Foto C. Roost 2019

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Leonhard-Frank-Oberschule
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Fußballtunier vom 08.04.19

Am 08.04.19 fand, aufgrund des großen Interesses unserer Schüler, ein Fußballtunier statt. Dabei kamen Kinder und Jugendliche aus dem KIZ Weinböhla in den Schulclub der Leonhard-Frank-Oberschule, um mit uns zu trainieren. Das Freundschaftsspiel fand bei schönem Wetter auf dem Sportplatz hinter der Schule statt und wird am 20.05.19 wiederholt. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Spiel.

 

Linda König, Coswiger Kinderzentrum e.V. 15.04.19

 

 

Kochduell vom 05.04.19

Auch letzten Freitag wurden wieder die Töpfe und Pfannen im KIZ geschwungen. Diesmal ging die letzte Gruppe der 5. und die erste Gruppe der 6. Klassen ins Rennen. Beide haben wunderbare 6 Gerichte gezaubert. Von Salat über Quark und Kartoffeln sowie Nudeln und abschließend Eis. Es wurde viel geboten. Beide Gruppen waren nahezu gleich auf und hatten viel Spaß beim erstellen der Gerichte. Weiter so!

 

Linda König, Coswiger Kinderzentrum e.V. 15.04.19

 

 

Vier erlebnisreiche Tage an unserer Partnerschule in Lovosice

Vier erlebnisreiche Tage an unserer Partnerschule in Lovosice

Montag 11.3:

Holpriger Anfang Am Montag erschienen wir alle um 7:30 pünktlich und natürlich hellwach auf dem Schulhof, bereit unsere Fahrt nach Tschechien anzutreten. Unsere geplante Abfahrt um 8:00 Uhr verschob sich jedoch auf Grund von Problemen mit den Dokumenten zweier Schüler und dem zu kleinen Bus. Die Erleichterung war dementsprechend groß, als ein separates Auto auf den Schulhof gefahren kam und wir unsere Koffer einladen konnten. Als auch das Problem mit den Dokumenten gelöst war, stiegen wir, froh aus der Kälte zu kommen, endlich in den Minibus ein und begannen leicht verspätet unsere Fahrt. Kaum losgefahren, hatten einige Schüler, die vorne saßen, schon die erste Aufgabe aufgetragen bekommen. Und zwar die Geschenke, die wir in Tschechien an die tschechischen Schüler übergeben würden, zu verschnüren. Trotz des holprigen Busses schafften sie es, die Geschenke fertig zu machen. Die restliche Fahrt verlief ruhig und entspannt. Nach ungefähr zwei Stunden erreichten wir das wunderschöne Hotel „Lev“ in Lovosice. In dem Konferenzraum des Hotels wurden wir vom Bürgermeister der Stadt und von der Direktorin unserer Partnerschule „Antonin Barak“ begrüßt und erhielten eine Einführung in das Programmes, was uns in den 4 Tagen erwarten würde. Danach überreichten wir unsere Geschenke und gebastelten Freundschaftsbänder an die Tschechen und nahmen die Geschenke, die sie für uns vorbereitet haben, entgegen. Kurz darauf erhielten wir die Chipkarten, mit denen wir unsere Hotelzimmer öffnen konnten und in welche wir uns gleich zurückzogen. Viel Zeit hatten wir aber in unseren hübsch eingerichteten Zimmern nicht, denn es fanden erste Kennnenlernspiele statt. Danach gab es das Mittagessen, das das Hotel für uns zubereitete. Nach einer unglaublich leckeren Vor- und Hauptspeise gingen wir alle zurück in unsere Zimmer um uns bereit für den Schwimmbadbesuch zu machen. Nach einem kurzen Fußmarsch verbrachten wir die nächsten zwei Stunden damit, verschiedene Staffeln zu schwimmen, die größtenteils die Tschechen gewannen. Danach kehrten wir zum Hotel zurück und hatten, bevor es Abendessen gab, noch ein wenig Freizeit. Nachdem, mal wieder fantastischen Essen, machten wir uns für Sportspiele in der Turnhalle der tschechischen Schule fertig. Wie sich herausstellte waren in der Sporthalle aber keine Spiele geplant, sondern wir sollten mit den tschechischen Schülern kurze Präsentationen in Englisch über unsere Hobbys in Deutschland bzw. in Tschechien vorbereiteten. Trotz leichter Kommunikationsschwierigkeiten konnten alle einen Vortrag über ihre Hobbys in Englisch halten. Nachdem wir zurück zum Hotel gingen hatten wir noch kurz Freizeit, bevor unser erster Tag in Lovosice endete.

