waren in diesem Jahr zum Festival 71 Filmbeiträge aus 46 Schulen. 


In der Altersgruppe “Klasse 5-8″ ging der 1.Preis an “Die Tablethexe“, eine Hoyerswerdaer Produktion, die im Rahmen des Kulturschulprojektes zwischen der 5. Klasse des Lessing Gymnasium und der Kulturfabrik entstand.

 

Herzlichen Glückwunsch den Filmemachern!

Eine Exkursion wider das Vergessen

Im Rahmen des Projektes „Wider das Vergessen“ besuchten Schüler der Klassenstufe 10 des Lessing-Gymnasiums Hoyerswerda gemeinsam mit ihrer Lehrerin Frau Friedrich und weiteren Teilnehmern des Gymnasiums der Stadt Hoyerswerda die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. Nahe der Stadt Oświęcim in Polen besuchten am 19. und 20.10.2017 die Schüler dabei das Stammlager Auschwitz I, sowie das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau und auch die Stadt Breslau. Die beklemmenden Eindrücke dieses Erlebnisses schilderten die Schüler auf unterschiedliche Art und Weise, beispielsweise durch künstlerische Arbeiten und Erlebnisberichte.

 

Solch ein Beispiel ist folgender Bericht von Tanja, Emily und Aileen:

 

Auschwitz – Arbeit macht frei

Schon lange vor der Fahrt machten wir uns Gedanken, was uns wohl in Auschwitz erwarten würde. Wir alle hatten bestimmte Bilder im Kopf von dem Leid, was an diesem Ort den Menschen zugefügt wurde. Jedoch realisierten wir das Ausmaß dieses dunklen Kapitels der deutschen Geschichte erst bei der Ankunft. Hinter dem uns allen bekannten Tor mit der Aufschrift „Arbeit macht frei “ wartete während der NS-Zeit unermessliche Grausamkeit und nicht selten der Tod.

Für uns war es besonders ergreifend, mehr über die Schicksale der Insassen zu erfahren.

Es bleibt nur zu hoffen, dass sich dieses verbrecherische Elend nicht wiederholt.

In Gedenken an die Opfer des Holocaust.

Tanja, Emily und Aileen

57. Mathematikolympiade

Die Preisträger der 57. Mathematikolympiade unserer Schule sind

 

1. Preis:  Marie Hörauf (5d)

                Neele Zander (5b)

                Richard Petschick (6c)

                Felix Lehmann (9d)

 

2. Preis:  Max Manka (5b)

                Luisa Jürgel (5d)

                Gino Rössel (6b)

                Tom Hein (8a)

 

3. Preis:  Steven Wetzke (7c)

                Maximilian Zoch (7a)

                Dennis Liebner (7b)

 

Anerkennung:  Ben König (5b), Bonnie Niemz (5d), Leon Vetter (5d),

                          Jannes König (6b), Richard Friedrich (6b),

                          Doreen Spitzer (7c), Laura Günther (7a), Nils Benndorf (7d), Leonie Witt (7b),

                          Anna Böhme (8b)

 

Die Schüler Marie Hörauf (5d), Richard Petschick (6c) und Felix Lehmann (9d) hatten jeweils die höchsten Punkte in ihrer Klassenstufe erreicht, wobei Felix mit 37 von 40 Punkten den besten Wert aller Teilnehmer erreichte.

Herzlichen Glückwunsch!!!

 

 

Exkursion Gk 11 Ev. Religion – Gemäldegalerie Alte Meister Dresden

Am 20. September 2017 besuchte unser evangelischer Religionskurs der 11. Klasse gemeinsam mit  Frau Brucke-Sygusch  die Gemäldegalerie „Alte Meister“ in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.
Wir starteten 7.45 Uhr zusammen mit dem Bus und zunächst ging es nach Kamenz. Von dort aus fuhren wir mit dem Zug nach Dresden und dort angekommen nutzten wir die Straßenbahn um an unser Ziel zu gelangen.

 

Dort angekommen, teilten wir uns in zwei Gruppen, die jeweils an einer Führung teilnahmen und die Galerie selbstständig erkunden konnten. Zusätzlich bekamen wir Arbeitsblätter zum Thema Christusbilder, die wir selbstständig ausgefüllt haben, während wir die vielen Gemälde entdeckten.

