Schulsozialarbeit

Ein Gruß an Euch!

Liebe Schülerinnen und Schüler,

 

ihr seid nun schon viele Wochen nicht in der Schule und müsst euch zu Hause mehr oder weniger allein mit den Lernaufgaben beschäftigen. Wir fragen uns täglich, wie es euch geht und was ihr so macht und wie ihr in dieser Zeit klarkommt.

Daher freuen wir uns, wenn ihr uns einen kurzen Brief, ein Bild, ein Foto oder ein Gedicht zukommen lasst, aus dem hervorgeht, was euch gerade bewegt.

Wir freuen uns von euch zu hören! Und selbstverständlich antworten wir auch.

Eure Briefe, Bilder oder kreativen Werke könnt ihr an die Schule zu Händen Frau Neumeister schicken oder an janett.neumeister(at)diakonie-rochlitz(dot)de .

Bleibt gesund!

Es grüßen Euch herzlichst eure Schulsozialarbeiterin Frau Neumeister und Praktikantin Sabrina.

 

Schulsozialarbeit findet trotzdem statt! Auch in der aktuellen Krisensituation bin ich telefonisch oder per EMail für Euch da.

-> Sorgentelefon: 01520 5840181 oder 0151 15771836 oder per EMail: janett.neumeister@diakonie-rochlitz.de

Aktuelles:

Wie wäre es mit School to go?

Auf der innovativen Online-Lernplattform findet ihr über 400 Lernangebote. So kommt im Homeschooling keine lange Weile auf!

www.schooltogo.de

Finanzielle Unterstützung

In der aktuellen Corona-Krise können viele Menschen nicht wie gewohnt ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen und sind auf Kurzarbeit gesetzt. Für viele von uns entstehen finanzielle Engpässe, die vor allem für Familien mit Kindern und Alleinerziehende nicht einfach zu stämmen sind. Um die finanziellen Defizite auszugleichen, verweist die Bundesregierung auf folgende Möglichkeiten!

Für Fragen dazu steht Ihnen die Schulsozialarbeiterin gern zur Verfügung.

Hinweis: Eltern, die im AlG II- Bezug stehen und Unterstützung benötigen, sollten das Beratungsangebot des Jobcenters Mittelsachsen nutzen!

Hotline für Fragen rund um SGB II-Leistungen: 03727 9966225

Ihr seid nicht allein!

In der aktuellen Corona-Krise sind vor allem Familien sehr gefordert. Neben der Mehrfachbelastung durch Homeoffice und Kinderbetreuung, sind Familien lange und oft ununterbrochen zusammen, oft in beengten Wohnräumen, die wenig oder gar keinen Platz für Privatsphäre ermöglichen. Auch das öffentliche Leben und die allgemeine Bewegungsfreiheit sind stark eingeschränkt. Unter diesen Belastungen haben Familien zum Teil sehr zu leiden. Nicht selten eskaliert das Familienleben, es gibt Streit und Auseinandersetzungen, die mit verbaler und körperlicher Gewalt einhergehen können.

Sucht Euch Hilfe, damit es nicht erst soweit kommt!

Tipps für Eltern und Schüler, die Euch helfen, den Alltag zu gestalten

Kontakte zu Hilfemöglichkeiten:

Erziehungs- und Familienberatungsstelle des Diakonischen Werks Rochlitz e. V.
Telefon: 03727 /996753-0
E-Mail: familienberatung@diakonie-rochlitz.de

Nummer gegen Kummer
(für Kinder und Jugendliche)
116 111
Mo – Sa 14 - 20 Uhr

Elterntelefon
0800 111 0550
Mo – Fr 9 – 11 Uhr | Di und DO 17 – 19 Uhr

www.save-me-online.de

Online-Beratung für Jugendliche

Notfallkarte des Landkreises Mittelsachsen, Netzwerk präventiver Kinderschutz und Frühe Hilfen (Stand 3 2020) mit wichtigen Telefonnummern, PDF zum Ausdrucken

Arbeiten und Lernen zu Hause - Tipps für Eltern und Schüler

Viele Eltern müssen derzeit zu Hause arbeiten und gleichzeitig ihren Nachwuchs betreuen oder ihre schulpflichtigen Kinder beim Lernen zu Hause begleiten. Plötzlich haben Eltern gleichzeitig zwei Vollzeitjobs unter einen Hut zu bringen. Ältere Schüler müssen nun täglich ihr Lernen selbstständig zu Hause organisieren. Damit das funktioniert, findet ihr hier ein paar nützliche Tipps.

