Schulhort

 

 

Höhepunkte der Herbstferien im Hort der GS Kurort Hartha

In der ersten Ferienwoche haben wir uns verschiedenen Bereichen gewidmet.

Nachdem wir mit einem Spielzeugtag ruhig in die Woche gestartet sind, gab es am Dienstag einen wunderschönen und interessanten Tag im Wald. Dabei lernten wir neue Sachen über die Wintervorbereitung der Tiere. Dazu wurden wir von Lucas vom Umweltzentrum Freital und Paula von der TU-Dresden im Tharandter Wald herumgeführt. Sie haben uns gezeigt wie man als Eichhörnchen von Ast zu Ast hüpft, einen „Kobel" baut und sich Vorräte für den Winter anlegt. Die Kinder hatten dabei großen Spaß.

Natürlich sollte auch der Sport nicht zu kurz kommen. Dazu waren die Kinder auf der Kegelbahn und begleitet von Frau Drengwitz konnten sie hier eine ruhige Kugel schieben und zeigen was sie können.

Ebenso stand auf der Tagesordnung das Basteln. Die Kinder bastelten verschiedene Klammertiere und ihrer Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Als Abschluss der Woche haben sich die Kinder im Umgang mit Erste-Hilfe- Maßnahmen üben können. Es wurde uns viel darüber erzählt, was bei einem Notruf beachtet und gesagt werden muss und wie man mit einfachen Mitteln und Tricks den Menschen in Not helfen kann.

Die zweite Ferienwoche startete mit einem Herbstspaziergang bei strahlendem Sonnenschein zum Hexenhäuschen. Am folgenden Tag hat uns Fr. Gottschalk von Landesfilmdienst Sachsen besucht. Auf diesem Weg wollen wir uns bei ihr, für die 14jährige Zusammenarbeit, ganz herzlich bedanken.

Der Mittwoch stand im Zeichen des Spiels, wo sich die Kinder im Zweifelderball beweisen konnten. Am Donnerstag wurden dann gesunde Gesichter mit Brot und allerlei Gemüse gezaubert, welche dann die Kinder genüsslich verspeisten. Zu guter Letzt konnten die Kinder mit Playmais ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Der Hort Kurort Hartha bedankt sich bei allen Mitwirkenden und freut sich auf Kommendes.

 

John Hofmann und Ronny Wolf für das Hortteam aus Hartha!

 

 

Urlaubsgrüße aus dem Schulhort Hartha

Liebe Mama, lieber Papa!

Viele Grüße aus dem sonnigen Kurort Hartha. Wir machen hier gerade Ferienspiele. Wetter und Essen sind sehr gut! Und es sind vor allem noch viele andere Ferienkinder da, mit denen wir spielen können.

Das Beste sind aber die täglichen Höhepunkte: Kinderkino mit Popkorn, Fußballtrainingslager mit Abschlussspiel, Zubereitung von coolen Smoothies, Basteln von Schilfflößen, Wissensquiz, Kegeln, Basteln, Besuch der Rettungshundestaffel, Lumpenstaffel in der Turnhalle, Baden in Mohorn, Spielen auf dem Spechtshausener Spielplatz, Olympiade der besonderen Art, Modenschau mit Disco und vieles mehr. Das macht Spaß!

Danke, dass ihr uns das ermöglicht. Wir hoffen, euch geht es auch so gut!

Bis bald, die Ferienkinder und das Hortteam!

 

PS:

Danke an die Firma Fliesenjakob für die Fliesen, Danke an Frau Drengwitz für die Kegelbetreuung, Danke an die Rettungshundestaffel für ihren Einsatz und Danke an den Rettungsschwimmer Nick Neumann für die Aufsicht im Bad !

Kinderwünsche

 

Nach erlebnisreichen Winterferien hatte die „Süßegruppe“ des Schulhortes Hartha einen sehr emotionalen Start ins zweite Schulhalbjahr. Dieser war geprägt von den Eindrücken des Kriegsgeschehens, Ängsten und Sorgen bei den Kindern.

Auch ich als Erzieherin wusste nicht, auf welchem Kenntnis-und Meinungsstand begegnen mir die Kinder am ersten Schultag. Wie kann ich den Kindern eventuelle Ängste nehmen? Wie kann ich Ängste gar nicht erst entstehen lassen? Wie antworte ich kindgerecht auf Fragen?

Die Frage der Kinder:“ Was kann man da machen?“ stand im Mittelpunkt. Wir haben uns entschieden, zur Faschingsfeier unsere Luftballons nicht nur zum Spielen und Tanzen zu verwenden, sondern ein paar Ballons mit Wünschen für die ukrainischen Kinder in den Himmel steigen zu lassen.

Am Faschingstag brachten die Kinder ihre Wünsche und Gefühle zu Papier und jeder, der wollte, konnte seinen Ballon steigen lassen.

Gebannt schauten die Kinder in den Himmel und verfolgten den Flug der Ballons.       Max wurde nach seinem Ausruf: “Oh, ich glaube die fliegen nicht in Richtung Ukraine“ durch die Kinder getröstet: “Doch, der Wind macht das schon!“                        

Luisa meinte: „Hoffentlich schafft es mein Brief bis zu den Kindern dort.“ Nele schmiegte sich an mich, schaute weiter den Luftballons hinterher und meinte:“ Was wir gerade gemacht haben, ist richtig toll!“

 

Iris Süße, Schulhort Hartha