Veranstaltungen

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Kreative Schüler begeistern mit selbstproduzierten Weihnachtshörspielen

Projektwoche Weihnachten

Im Rahmen einer spannenden Weihnachtsprojektwoche zeigten fünf Schüler der 8. Klasse ihre künstlerische Ader und produzierten erfolgreich zwei beeindruckende Hörspiele. Die engagierten Jugendlichen steckten ihre Köpfe zusammen, um nicht nur fesselnde Geschichten zu schreiben, sondern auch diese mit Leben zu füllen – und das wortwörtlich.

Die kreative Gruppe setzte sich aus den talentierten Köpfen Nelly, Toni, Luca, Chiara und Christoph zusammen. Gemeinsam entschieden sie sich dafür, in ihrer Projektwoche zwei Hörspiele zu produzieren, die den Zauber der Weihnachtszeit einfangen sollten.

Zu Beginn der Woche entwarfen die Schüler gemeinsam die Grundideen für ihre Geschichten. Mit viel Eifer und Kreativität schrieben die Schüler nicht nur die Drehbücher für ihre Hörspiele, sondern entwickelten auch die Charaktere und Szenarien. Dabei wurden Elemente von Spannung, Humor und Emotionen geschickt miteinander verflochten, um ein abwechslungsreiches Hörerlebnis zu schaffen.

Nachdem die Geschichten standen, begaben sich die Schüler an die Umsetzung ihrer Hörspiele. Über drei Tage hinweg wurden im Uni-Radio der TU Chemnitz die Sprecherrollen verteilt, Dialoge eingesprochen und mit stimmungsvollen Geräuschen unterlegt. Dabei zeigten die jungen Künstler nicht nur schauspielerisches Talent, sondern auch ein ausgeprägtes Gespür für die akustische Atmosphäre.

Diese Weihnachtsprojektwoche wird nicht nur den Schülern, sondern auch der gesamten Schule als ein inspirierendes Beispiel für Teamarbeit, Kreativität und Durchhaltevermögen in Erinnerung bleiben. Die fünf Schüler haben nicht nur erfolgreich ihre eigene Begeisterung für Geschichtenerzählen und Audio-Produktion entdeckt, sondern auch ihre Schule um ein kulturelles Highlight bereichert.

Unter folgenden Links seid ihr herzlich eingeladen, die beiden Hörspiele anzuhören:

Hörspiel 1

Hörspiel 2 
 

Wir besuchten die MAKERZMESSE

Wochenende mal anders

Nämlich auf der MAKERZMESSE Erzgebirge. Bei schönstem Herbstwetter fuhren alle Schüler und Schülerinnen der Klassenstufe 9 nach Marienberg zur Ausbildungsmesse - ein gemeinsamer Ausflug, der jedes Jahr vom Fachbereich WTH organisiert wird. Bei über 100 Ausstellern konnten sich unsere Schüler und Schülerinnen über Ausbildungen, Job- und Karrierechancen im Erzgebirge informieren.

So waren die Berufsorientierungen in den Sommerferien 2023

...spaßig und erkenntnisreich

In den großen Sommerferien fanden vier Berufsorientierungstage statt. Davon zwei in der Landwirtschaft, ein „Tag der Gesundheit“ und ein „sozialer Tag“. Die Schülerinnen und Schüler hatten großen Spaß und haben viel gelernt.

Wir freuen uns auf die nächsten Ferien. Bis dahin wünschen wir allen Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften einen erfolgreichen Start in das neue Schuljahr.


