NAWI
Angebot des naturwissenschaftlichen Profils
- naturwissenschaftliche Phänomene und Probleme, die in der Gegenwart und Zukunft bedeutsam
sind, in komplexen Zusammenhängen betrachten
Themenschwerpunkte, auf die man sich u. a. freuen kann:
Was ist Licht und wie entsteht es?
Wie kommunizieren Menschen, Pflanzen und Tiere?
Wird es wärmer oder kälter auf der Erde?
Was sagen uns die Sterne?
- Unterricht in klassenübergreifenden Gruppen in den Klassenstufen 8, 9 u. 10:
2 Wochenstunden
- intensive Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern, z. B.:
Optiker Fielmann, KUFA, Haarstudio Schneider, Planetarium, Umweltmobil, Lausitzhalle
Spezielle Maßnahmen zur Begabtenförderung im naturwissenschaftlichen Bereich
- individuelle Förderung hochbegabter Schüler im mathematischen Bereich durch Einzel- und
Kleingruppenunterricht auch zur Vorbereitung auf Wettbewerbe
- Arbeitsgemeinschaften in den Bereichen Informatik, Biologie, Chemie und Physik
- Studienwochen am Deutschen Museum in München und an der BASF Schwarzheide für
ausgewählte Schüler der Sekundarstufe II
- Spezialistenlager in Mathematik und Physik
- Teilnahme an "Physik am Samstag“ der TU Dresden, an der Science Academy der BTU Cottbus-
Senftenberg und an der Internationalen Arbeitsgemeinschaft NEISSE-ELEKTRO der
Hochschule Zittau
- Weiterführung des vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus (SMK) berufenen Netzwerks
GIFted (Gymnasiales Netzwerk zur individuellen Förderung besonders begabter Schülerinnen und
Schüler)
________________________________________________________________________________
Nachrichten aus dem NAWI-Bereich
Förderung der Naturwissenschaften – Ehrung für Dr. Günther
Jedes Jahr verleiht das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf in Zusammenarbeit mit dem Staatsministerium für Kultus des Freistaates Sachsen den HZDR-Lehrkräftepreis. Die Helmholtz-Forschungszentren gehören zum größten deutschen Wissenschaftsverband und fördern Spitzenforschung sowie mit diesem Preis auch die Nachwuchsarbeit an Schulen im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften).
Unter zahlreichen Bewerbungen wurden in diesem Jahr 40 Lehrerinnen und Lehrer aus ganz Sachsen schulartübergreifend ausgewählt und im Rahmen einer Festveranstaltung am 1. April 2026 ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am Helmholtz-Zentrum in Dresden-Rossendorf statt. Dort wird an acht Instituten in den Bereichen Gesundheit, Materie und Energie u. a. Grundlagenforschung für die Technologien der Zukunft betrieben.
In diesem Jahr wurde auch Studienrat Dr. rer. nat. F. Günther, Lehrer für Physik und Mathematik am Lessing-Gymnasium Hoyerswerda, das den Titel „MINT-freundliche Schule“ trägt, für sein besonderes Engagement in der naturwissenschaftlichen Bildung gewürdigt. Seit vielen Jahren kümmert er sich um die Begabungsförderung für den MINT-Bereich unserer Schule. Dabei hat er, der ursprünglich selbst aus der Forschung kommt, immer wieder auch seine Kontakte an die Brandenburgische-Technische Universität Cottbus-Senftenberg für uns wirksam gemacht, beispielsweis beim 3D-Druck der kleinsten Lessing-Büste der Welt.
Da gelingende Schule eine Gemeinschaftsleistung ist, dankt das Lessing-Gymnasium Herrn Dr. Günther sowie allen seinen Kolleginnen und Kollegen aus dem naturwissenschaftlichen Bereich für jene Unterstützung, die diese erfolgreiche Bewerbung erst ermöglicht hat.