Kinder beschulen, Vorschulförderung für den Kleinen, Spielen, für Bewegung an frischer Luft sorgen, Essen kochen, Haushalt führen und nebenbei irgendwie acht Stunden Homeoffice ableisten. Wenn man all das schaffen will, kommt man schnell in die Überforderung. Liebe Eltern, schraubt eure Ansprüche nach unten. Macht euch bewusst, dass es sich derzeit um einen Ausnahmezustand handelt, von dem jeder von uns betroffen ist und dass es momentan nicht darum geht, alle Räder am Laufen zu halten, sondern sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und dabei selbst gesund zu bleiben. Ihr müsst nicht alles schaffen!

Abstriche auf der ToDo-Liste

Macht euch eine ToDo-Liste oder eine Liste mit Zielen, die ihr in nächster Zeit erreichen wollt. Dann nehmt einen Rotstift und streicht all die Dinge und Aufgaben, die nicht wirklich wichtig sind. Richtet den Fokus in den nächsten Wochen auf die Dinge, die auf eurer Liste übriggeblieben sind und setzt Prioritäten! Ihr braucht eure Kraft in den nächsten Wochen auch und vor allem für eure Kinder!

Tagesstruktur

Es ist wichtig, dass vor allem für die Kleinen und Vorschulkinder die gewohnten Tagesstrukturen beibehalten werden, an die sich alle Familienmitglieder halten müssen. Darin enthalten sind feste Mahlzeiten, Lern- und Spielzeiten, gemeinsame Familienzeiten aber auch Zeiten für konzentriertes Arbeiten im Homeoffice. Liebe Eltern und liebe Schüler, versucht den Alltag weiterhin so zu gestalten, als ob ihr zur Arbeit und zur Schule geht. Schlaft nicht zu lang, zieht euch an und macht euch zurecht und dann geht es an die Arbeit oder ans Schulzeug, nur eben zu Hause.

Aufgaben verteilen

Damit alle im Alltagsmodus bleiben, schreibt euren Lieben jeden Tag eine kleine Liste mit 2-4 Aufgaben, die sie im Haushalt zu erledigen haben. Auch die Kleinsten können einfache Aufgaben bekommen, besonders sie sind dann mächtig stolz, wenn sie diese erledigt haben.

Sich bewusst Zeit nehmen

Wenn Eltern versuchen, allen Anforderungen im Multitasking-Modus gerecht zu werden und immer mit einer Hand am Smart-Phone ihren Haushalt erledigen und die Kinder betreuen, landen sie schnell in der Überlastung. Zudem bekommen ihre Kinder nicht die Aufmerksamkeit, die sie brauchen. Dies führt dann schließlich dazu, dass ihre Kinder mit anderen Mitteln versuchen werden, ihre Aufmerksamkeit einzufordern, was nicht gerade zu einem friedlichen Haussegen und zu einer gesunden nervlichen Verfassung beiträgt.

Versucht, euch für alle anstehenden Aufgaben und für eure Kinder bewusst Zeit zu nehmen. Schafft euch konkrete Zeitfenster, in denen ihr euch bewusst auf eure Kinder konzentrieren, euren Homeoffice-Aufgaben konzentriert nachgehen oder ihr euch um den Haushalt kümmern könnt. Sicherlich kann es sein, dass die Homeoffice-Arbeitszeiten nicht am Stück abgeleistet werden können und dass diese über den Tag verteilt werden müssen. Und liebe Schüler, auch ihr müsst nicht stundenlang lernen und eure Aufgaben am Stück abarbeiten. Plant feste Zeiten ein, in denen ihr lernt und Zeiten, in denen ihr anderen Dingen nachgehen könnt.