Eure Praxisberater und Schulsozialarbeiterin

Zeitzeugengespräch

DDR-Radsportlegende Wolfgang Lötzsch zu Besuch an der „Bebel-Schule“

„Es ist typisch für die DDR, dass die Bürger hier keine Rechte haben. Alles Scheiße hier in diesem Land.“

Diese Aussage gegenüber einem Volkspolizisten wurde dem DDR-Radsportstar Wolfgang Lötzsch im Dezember 1976 zum Verhängnis. Er wurde auf der Stelle verhaftet und wegen „Staatsverleumdung“ zu 10 Monaten Haft verurteilt, die er im Chemnitzer Kaßberg-Gefängnis absitzen musste. Am 29. Juni 2023 berichtete Lötzsch den Schülerinnen und Schülern der Klassen 9a und 9c in einem von Kristina Hahn (Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis e. V.) und Herrn Lieberwirth bzw. Frau Heeg moderierten Zeitzeugengespräch über die Umstände der Haft, die Bespitzelung durch die Stasi, den Profiradsport und welche Schwierigkeiten man als erfolgreicher Sportler bekam, wenn man sich, wie Wolfgang Lötzsch, nicht von der SED vereinnahmen lassen wollte. 

Von einem ganz anderen Schicksal berichtete dagegen Petra Weise den Schülerinnen und Schülern der Klasse 9b im Geschichtsunterricht von Frau Franke. Da sich die seltene Krankheit ihrer Tochter in der DDR nicht behandeln ließ, entschloss sich Petra Weise 1980 zur Flucht in die Bundesrepublik. An der Grenze zwischen Bulgarien und Jugoslawien wurde sie und ihre Familie verhaftet. Das Erlebnis der missglückten Flucht und die Zeit der Haft im berüchtigten Frauengefängnis Hoheneck verarbeitet Petra Weise literarisch in ihrem 2016 erschienenen autobiographischen Roman „Ein halbes Leben“, aus dem sie den Schülerinnen und Schülern Auszüge vorlas. 

Die Veranstaltungen fanden in Kooperation mit dem Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis e. V. statt und wurden aus Haushaltsmitteln des Sächsischen Landtags finanziert. 
 

Besuch des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr in Dresden

Der modrige Geruch des Ersten Weltkrieges

...umgab für einen kurzen Moment die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen bei ihrem Besuch des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr in Dresden Ende Juni 2023. Während der gut einstündigen Führung erfuhren die Schülerinnen und Schüler, begleitet von Frau Heeg und Herrn Förster (Klasse 8a) sowie von Frau Lützner und Herrn Lieberwirth  (Klassen 8b und 8c) anhand originaler Ausstellungsstücke wie brutal der Kriegsalltag für die Soldaten damals war. Besonders in Erinnerung bleiben wird uns eine Station der Ausstellung: Auf Knopfdruck standen wir alle nämlich plötzlich in Mitten einer Duftwolke aus nassen Schlamm, Moder, Verwesung und Gewehr- und Kanonenrauch. Ein ekelhafter Geruch, der uns da in die Nasen stieg, aber ein Geruch, der für die Soldaten in den Schützengräben zum Alltag gehörte. Wir konnten uns durch schlichtes Weitergehen dem Gestank entziehen, die Soldaten damals nicht. Diesen und weitere Eindrücke ihres Ausstellungsbesuchs verarbeiteten die Schülerinnen und Schüler anschließend auf künstlerisch-kreativem Wege in zahlreichen Haikus und Text-Bild-Collagen.

Das Unmögliche schaffen

Schülerin erhält Auszeichnung für hervorragende Leistungen

Mit den Worten von Franz von Assisi „Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche und plötzlich schaffst du das Unmögliche.“ zeigte unsere Schülerin Silke Marie Dudeck, was alles möglich ist, wenn man ein Ziel verfolgt und ehrgeizig daran arbeitet.
Am 03.07.2021 wurde sie gemeinsam mit anderen Absolventen der Förder- und Oberschulen aufgrund ihrer ausgezeichneten Leistungen im Rahmen eines Festaktes in der Dresdener Frauenkirche geehrt.
Zugegen waren neben dem Kultusminister andere hochrangige Vertreter sächsischer Wirtschafts- und Bildungseinrichtungen.
Neben musikalischen Beiträgen des Organisten sowie der Absolventen des Musikgymnasiums erhielten die Schüler/innen Glückwünsche, Ratschläge, nahmen eine Auszeichnungsurkunde und Geschenke entgegen.
Wir sind stolz und wünschen Silke Marie Dudeck und all den anderen erfolgreich Lernenden alles Gute, Gesundheit, die Erfüllung ihrer Träume und den Erhalt ihres Wissensdurstes.