 

Die Ausstellung erstreckte sich über mehrere Etagen und war sehr beindruckend, da es ungefähr 750 Gemälde aus dem 15. bis 18. Jahrhundert für uns zu bestaunen gab.

 

Die Führung wurde extra an unser Thema angepasst und dadurch konnten wir besonders viel über das Thema „Christusbilder“ und die Entwicklung dieser durch die Zeit erfahren.
In der Zeit, als wir selbstständig die Galerie besichtigten, bearbeiteten wir parallel dazu unsere Aufgaben. Dies führte dazu, dass man sich noch intensiver mit den Gemälden beschäftigte. Wir achteten besonders auf die Christusbilder und die verschiedenen Ausführungen der Künstler waren sehr faszinierend, wobei wir auch auf die Marien- und Heiligendarstellungen aufmerksam wurden.
Einen Höhepunkt stellte die „Sixtinische Madonna“ (1512/13) von Raffael dar, weil bei dieser besonderen Malerei der erste Blick unausweichlich auf Maria mit Jesus auf dem Arm gelenkt wird. Haltung und Gesichtsausdrücke der beiden Figuren ziehen einen sofort in den Bann, aber auf dem zweiten Blick kann man viele besondere Details, wie die Köpfe von Engeln im Hintergrund erkennen, die vermutlich zuerst als Wolken wahrgenommen werden.

 

Des Weiteren kam es zu lebendigen Diskussionen über Intentionen und Darstellungsweisen der Künstler in unseren Gruppen, die das Beschäftigen mit den Gemälden noch interessanter gestalteten.

 

Nach diesen ganzen Ereignissen waren wir alle etwas erschöpft und so gab es noch die Möglichkeit etwas zu Essen oder Trinken zu besorgen bevor wir uns auf den Weg nach Hause machten mit einer ganzen Menge an neuem Wissen.

 

Als Abschluss möchten wir einen Besuch in der „Gemäldegalerie Alte Meister“ jedem empfehlen, besonders im Zusammenhang mit dem Religionsunterricht.

 

Emely Engelmann (11a) und Jenny Weber (11d)

 

 

Schule mal ganz anders!

Jeder kennt noch das Gefühl: Es ist Freitag, man sitzt in der letzten Unterrichtsstunde und wartet auf das erlösende Klingeln, welches den Startschuss für ein paar schulfreie Tage gibt! Aber es geht auch anders, wie die Schülerinnen Lea Marie Fueseke und Viki Trinczek am Wochenende zeigten, als sie die Kinder der 6. Klassen zu einer eher außergewöhnlichen Tradition des Lessing-Gymnasiums einluden: Die russische Lesenacht!


Mittelpunkt war natürlich die russische Kultur, ihre Eigenarten und Besonderheiten. Und was kann einem als Landesfremden nicht eigenartiger erscheinen als die ortsansässigen Essensgewohnheiten? So startete die Reise mit der Aufgabe, verschiedene Gerichte zu erkennen. Da wird auch mal der osteuropäische Borschtsch mit der Berliner Currywurst verwechselt. Macht nichts! Um solche Fehler jedoch präventiv zu vermeiden, erwartete die Kinder ein Abendbrot à la Russe, mit Soljanka, belegten Broten und Blini als Dessert.

 

Als es dunkel wurde, begann der abenteuerliche Teil: Die Schatzsuche.
Irgendwo auf dem Schulhof lag eine Truhe versteckt. Neun Fragen mussten richtig beantwortet werden, um einen Hinweis zum Aufenthaltsort der Beute zu bekommen. Das Team, welches den Schatz am schnellsten fand, durfte als erstes die Kiste öffnen und einen Blick auf ihre Reichtümer wagen. Geteilt wurde am Ende natürlich trotzdem!

 

Die Literatur darf bei einer Lesenacht natürlich auch nicht fehlen! So versammelten sich zum Schluss alle im Schlafsaal, um den Märchen über Väterchen Frost zu lauschen, bevor sich der ereignisreiche Tag langsam dem Ende neigte.