 

Dienstag 12.3: Bewegung Unser zweiter Tag des Austausches starte mit einem umfangreichen Frühstück, bei dem man sich selbst bedienen konnte. Nicht lang danach ging es mit dem Zug in die Stadt Ústí nad Labem, wo wir eine Kletterhalle besuchten. An den vielen verschiedenen Kletterwänden konnten wir uns nach einer Sicherheitseinführung verausgaben. Nach zwei Stunden des Kletterns ging es direkt weiter zu einer Sightseeing-Tour, die als erstes daraus bestand, einen kleinen Berg hoch zu laufen, der einen ziemlich steilen Aufstieg und kaum Treppen hatte. Als wir oben ankamen wurden wir mit einem Ausblick auf die Stadt begrüßt, der die Anstrengung wert war. Nach einer kurzen Pause, in der viele Fotos gemacht wurden ging es weiter zu zwei Labyrinthen auf dem Berg, die eher enttäuschend waren. Das eine hatte nur einen Hauptweg und es war unmöglich, sich zu verlaufen und das andere war ein Spiegellabyrinth, das nur aus einem einzigen Gang bestand. Eher enttäuscht von dieser Sightseeingtour ging es runter vom Berg zum Einkaufszentrum Forum, wo wir Freizeit bekamen und uns das Center in Ruhe angucken konnten. Mit der Währung in Kronen und mit der Kommunikation der Angestellten in Englisch wurden wir vor eine Herausforderung gestellt, die wir jedoch ohne große Probleme meisterten. Nach der Freizeit im Einkaufszentrum ging es mit dem Zug zurück ins Hotel, wo wir vor dem Abendessen noch einmal kurz Freizeit bekamen. Nach dem Abendessen war der Tag jedoch noch nicht vorbei, denn gleich danach ging es wieder in die Turnhalle, diesmal um tatsächlich Sport zu machen. Zuerst war ein Basket- und Fußballspiel geplant. Jedoch mussten wir auf Grund dessen, da wir in unserer Schule keine Basketballausbildung haben, auf Zwei- Felder- Ball mit den Regeln der Tschechen umschwenken. Nach diesem Spiel, das die Tschechen, trotz dessen, dass man die Regeln für uns erleichterte, haushoch gewannen ging es weiter mit einem Spiel das eine Mischung aus „Kettenhasche“ und „Hase und Jäger“ war: Kin-Ball. Der Haken: Ein gigantischer Ball. Der Spielablauf war so: Alle stellen sich auf eine Seite außer der, der den Ball wegstößt. Bei Pfiff wird der Ball in die Menge gestoßen (werfen war auf Grund der Größe des Balles kaum möglich) und wer von dem Ball getroffen wird ist raus und muss die anderen verbleibenden Spieler davon abhalten, auf die andere Seite zu kommen bzw. aufhalten, damit sie vom Kin-Ball getroffen werden können. Ziemlich kaputt gingen wir zurück ins Hotel und fielen in unsere Betten.

 

Mittwoch 13.3: Viel zu sehen Der Mittwoch startete mit Muskelkater. Es stand genau wie am Vortag ein umfangreiches Programm vor uns. Zuerst ging es mit dem Bus in das Maskenmuseum in Zakupy. Dort konnten wir als Erstes selbst Masken und Zylinder anmalen und gestalten. Danach schauten wir uns die verschiedensten Masken an und lernten viel über die Stadtgeschichte. In einem Nebenraum konnte man viele, sehr alte Dinge aus dem Anfang des 20. Jahrhundert sehen, wie z.B. altes Spielzeug und Hefte von 1911 oder 1935. Nach der Führung ging es zurück in den Bus und wir fuhren zu einer Glaserei, wo uns die Herstellung von Glas und die Arbeit von Glasern gezeigt und erklärt wurde. Wir durften den Glasern bei der Arbeit zusehen, was sehr warm und sehr interessant war. Danach durften wir in der Glashütte „Ajeto“ in Lindava Mittag essen und sind anschließend zu einem Naturphänomen gefahren: den Herrenhausfelsen. Der Herrenhausfelsen ist eine 30 Meter hohe Erhöhung aus Basaltsäulen, die durch vulkanische Vorgänge entstanden ist. Es gibt keinen richtigen Weg zur Spitze und so ist das Besteigen ein ziemlicher Balanceakt, bei dem man extrem aufpassen muss. Denn wenn man wegrutscht und stürzt, kann es ziemlich schlecht ausgehen, auch weil am Fuß des Felsens ein See liegt, in dem man bei kalten Temperaturen lieber nicht hinein fallen sollte. Der Wind, der an diesem Tag geherrscht hat, hat es auch nicht leichter gemacht. Aber alle kamen sicher auf den Felsen, genossen die Aussicht und kehrten ohne Verletzungen zum Bus zurück. Es ging zurück zum Hotel, wo wir etwas Freizeit vor dem Abendessen hatten. Nach dem Abendessen bekamen wir etwas Zeit, um uns für die anstehende Disco in der Turnhalle fertig zu machen. Die Disco fing an mit ein paar Spielen, wie Limbo und einem Spiel, wo wir uns beim Stoppen der Musik in einer vorgegebenen Anzahl an Leuten in einer Gruppe zusammenstellen sollten. Nach den Spielen fing die richtige Disco an, die anfangs eher unangenehm war. Keiner traute sich zu tanzen. Es wurde Queen gespielt, was die Sache besser, aber nicht gerettet hat. Erst als die Lichter ausgeschaltet wurden trauten sich die meisten zu tanzen. Jedoch starb die Tanzbereitschaft im Laufe des Abends und irgendwann saßen wieder alle auf den Bänken. Bald darauf gingen wir zurück ins Hotel, womit der Tag endete.