Das Kollegium der August-Bebel-Oberschule Zschopau

Auszeichnungsfahrt – mit dem Schlauchboot auf der Mulde

Schüler paddeln von Wechselburg nach Rochlitz

Auch in diesem Jahr fand unsere jährliche Auszeichnungsfahrt statt. Jedes Jahr dürfen je zwei Schüler pro Klasse an der Fahrt teilnehmen. Ausgewählt werden Schüler oder Schülerinnen, die zum Beispiel besonderes Engagement oder großen Fleiß in der Schule gezeigt haben. Auf Anregung des Schülerrates ging es dieses Jahr mit dem Schlauchboot auf die Mulde. Mit 5 Booten, 36 Schülern und guter Laune paddelten wir zwei Stunden nach Rochlitz, wo wir mit einem kleinen Grillbuffet belohnt wurden. Es war ein sehr schöner Ausflug.

Ausflug in die Synagoge

Schüler der 6. Klasse besuchen die Jüdische Gemeinde in Chemnitz

Wie liest man die Thora? Warum tragen Juden eine Kippa? Und wie wird man eigentlich Jude oder Jüdin? Das sind nur einige spannende Fragen, mit denen unsere Schüler sich auf der Exkursion beschäftigen. Der Ausflug zur Chemnitzer Synagoge ergänzte den Ethikunterricht, in dem in der 6. Klasse das Judentum behandelt wird. Die Schüler wurden von einem engagierten Gemeindemitglied durch die Synagoge geführt. Dabei erfuhren sie viel über Symbole und Gegenstände des Hauses. Besonders interessierten sich die Schüler für die Geschichte Chemnitzer Juden während der Zeit des Nationalsozialismus.

Festlich in den Sommer starten

Die neunten Klassen sorgen wieder für festliche Stimmung im WTH-Unterricht.

Auch am Ende des 2. Halbjahres organisierten die WTH-Gruppen der 9. Klassen ein kleines Fest. Die Festplanung geschieht im Rahmen des Hauswirtschaftsunterrichts. Dabei wählen die Schüler selbst ein Thema, zu dem sie die Bewirtung und Unterhaltung ihrer Gäste ausrichten. 
Diesmal startete die Gruppe der 9a bei schönstem Sommerwetter mit einer gelungenen BBQ Sommerparty. Die 9b lud zum Fest „Sommerika“ ein – eine Kombination von Sommer und Südamerika, zu dem südamerikanische Speisen und fruchtige Cocktails serviert wurden. Auch die 9c hatte Spaß bei der Organisation eines „geheimen Mafia-Treffs“ bei dem Gastgeber und Gäste im eleganten Dresscode ein festliches Menü genossen. 
Die Festplanung bereitet den Schülern viel Freude und förderte gleichzeitig wichtige Schlüsselkompetenzen wie Teamfähigkeit und Lösungsorientierung und Gastfreundlichkeit. „Es macht Spaß im Team zusammenzuarbeiten und man bekommt erst richtig mit, an was man bei der Veranstaltungsorganisation alles denken muss“ fasst eine Schülerin diese Erfahrung zusammen. 

Eine Menge Müll

sammelten die Schüler und Schülerinnen der Klasse 5c

...als sie den Ethikunterricht vor kurzem einmal draußen durchführten. Zurzeit steht dort das Thema Natur an und so machten sie sich zusammen mit Herrn Förster auf den Weg, um auf dem Schulgelände und an den Stadtgutteichen den Müll einzusammeln, den andere hinterlassen haben. Wie leider zu erwarten war, hatte die 5c dabei eine Menge zu tun und so einige Müllsäcke zu füllen. 
Sicherlich eine Stunde, die ihnen im Gedächtnis bleiben wird – danke für euren Einsatz, liebe 5c! 

Wir sind eine Runde weiter

bei "Jugend trainiert für Olympia - Leichtathletik"

Bei der Vorrunde „Jugend trainiert für Olympia – Leichtathletik“ am 23.05.2023 belegte unser Jungenteam der WK 3 einen hervorragenden zweiten Platz und hat sich damit für das Regionalfinale am 13.06.23 in Freiberg qualifiziert.