Vermutlich werdet ihr im Homeoffice das Gefühl haben, dass ihr den ganzen Tag voll auf zu tun habt. Umso wichtiger ist es, kleine Auszeiten für sich selbst zu schaffen. Teilt mit euren Familienmitgliedern Zeitfenster ein, wo jeder mal für sich ist und etwas Zeit für sich nehmen kann. Ein Buch lesen, an die frische Luft gehen (wenn möglich), Sport machen, ein Entspannungsbad nehmen. Tut, was euch gut tut!

Lernen und Fördern zu Hause – Lernzeit gestalten

Trotz aller Umstände ist es wichtig, dass Schulkinder zu Hause beim Lernen begleitet und die Kleinen, vor allem Vorschulkinder, weiterhin gefördert werden. Fehlende Tagesstrukturen und ein permanentes Abparken vor Tablet, Fernseher und Co wirken sich nachteilig auf die Entwicklung der Kinder aus. Dabei muss die Entwicklung weitergehen! Es geht nicht darum, den Tag mit hoch pädagogisch wertvoller Arbeit zu füllen, sondern einfache Anregungen für die Entwicklung zu setzen und die Kinder spielerisch zu fördern. Das heisst nicht, dass ihr eure Kinder ständig mit Spielen unterhalten müsst. Kinder müssen auch lernen, sich selbstständig zu beschäftigen und zu spielen. Auch Geschwisterkinder können gemeinsam spielen. So verschafft ihr euch Zeitfenster fürs Homeoffice. Dies alles jedoch fordert von den Eltern viel Kreativität ab. Dank des Internets findet ihr aber viele Anregungen zum Basteln und Spielen. Holt Gesellschaftsspiele, Baukästen, Puzzle und Co wieder aus dem Schrank, bastelt und schmückt mit euren Kindern für Ostern und geht (soweit möglich) an die frische Luft. Die Spielplätze sind gesperrt, aber vielleicht finden sich auf einem Waldspaziergang oder im Garten (wenn möglich) andere Materialien wie Äste, Baumstämme, Laub und Moos, auf denen man klettern und balancieren oder mit denen man Baumhäuser und Hütten bauen kann. Werdet kreativ!

Übersicht behalten

Fall sich das Gefühl der Überforderung mit all den Aufgaben breit macht und ihr glaubt den Überblick zu verlieren, dann hilft das Erstellen von Arbeitsplänen und ToDo-Listen für die Schulaufgaben und für die beruflichen Anforderungen. Sortiert das Schulzeug durch, legt es so zurecht, dass ihr mit einem Griff alles bereit habt. Gleiches gilt für Homeoffice-Unterlagen. Richtet euch, soweit dies räumlich möglich ist, Arbeitsplätze ein, wo jeder ungestört arbeiten kann und wo die Dinge auch mal liegen bleiben können. Der wiedergewonnene Überblick trägt schließlich wesentlich dazu bei, dass es euch besser geht.

Gesunde Ernährung

Es ist schon eine Belastung, wenn man täglich kochen muss und sich die Gedanken einmal täglich darum drehen, was denn alle essen wollen. Besonders wenn man im Homeoffice ist, wünscht man sich, dass es was Schnelles gibt, damit man sich wieder der Arbeit widmen kann. ABER ist nicht jetzt die beste Zeit dafür, sich fürs Essen die Zeit zu nehmen, die man sonst im Alltag nicht hat?! Erstellt mit euren Liebesten einen Speiseplan für die Woche, kocht frisch, mit viel Gemüse und Obst, probiert mal neue Rezepte aus oder kocht und backt mal wieder das, was es schon ewig nicht mehr gab oder was aus Omas Zeiten stammt. Die Kinder können dabei tatkräftig unterstützen und ihr könnt das gemeinsame Kochen und Backen mit dem Lernen gut verknüpfen, z. B. beim Abwiegen und Abmessen von Zutaten.