 

Zum Schluss möchte ich mich herzlich bei den Organisatoren Lea Marie Fueseke und Viki Trinczek für die inspirierende Erfahrung, sowie bei Frau Krüger und Anna Böhme, welche die Veranstaltung tatkräftig unterstützt haben, bedanken.

 

Enrico Jost

 

Bilder gibt es hier zu sehen: https://cms.sachsen.schule/lghoy/schulleben/bilder/schuljahr-201718/russische-lesenacht-03112017/

 

 

Lessinglauf 2017


Am Samstag (21.10.2017) versammelten sich wieder Jung und Alt zum alljährlichen Lessinglauf. Wer sich sportlich messen oder auch einfach eine warme Mahlzeit mit Freunden genießen wollte, war hier genau richtig!

 

So stellten sich mehr als 500 Sportler den insgesamt 8 verschiedenen Läufen. Egal ob hochmotivierter Leistungssportler, Gelegenheits-Jogger oder der „Dabei sein ist alles“ Typ; für jeden war eine passende Distanz dabei. Sogar die ganz Kleinen konnten ihren Eltern beim 2 km Bambini-Lauf zeigen, was in ihnen steckt. Und wer nach der kräftezehrenden Strecke wieder Energie brauchte,  konnte sich am Grillstand mit Hotdogs und kühlen Getränken eindecken und bei Musik eine Pause einlegen.

 

Wir bedanken uns besonders bei Frau und Herrn Dr. Eberth vom Schulförderverein, den Kollegen Frau Hoßmang, Frau König, Herr Schurig und Herr Meliß, Sarah Olbrich und den anderen zahlreichen Helfern, ohne deren Mitwirken die Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre!

Die kompletten Ergebnisse sowie Informationen zu zukünftigen Events finden sie unter lessinglauf.de.

 

Und hier gibt es die Auswertung zur teilnehmerstärksten Klasse.

 

Artikel: Enrico Jost
Fotos: Elisa Huback

 

Weitere Bilder finden Sie hier: 
cms.sachsen.schule/lghoy/schulleben/bilder/schuljahr-201718/lessinglauf-2017/

 

 

 

HOYWOY CityLauf

Kunst und Musik aktiv - Ein Projekt zur Begabtenförderung

Im Rahmen der Begabtenförderung des Freistaates Sachsen wurde im Jahr 2009 ein Gymnasiales Netzwerk individuelle Förderung besonders begabter Schülerinnen und Schüler, das Projekt GIFted, gegründet.

 

Obwohl das eigentliche Projekt bereits 2015 offiziell beendet wurde, pflegen das Goethe-Gymnasium Bischofswerda, das Geschwister-Scholl-Gymnasium Löbau und das Lessing-Gymnasium Hoyerswerda auch weiterhin eine intensive  Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Begabtenförderung. Schwerpunkte sind dabei die Förderung mathematisch-naturwissenschaftlicher Talente,  sprachlicher und musikalisch-künstlerischer Begabungen.

 

In diesem Rahmen arbeiteten am 23. Oktober 36 Schüler der drei Gymnasien in der Kufa Hoyerswerda e. V. sehr kreativ und ideenreich gemeinsam in vier künstlerisch-musischen Workshops.

 

Im Mittelpunkt standen die Techniken Buchbinderei und Siebdruck sowie die Kunstform „Land Art“. Die künstlerische Umsetzung erfolgte mit Unterstützung von Außenpartnern der Kufa sowie Frau Richter und Herrn Pollack, Lehrer am Lessing-Gymnasium Hoyerswerda.

 

Musikalisch wurde unter dem Motto „Komponieren? Ich?- Alles möglich!“ unter der Anleitung von Herrn Mertin, ebenfalls Lehrer am Lessing-Gymnasium,    mit Instrumenten und Computern gearbeitet.

 

Die originellen Ergebnisse der Arbeit konnten bzw. können sich sehen lassen. So boten z. B. die Laubbäume im Park an der Kufa eine Fülle an Material für die Verbindung von Kunst und Natur und es entstanden wunderbare Spinnennetze und phantasievolle Laubbilder. Wegen der Vergänglichkeit der verwendeten Naturmaterialien dokumentierten die Teilnehmer ihre Kreationen mit Fotos, die auch die schöpferische Arbeitsatmosphäre widerspiegeln.