Herzlichen Glückwünsch und viel Dank an Anton und Moritz Eibner, Moritz Engelmann, Tim Reuter, Lenny Wellenbüscher, Dean Richter, Chris Jäger, Leon Brückner, Arne Heidrich und unsere beiden Karis Emma Bengner und Lilly Kreißig.

Alle Einzelergebnisse können unter www.schulsport-mek.de nachgelesen werden.

Platzierung Schule Punktzahl
1. Gymnasium MAB 6191,01
2. OS Bebel ZP 6045,21
3. OS Lengefeld 6022,98
4. OS Marienberg 5990,54
5. OS Olbernhau 5534,52
6. HGG Thum 5384,10

Talent der englischen Sprache

nimmt erfolgreich an Sprachenolympiade teil.

Am 20. April 2023 hat Marie Kraus erfolgreich an der Sprachenolympiade in Englisch teilgenommen. Wir gratulieren Marie ganz herzlich zum 4. Platz. 

Sprachbegeisterte Schülerin

nimmt erfolgreich an Französisch-Olympiade teil.

Helene Gräbner aus der Klasse 8b nahm am 09.03.2023 an der Französisch-Olympiade in Chemnitz teil. 
Sie belegte den 1. Platz unter den Besten der Region Chemnitz.
Wir gratulieren Helene ganz herzlich und wünschen ihr für den weiterführenden Wettbewerb im Mai viel Erfolg!

Finale der 17. Sächsischen Geographie-Olympiade

erfolgreich absolviert

Am 9.März nahm unsere Schülerin Deborah Kermer (Klasse 7b) an der Endrunde der 17. Geographie-Olympiade in Dresden teil. Sie stellte ihr tolles Geographiewissen erneut unter Beweis und erlangte einen super 6. Platz!

Herzlichen Glückwunsch, Deborah!

Auszeichnungsfahrt 2022

...in den Leipziger Zoo

Am 05.07.2022 fand die diesjährige Auszeichnungsfahrt statt.

Dazu eingeladen waren aus jeder Klasse zwei Schülerinnen und Schüler, die in diesem Schuljahr durch besonderes Engagement, hervorragendes Verhalten oder auch sehr gute Leistungen sowohl im sportlichen als auch schulischen Bereich glänzten.

Der Bus mit den 38 ausgezeichneten Lernenden und 3 begleitenden Lehrpersonen startete 8 Uhr am Launer Ring mit dem diesjährigen Ziel- Leipziger Zoo. Dort angekommen, durften sich die Schülerinnen und Schüler selbstständig auf ihre tierische Reise um die Welt machen und sich dabei unter anderem von den possierlichen Erdmännchen unterhalten lassen oder auch beim Mittagessen in der Savanne den Giraffen, Straußen und Zebras beim Grasen zuschauen. Besonders beeindruckt waren alle vom einzigartigen Gondwanaland und dem neu eröffneten Aquarium.

13:30 Uhr traten alle Beteiligten glücklich, aber auch etwas erschöpft von den vielen Eindrücken, die Rückreise nach Zschopau an. 

Besuch des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr

Die Schrecken des Ersten Weltkrieges

Wie riecht eigentlich der Krieg? Eine merkwürdige Frage, oder? Wie soll er schon riechen: irgendwie nach einer Mischung aus Kanonenfeuer, Dreck und Tod. Ekelhaft - das auf jeden Fall!

Nicht schlecht staunten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a und 8b daher, als sie Anfang Juli 2022 bei ihrem Besuch des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr in Dresden an einer Ausstellungsbox vorbeikamen, aus der per Knopfdruck ein modrig-muffiger Geruch verströmte - jener „Duft“, den im Ersten Weltkrieg wohl tausenden von Soldaten in den Schützengräben Tag ein und Tag aus in der Nase hatten. Diese Geruchsstation war aber nur eines von vielen Ausstellungselementen, welche die 55 Schülerinnen und Schüler in Begleitung von Frau Gerlich und Frau Guthe (Klasse 8b) sowie von Herrn Förster und Herrn Lieberwirth (Klasse 8a) bei ihrer Exkursion erkundeten.