 

Donnerstag 14.3: Heimkehr Am letzten Tag mussten wir nach dem Frühstück unser Gepäck vorbereiten und die Zimmer räumen. Es war auch für diesen Tag noch etwas geplant, denn es ging zur Pfannschmidtvilla. Die Pfannschmidtvilla gehörte der Familie Pfannschmidt (wer hätte es gedacht). Sie waren Großgrundbesitzer und bauten die Villa und Herr Franz Pfannschmidt war von 1884-1891 Bürgermeister in Lovosice. Die Keller wurden für Lagerung von Lebensmitteln verwendet, während sie heute für Feste genutzt werden. Die Villa ist heute als umfangreiche Bibliothek umfunktioniert die eine Menge Lektüre als auch Ausstellungen anbietet. Auch für Kinder gibt es zahlreiche Angebote. Nach einer umfangreichen Führung durch die Villa ging es nicht direkt ins Hotel, sondern in unsere Partnerschule zur Besichtigung und danach wieder in die Turnhalle der Schule, wo wir zwei verschiedene Spiele spielten. Das erste war eine Art Memory aber ein kleinwenig anders. Es funktionierte so: Es wurden 4 Spieler ausgesucht. 2 Deutsche und 2 Tschechen. Diese wurden raus geschickt während alle anderen Kärtchen mit Wörtern bekamen. Die deutschen bekamen Kärtchen mit tschechischen Wörtern und die Tschechen bekamen die deutsche Übersetzung für diese Wörter. Also hatte jeder einen Partner der die Übersetzung für das eigene Wort hat. Die 4 Spieler mussten die Paare finden und wer am Ende die meisten Paare auf seiner Seite hatte, hat gewonnen. Die deutschen Spieler hatten am Anfang ziemliches Glück und gewannen letztendlich. Weiter ging es mit Tic-Tac-Toe in der tschechischen Variante. In dieser Variante hat man kein 3 mal 3 Feld, sondern man kann sein Zeichen überall auf dem Blatt setzen. Und man braucht nicht 3 gleiche Zeichen in einer Reihe um zu gewinnen, sondern 5. Diese Variante hat mir persönlich mehr Spaß gemacht und ich werde in Zukunft wahrscheinlich eher diese Variante spielen. Danach ging es zurück ins Hotel zu einem letzten Mittagessen. Nach dem Essen mussten wir unsere Zimmer Abgabe fertig machen und das Hotel verlassen. Leider hatte unser Bus Verspätung und wir mussten im Konferenzraum 1 Stunde warten bis er kam und wir zurück nach Hause fahren konnten.

 

Fazit: So endete unsere Austauschfahrt zur Partnerschule „Antonin Barak“ in Lovosice. Wir haben die Zeit sehr genossen und hatten viel Spaß. Wir möchten uns bei allen Beteiligten bedanken, die diese Fahrt für uns möglich gemacht haben.

 

Hier sind die Meinungen aller Teilnehmer: Das Essen war lecker. Das Schwimmen war super. Das Klettern war toll. Die Zusammenarbeit der Schüler war super. Das Naturphänomen war schön. Das Hotel war schön. Das Programm war gut zusammengestellt. Die Gesellschaftsspiele waren gut. Die Glasherstellung war interessant. Das Masken-machen war super. Die Betten waren gemütlich. Das Personal war nett. Die Zimmer waren hübsch. Die Glaserei war interessant. Es gab interessante Sportaktivitäten. Es war schön, dass die Präsentationen in der Turnhalle auf Englisch waren. Die Aussicht von Ústí nad Labem auf Tschechien war schön. Das Kin-ballspiel war anstrengend. Und hier die Meinung von Frau Heene: Man konnte sich auf uns verlassen.

 

L. G. Kl.8a 05.04.2019

 

 

Änderung des Vertretungsplanes

Information

Ab sofort wird auf der Schulhomepage der Vertretungsplan über www.stundenplan24.de eingestellt und nicht mehr über Lernsax. Es kommt sonst zu nicht verhinderbaren Abweichungen.

Den entsprechenden Link finden Sie bei Infos für Eltern/Vertretungsplan. Das Passwort können die SchülerInnen bei Bedarf noch einmal beim Klassenlehrer erfragen

H. Albrecht (Schulleiterin) 19.03.2019