Berufsorientierung

Partnerschaft Schule - Unternehmen

Um die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen noch besser zu gestalten, wurden am Mittwoch ebenfalls Partnerschaftsverträge unterzeichnet und Urkunden übergeben. Initiiert wurde dieses Treffen unter der Federführung der IHK Dresden und den Coswiger Oberschulen.

Frau Albrecht unterzeichnete für die Leonhard-Frank-Oberschule, Herr Müller für die Oberschule Kötitz und Frau Janik für die Evangelische Oberschule. Anwesend war der Oberbürgermeister Herr Neupold, der Wirtschaftsdezernent Herr Nasr sowie Frau Krüger als Schulreferentin und Herr Köhler von der IHK Dresden, der das Projekt "Partnerschaft-Schule-Unternehmen" würdigte.

Folgende Unternehmen vereinbarten eine Zusammenarbeit mit den Coswiger Oberschulen:

Industrie-Partner GmbH Radebeul-Coswig
Sparkasse Meißen
TMD Friction GmbH
Ditter Plastic GmbH
Kaufland Coswig
Auma Drives GmbH
Herlac Coswig GmbH

2016

 

 

Leonhard–Frank-Mittelschule und Kaufland Coswig schließen Vereinbarung zur Zusammenarbeit

Coswig – „Schülerinnen und Schüler schauen hinter die Kulissen eines modernen Handelsunternehmens“- Unter diesem Motto hat die Leonhard–Frank–Mittelschule und Kaufland Coswig am 09.Juli 2013 eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit geschlossen. Bei der Erstellung der Kooperationsvereinbarung sind Schule und Unternehmen vom Institut Unternehmen & Schule unterstützt worden. Das Institut hat seinen Sitz in Bonn und ist bundesweit tätig.

Von der Zusammenarbeit sollen Schule und Betrieb gleichermaßen profitieren. Die Kooperation unterstützt die moderne Berufsorientierung und zeigt Perspektiven für das Berufsleben auf. Somit wird den Schülern die Vorbereitung auf die Berufswahl erleichtert.

Durch die Einbindung von konkreten Beispielen aus der Wirtschaft in die Unterrichtsfächer werden die Schüler praxisnah und anschaulich an die Themen der Wirtschaft herangeführt.

Für den Einstieg in die Schulpartnerschaft liegt bereits eine Vielzahl von Ideen für gemeinsame Projekte vor. So werden Hausleitung und Azubis das Unternehmen im Unterricht vorstellen und die Jugendlichen werden Aufbau, Struktur und Abläufe vor Ort erkunden. Das Spektrum der Themen ist aber weitreichender. So können die Schüler beispielsweise die Transportwege heimischer und exotischer Obst – und Gemüsesorten kennen lernen oder sich im Rahmen erprobter Handlungsmodule mit Fragen rund um die Themen „Bioprodukte“ oder „Energie“ beschäftigen.

Das Unternehmen möchte die Jugendlichen für die vielfältigen Ausbildungsberufe begeistern. Im Rahmen von Berufsinformationsveranstaltungen und Elternabenden informieren Azubis über ihre Ausbildung. Mit Erkundungen, Praxistagen und Praktika können die Schüler prüfen, ob die dortigen Aufgaben interessant für sie sind.

Bei Kaufland hat der Nachwuchs viele Karrierechancen. Gestützt durch qualifizierte Ausbildungsprogramme und der Vielzahl von Aufgaben, die ein Handelsunternehmen bietet, gibt es verschiedene Wege der Fort- und Weiterbildung.

Die Kauflandgruppe betreibt bundesweit Lebensmittelfachmärkte. Sie hat ihren Sitz in Neckarsulm bei Heilbronn, Baden-Württemberg.

Chrisine Axtmann, Pressestelle

Kaufland Dienstleistung GmbH & Co.KG, Rötelstr. 35, 74172 Neckarsulm

Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Riesa (AA)

Unsere Schule arbeitet sehr eng mit der Agentur für Arbeit zusammen. Unser Ansprechpartner ist Herr Joitke, allgemeiner Berufsberater.Kontakt über Email möglich: Ingo.Joitke@arbeitsagentur.de

Unsere Zusammenarbeit gestaltet sich folgendermaßen:
Gestaltung von Elternabenden (verschiedene Themen sind möglich, Wege nach der Oberschule, Zeitplan der Berufswahl, Dienstleistungsangebot der Berufsberatung,)   
monatliche Berufsberatung an der Schule (Termine werden nach Vereinbarung bekannt gegeben)
Beratung in der Arbeitsagentur, nach Termin

 

  • regelmäßige Beratung und Austausch mit der AA und Partnern der Wirtschaft
  • Besuch des BIZ in den Vorabgangsklassen des Hauptschul bzw. Realschulzweiges: Vorstellung des planet-beruf.de, Interessen/Stärkentest und passende Berufe im Berufe-Universum, Berufe-TV unter Anleitung und Betreuung vom Berufsberater
  • Schulbesprechung mit verschiedenen Inhalten (z.B. Wege nach der MS, Zeitplan des Berufswahlprozesses, auf Wunsch Einrichtung des Ausbildungsstellengesuchs der Vorabgangsschüler in der JOBBÖRSE,)
  • Hilfestellung und Unterstützung bei der Suche nach Praktikums- und Ausbildungsbetrieben
  • Einschaltung der Fachdienste der Arbeitsagentur (ärztlicher Dienst, psychologischer Dienst) bei Klärung von evtl. Einschränkungen
  • Betreuung von schwerbehinderten Jugendlichen durch Fachkräfte der Arbeitsagentur im Reha-Team

Qualitätssiegel für sehr gute Berufsorientierung erhalten

Urkunde, Ehrentafel und Blumen nahmen der Schulleiter Herr Claus, Fachlehrer Herr Pettkus und Schülersprecher Martin Schnabel aus den Händen von Kultusstaatssekretär Herrn Dr. Staupe in einer feierlichen Veranstaltung in der Handwerkskammer Dresden entgegen.

Am 30. November 2009 wurde unserer Schule in einer feierlichen Veranstaltung mit dem Qualitätssiegel für Berufs- und Studienorientierung ausgezeichnet.

 

33 Schulen Sachsens hatten sich in diesem Jahr für diese Auszeichnung beworben. Auf Grundlage der eingereichten umfangreichen Unterlagen, deren Kernstück die schuleigene Berufsorientierungskonzeption darstellte, erfolgte eine Auswahl von 21 Schulen, die sich dann einer regionalen Kommission in einer Vorortüberprüfung, dem so genannten Audit, stellen mussten.

Die Leonhard-Frank-Mittelschule war eine von 17 Schulen die den kritischen Befragungen und Beobachtungen des achtköpfigen Gremiums standhielten und sich nun zum Kreis der insgesamt 56 sächsischen Schulen aller Schularten zählen darf die diesen Titel tragen.

Die Kommission hob in ihrer Einschätzung besonders die langfristige Arbeit mit einer eigenen Berufsorientierungskonzeption, die erfolgreichen Projekte der Berufsorientierung „Hauptschüler schaffen was“ und das Projekt für Realschüler in Zusammenarbeit mit dem BBZ Meißen sowie die individuelle Arbeit dem einzelnen Schüler hervor.

Besonders erwähnt wurden das Engagement und die kontinuierliche Begleitung des Prozesses der Berufsorientierung durch die Klassenleiter.

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