Nach einem kurzen, geführten Rundgang durch den Ausstellungsbereich „Erster Weltkrieg“ beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler zunächst in Gruppen mit ausgewählten Themen der Ausstellung genauer: So hinterfragte eine Gruppe die Wirkung von Kriegspropaganda und entwarf anschließend selbst ein zeitgenössisches Propagandaplakat.

Zwei weitere Gruppen setzten sich mit den Auswirkungen, welche der Krieg einerseits auf die Soldaten und andererseits auf die Zivilbevölkerung hatte, auseinander. In fiktiven Tagebucheinträgen und Feldpostbriefen gaben die Schülerinnen und Schüler mögliche Gedanken und Gefühle der damals vom Krieg betroffenen Menschen wieder.

Der Versailler Vertrag von 1919 beendete den Ersten Weltkrieg. Über die Bestimmungen und die weitreichenden Folgen dieses umstrittenen Friedensvertrages informierte sich eine vierte Gruppe. Nachdem jede Gruppe ihre Arbeitsergebnisse präsentiert hatte, verarbeiteten die Schülerinnen und Schüler ihre während des Museumsbesuchs gewonnen Eindrücke und Erkenntnisse auf künstlerisch-kreativem Wege. Entstanden sind zahlreiche Text-Bild-Collagen, die nun an der Pinnwand im Geschichtszimmer zu bewundern sind.

Wo einst die Ritter lebten

Exkursion zur Burg Schönfels

Am Donnerstag, den 30. Juni 2022, begaben sich drei 6. Klassen der August-Bebel-Oberschule Zschopau gemeinsam mit Frau Grebe, Frau Heeg, Herrn Förster und Herrn Lieberwirth auf eine kleine Zeitreise ins Mittelalter: Wir besuchten die über 800 Jahre alte Burg Schönfels in der Nähe von Zwickau.

Burg Schönfels ist eine typische Höhenburg. Besonders beeindruckt hat uns der 25 Meter hohe Bergfried. Schon weit aus der Ferne war das Dach dieses Turms zu sehen. Als wir dann vor dem Bergfried standen, staunten wir nicht schlecht, denn die Mauern waren über 2,50 m dick und der Eingang befand sich in zehn Metern Höhe. Wie die Menschen wohl einst diesen höchsten Turm der Burg betreten haben?

Eine Antwort auf diese und viele weiterer unserer Fragen zum Leben auf einer mittelalterliche Burg wusste Frau Melath, die Museumspädagogin. Sie führte uns durch die Burganlage und zeigte uns unter anderem den tiefen Burggraben, den Bärenzwinger (in dem bis 2004 sogar noch Bären „wohnten“) und den Rittersaal. Von ihr erfuhren wir auch, wie ein Ritter „gekleidet“ war. Bis zu 30 kg konnte so eine Ritterrüstung wiegen. Was für ein „Geschleppe“ das gewesen sein muss… Im Winter war es auf Burg Schönfels zudem eisig kalt. Es konnte nämlich nur ein einziger Raum beheizt werden: die um 1480 aus Holz errichtete Bohlenstube. Zum Glück haben wir die Burg im Sommer besucht. Trotzdem waren wir uns am Ende der Führung einig, dass wir nicht mit den Rittern von früher tauschen möchten.

Exkursion zum Kaßberg Gefängnis

Zeitzeugen berichteten über ihre Fluchtversuche aus der DDR

Am 29. Juni 2022 erlebten unsere drei 9. Klassen bei Frau Heeg, Herrn Förster und Herrn Lieberwirth eine Geschichtsstunde der besonderen Art. Diesmal wurde kein Lehrbuchtext gelesen oder eine TV-Dokumentation geschaut, sondern das Wissen über die Vergangenheit stammte diesmal aus „erster Hand“. In Zusammenarbeit mit dem Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis e. V. besuchten Michael Schlosser und Petra Weise unsere Neuner und berichteten über ihr Leben in der DDR, ihr missglückten Fluchtversuche und die schlimme Zeit in der Stasi-Haft.