 

Im Workshop Buchbinden konnten individuelle Skizzenbücher gestaltet werden und die Musiker arbeiteten an eigenen Liedern bzw. arrangierten ihre Titel am Computer.

 

Der von den Schülern auf Stoffbeuteln gestaltete Siebdruck gibt den Inhalt der vier Workshops wieder und jeder Projekt-Teilnehmer hat damit ein äußerst praktisches Ergebnis zur Erinnerung an diesen Tag und die gemeinsame Arbeit in Hoyerswerda.

 

Ein weiteres Mal erwiesen sich die Mitarbeiter der Kufa als sehr gute Partner schulischer Arbeit.

 

Schließlich waren sich alle Teilnehmer einig: Man müsste viel mehr Zeit für solche kreativen Projekte haben!

 

Ilona Seliger

EuropaChorFantasie2017

so war die Veranstaltung am Sonntag (22.10.17) in der Kufa überschrieben und sorgte für ein volles Haus. Zahlreiche Kinder der Grundschule am Park und der Klasse 5a des Lessing-Gymnasiums hatten sich intensiv auf dieses Projekt vorbereitet. Und natürlich wollten Muttis, Vatis und Freunde das Ergebnis der Arbeit erleben.

 

Gemeinsam mit der EuropaChorAkademie, einem Chor aus professionellen Sängern aus ganz Europa und Musikern wurde das fast 1½ stündige Konzert nicht nur zum Erlebnis für die Gäste, sondern besonders die Kinder erlebten ein musikalisches Highlight, welches sicher bei ihnen weiter für Lust an der Musik sorgen wird. Im ersten Teil des Konzertes konnten die Zuhörer zahlreiche bekannte Filmmusiken, wie „Somewhere over the rainbow“ oder Titel aus „Die Tribute von Panem“ und „Alice im Wunderland“ hören. Musikalisch war das Wechselspiel zwischen Profichor – Instrumenten – Kinderchor ein ungewohntes, aber interessantes und anspruchsvolles Klangerlebnis.

 

Im zweiten Teil bot die EuropaChorAkademie gemeinsam mit dem bekannten Jazzpianisten Vladyslav Sendecki eine Auswahl bekannter deutscher Volkslieder in rhythmisch und harmonisch ausgefeilten Sätzen. Zum Schluss des Konzertes kamen dann noch einmal die Kinder zum Zuge und das klangliche Quodlibet mündete in einem mächtigen Finale aller beteiligten Musiker.

 

Das Publikum war begeistert und forderte eine Zugabe. Der Dirigent des Gesamtprojektes bedankte sich herzlich bei Frau Romy Deke und Frau Kerstin Graumüller für die professionelle Vorbereitung der Kinder. Die kleinen Sänger gestalteten ein einmaliges Konzert und können stolz auf ihre Leistung sein.

 

Ilona Seliger

Rassismus-Projekt

Ein etwas merkwürdiger Empfang: komische Blicke, ein weiter Saal; der Raum wird dunkel und ein Film beginnt zu spielen.

 

So begann am 21.09. das Rassismus-Projekt für die 11. Klassen. Die Mitarbeiter der Kufa zeigten den Schülern direkt zu Beginn, auf welche Reise sie die Dokumentation „Der Rassist in uns“ mitnehmen würde. Schritt für Schritt wurde dargestellt, wie mit einfachen Methoden, Stigmatisierung und Vorurteilen, Rassismus schnell zur Realität werden kann.

 

Im Anschluss traten Schülerteams in einem kompetitiven Spiel gegeneinander an. Das Ziel: So viel Geld wie möglich bekommen! Dazu mussten sich die Teams gegenseitig vertrauen, die anderen Teams korrekt einschätzen und wenn nötig, die eigenen Freunde auch mal hintergehen.
Stichwort Stigmatisierung: Solche Aktionen wollten die gekränkten Verlierer natürlich nicht ungestraft lassen und tauften das Team kurzerhand „Verräter“. Auch das Karma spielte mit und besagtes Team schaffte es in das fiktive Buch der Rekorde mit einem Minus von 50.000 €.

 

Ein Dankeschön an die Mitarbeiter der Kufa, Frau I. Richter und Frau Tamasjan sowie die Gruppenleiter Julia Hartmann, Yvo Künsel und Annelie Bednarz für das Planen und Durchführen des Projektes!