Positiv denken

Die derzeitige Situation belastet jeden von uns. Plötzlich stehen wir vor Herausforderungen, die wir so noch nicht erlebt haben, begleitet von der Sorge, wie es weitergehen wird. Vielleicht überkommt euch manchmal so ein komisches, angstvolles und verunsichertes Gefühl. In diesen Momenten besinnt euch auf die plötzlich wiedergewonnene Familienzeit und freut euch trotz aller Belastungen über jede Minute, die ihr gemeinsam als Familie verbringen könnt. Vielleicht liegen in der aktuellen Krisensituation, in der vieles auf Null gefahren wird, positive Chancen darin, als Familie und Gesellschaft wieder näher zusammen zu wachsen. Aber vor allem zeigt uns doch diese Krise, wie gut es uns eigentlich geht!!!

 

Heranwachsen und Erwachsenwerden sind sehr spannende und intensive Lebensphasen. Ein Großteil dieser Zeit findet in der Schule statt, wo junge Menschen den Anforderungen des Alltags, den Anforderungen an ihre schulischen Leistungen und der Entwicklung ihrer Persönlichkeit gerecht werden müssen. Neben dem Elternhaus gibt die Schule den wichtigsten Rahmen für die Entwicklung junger Menschen.

In dieser Zeit sammeln junge Menschen vielfältige Erfahrungen, sie lernen und verfestigen gesellschaftliche Normen und Werte und eignen sich Handlungsstrategien an. Dabei treffen sie auf unterschiedlichste Herausforderungen in der Schule, im Freundeskreis (Peergroup) und unter Mitschülern, in der Familie oder in der Wahrnehmung und im Umgang mit sich selbst.

Schulsozialarbeit begleitet junge Menschen während dieser intensiven Zeit. Sie unterstützt, ermutigt und stärkt sowohl bei der Bewältigung von Problemen oder Herausforderungen als auch in Auseinandersetzung der Schüler mit sich selbst und der Umwelt. Nachteile in der Entwicklung werden abgebaut und das soziale Miteinander gestärkt und gefördert. Schließlich sollen junge Menschen aus dieser Phase als selbstbewusste und motivierte Persönlichkeiten hervorgehen.

Die Schulsozialarbeit an der Friedrich-Gottlob-Keller-Oberschule befindet sich in der Trägerschaft des Diakonischen Werks Rochlitz e. V.

Die Schulsozialarbeiterin, Frau Janett Neumeister,...

- führt Beratungsgespräche für Schüler, Eltern und Lehrer,

- sie kooperiert und vermittelt zu weiterführenden Beratungsstellen und Netzwerkpartnern,

- gibt Einzelfallhilfe und individuelle (Lern-)Förderung, (Lerncoaching),

- führt Konzentrations- und Entspannungstraining sowie

- sozialpädagogische Arbeit in Gruppen durch,

- stellt offene Angebote zur Verfügung

- und leistet Präventionsarbeit.

Die Angebote der Schulsozialarbeiterin sind freiwillig und vertraulich!

Beratungszeiten:

allgemeine Sprechzeiten für Schüler

täglich von 07:30 bis 15:00 Uhr

Einzelförderung

mittwochs und freitags von 11:30 – 15:00 Uhr

Elternsprechstunde

dienstags von 16:00 bis 18:00 Uhr

(Bitte vorher telefonisch Kontakt aufnehmen!)

Kontakt:

Janett Neumeister

staatl. anerk. Sozialpädagogin

Integrative Lerntherapeutin

Diensthandy: 0151 15771836 oder 01520 5840181

Mail: janett.neumeister(at)diakonie-rochlitz(dot)de

Gebäude B

Aufgang B, Dachgeschoss

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächischen Landtag beschlossenen Haushaltes.