Im Gespräch der Klasse 9b mit Michael Schlosser ging es vor allem um die Rückständigkeit der staatlichen Planwirtschaft, alltägliche Versorgungsengpässe und die Nichtgenehmigung von Herrn Schlossers geplanter Selbstständigkeit, die ihn schlussendlich die Flucht aus der DDR vorbereiten ließen. Michael Schlosser, der den Spitznamen „Ikarus von Dresden“ erhielt, wurde an das Ministerium für Staatssicherheit verraten, bevor er seine Fluchtpläne mit einem selbstgebauten Flugzeug umsetzen konnte.

Petra Weise berichtete dagegen in ihrem Gespräch mit den Klassen 9a und 9c von der unerfüllten Hoffnung, die seltene Krankheit ihrer Tochter in der DDR behandeln lassen zu können. Petra Weise und ihre Familie wurden an der Grenze zu Jugoslawien verhaftet.

Beide schilderten eindrücklich ihre Erfahrungen in den Stasi-Untersuchungshaftanstalten, wobei die Schülerinnen und Schüler besonders der Umgang des Personals mit den politischen Häftlingen interessierte.

Hilfe für die Ukraine

Spendensammlung erfolgreich abgeschlossen

Vom 04.04 bis 08.04.2022 führte die August-Bebel Schule eine Spendensammlung für die Ukraine durch. Während dieser Woche beteiligten sich zahlreiche Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler an der Sammlung. Neben der Annahme der Spenden, stand auch das Sortieren und Verpacken im Vordergrund. Unzählige Hilfsgüter kamen dadurch zusammen und auch die Geldspendendose füllte sich.

Am Montag, dem 11.04.2022, wurden die Kisten an die Hilfsorganisation Human Aid Collective, welche 2019 mit dem Chemnitzer Friedenspreis ausgezeichnet wurde, übergeben. Der Verein übernimmt jetzt den Weitertransport in die Ukraine.

Ein großer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern sowie Spenderinnen und Spendern, die mit ihrer Solidarität einen wichtigen Teil zur humanitären Hilfe in der Ukraine beigetragen haben.

16. Sächsische Geographie-Olympiade

Erfolgreiche Teilnahme beim Endausscheid in Dresden

Unsere Schulsiegerin Helene Gräbner, Kl. 7b hatte sich für die 4.Stufe der 16. Sächsischen Geographie-Olympiade in Dresden qualifiziert. Dort traten am Mittwoch, 06.04.2022 die jeweils besten 15 Schüler (von insgesamt knapp 13500 Teilnehmern) in den Klassenstufen 7 und 10 aus ganz Sachsen zum Finale an. 

Helene erreichte dabei einen sehr guten 9. Platz. 

Herzlichen Glückwunsch!!

Infoprojekt für den guten Zweck

Fahrspaß im Sommer sorgt für strahlende Kinderaugen

Im Rahmen des Informatikunterrichts haben Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a innerhalb von 6 Wochen eine Seifenkiste geplant und gebaut. Der Jugendclub High Point hat für die Umsetzung des Projekts freundlicherweise seine Räume zur Verfügung gestellt.

Am 23.03.2022 haben Dennis Beck, Alina Frohs und Claudia Bombik den schicken Flitzer an das Kinder- und Jugendzentrum Haus Pobershau übergeben. Im schönen Schwarzwassertal wird das neue Gefährt bei schönem Wetter nun für strahlende Gesichter sorgen. 

15. Sächsische Geographie-Olympiade

Schulsieger erfolgreich an dritter Stufe teilgenommen

Bei der 15. Sächsische Geographie-Olympiade haben es unsere beiden Schulsieger bis zur dritten Stufe geschafft und erreichten dort folgende Ergebnisse:

  • Rick Franke (KL. 7): Platz 5
  • Beatrice Tauber (Kl. 10): Platz 10

Wir gratulieren zu den sehr guten Resultaten.