Enrico Jost

 

Palliativmesse (20.09.2017)

Zur zweiten Woche in Folge fanden sich die Mitarbeiter der Schülerfirma im Sparkassensaal zusammen. Diesmal griffen sie dem Palliativteam Lausitz e. V. bei der Palliativmesse unter die Arme und betreuten das Catering. Die jungen Leute kamen bei den Gästen spürbar gut an und die Schülerinnen und Schüler strahlten bei der einen oder anderen Konversation mit den Besuchern.

 

Ein freundliches Dankeschön auch an die 12. Klassen und das Palliativteam selbst! Erstere erklärten  sich nämlich bereit  20 Kuchen für die Gäste und Mitarbeiter der Veranstaltung zu backen. Im Gegenzug wurde das Budget der Abschlussklassen großzügig aufgestockt.

 

Enrico Jost

Nochmal M-Projekt :-)

Es ist neues Bild- und Tonmaterial aufgetaucht. Viel Spaß damit!

https://www.facebook.com/M-Projekt-2017-954601388004162/

Nova Sól

Anlässlich der 40-jährigen Schulpartnerschaft war eine Delegation des Lessing-Gymnasiums in Nova Sól.

 

 

M-Projekt „BOOM Jetzt knallt’s!“

In der vergangenen Woche hat die Abschlussklasse des Lessing-Gymnasiums traditionell das M-Projekt aufgeführt. Die komplett ausverkauften Veranstaltungen konnten sich Theaterbegeisterte am 14. und 15. September in der Aula der Schule ansehen.

 

„Die Jugendlichen haben hier die Möglichkeit, sich in eigener Verantwortung musikalisch und dramaturgisch zu entfalten. […] und das Ergebnis spricht für sich!“

 

Das M-Projekt ist ein Theaterstück, welches jährlich von den zwölften Klassen durchgeführt wird. Dabei werden Lichteffekte, Tanzchoreographien, Bühnenbilder und Handlung von den Schülern selbst entworfen, überarbeitet und aufgeführt.


Dieses Jahr nahmen die jungen Darstellerinnen und Darsteller die Zuschauer mit auf die Reise des Carlos (gespielt von Helene Déus), ein Junge der eigentlich nur neue Freunde für seinen Geburtstag finden möchte. Doch von Der Stille entsandt, wird ihm auf seinem nicht ganz freiwilligen Weg durch die vier Welten eine ganz andere, größere Aufgabe zuteil. Mit seiner sympathischen, aufgeweckten Art führt er die vier Völker zusammen und rettet sie so vor den Schwarzen Löchern.

 

Wenn sie daran interessiert sind zukünftige M-Projekte live mitzuerleben, können sie sich in den jeweiligen Schuljahren auf unserer Website über Ort und Zeit der Aufführung informieren.

 

Artikel: Enrico Jost
Fotos: Elisa Huback

2. Seniorenmesse

Generationsübergreifend Zusammenarbeiten.


Am 13. September war es wieder soweit: Die Schülerfirma konnte sich bei der 2. Seniorenmesse im Sparkassensaal von ihrer sozialen Seite zeigen. Und das haben sie wieder sehr gut gemacht!

 

Knapp zehn Stunden standen die jungen „Arbeiter“ des Lessing-Gymnasiums den Veranstaltern  tatkräftig zur Seite. Egal ob Vorbereitung, Aufbau, Bedienung oder Unterhaltung der Gäste mit einem Kulturprogramm, den Schülerinnen und Schülern war nichts zu schade!

 

Und wie kam das alles an?
An Lob hat es nicht gemangelt! So äußerte sich Evelin Graf stellvertretend für die Stadtverwaltung: “Wir waren von der Professionalität der Schüler positiv überrascht! […] Es herrschte eine harmonische Vertrauensbasis zwischen den Arbeitern der Schülerfirma und den Gästen. […] Die Besucher waren - jung sowie alt - begeistert!“

 

An dieser Stelle auch einen Dank an Frau Bormann, die seit der Gründung 1999 mit Herz und Seele die Schülerfirma betreut!


Enrico Jost
 (FSJ-ler)