Lessing-Gymnasium Hoyerswerda 

Geschichtliches

Die Geschichte unserer Schule


1921

wird die bisherige Knaben- und Mädchenschule (gegründet am 18. April 1898) vereinigt und als höhere Lehranstalt, als Städtisches Reform-Realgymnasium, eingerichtet.

 

1922
kauft die Stadt das ehemalige Gesellschaftshaus – auch Paulicks Ballhaus genannt (heute Bürgerzentrum Braugasse) – an der Schlossstraße und baut es zu einer Schule um. In diesem Gebäudekomplex zieht das Reform-Realgymnasium ein. Vierzehn Schüler erhalten die erste Obersekunda-Reife.

 

1923
wird durch die preußische Regierung „das Städtische Realprogymnasium in Hoyerswerda anerkannt“. Am 1. Februar besuchen 237 Schüler die Anstalt, davon 96 Mädchen und 93 auswärtige Schüler. An der Schule unterrichten 13 Lehrer.

 

1926
erreicht das Gymnasium Anerkennung als Vollanstalt, das heißt, die Schule war ausgebaut von der Sexta bis zur Oberprima. 18 Lehrer unterrichten in 14 Klassen 371 Schüler.

 

1928
legt an dieser Schule der spätere Erfinder des Rechenautomaten, Konrad Zuse, das Abitur ab.

 

1929
erhält das Gymnasium anlässlich des 200. Geburtstages des Dichters den Namen „Lessing-Schule“ (Reform-Realgymnasium). Die Namensverleihung erfolgt am 22. Januar, am gleichen Tage wie Lessing-Schule in Kamenz.

 

1937
bekommt im Mai das Reform-Realgymnasium die Bezeichnung „Lessing-Oberschule“ (Städtische Oberschule für Jungen, obwohl auch Mädchen die Schule besuchen) 

 

1945
nimmt am 1. Oktober das ehemalige Gymnasium als höhere Schule mit 167 Schülern den Unterricht wieder auf, allerdings in der heutigen Oberschule 2, da das eigene Gebäude als Lazarett dient.

 

1951
wird am 1. Januar in der Lessingstraße eine Baracke als provisorisches Internat für die zahlreichen auswärtigen Schüler eröffnet.

 

1952
wird im Herbst an der Schule ein Volkskunstensemble gegründet, das aus einem Chor, einem Orchester, einer Tanzgruppe und einem satirischen Zirkel besteht.

 

1954
kann am Rande der Stadt, an der Schulstraße, im Oktober ein neues Internat eingeweiht werden.

 

1959
beginnt am 1. September für die Schüler der 9. bis 12. Klassen der ehemals am Markt (Schlossstraße) befindlichen Oberschule in einem neuen Gebäude in der Pestalozzistraße das Schuljahr. Am 7. Oktober erfolgt die feierliche Einweihung der Schule, verbunden mit der Namensgebung „Lessing-Oberschule“. 16 Lehrern und 212 Schülern stehen 12 Klassen- und 4 Fachräume, eine Aula und eine Turnhalle zur Verfügung.

 

1961
legen erstmals zwei 12. Klassen ihr Abitur mit Berufsbildung ab.

 

1971
erfolgt ein Anbau der Schule an der Südseite mit sechs Räumen.

 

1982
beginnt mit der 9. Klasse der Aufbau des Musikspezialzweiges.

 

1990
werden Leistungsklassen in den Klassenstufen 9 und 10 eröffnet. 34 Lehrer unterrichten 272 Schüler. Im Internat wohnen ca. 100 Schüler, die von drei Erziehern betreut werden.

 

1991
begeht der Chor mit einem Festkonzert sein vierzigjähriges Jubiläum. Erstmals finden Sprachreisen nach England statt. Der Aufbau einer Bibliothek beginnt. Der Schulförderverein „Freunde des Lessing-Gymnasiums Hoyerswerda e. V.“ konstituiert sich.

 

1992

Das Lessing-Gymnasium Hoyerswerda wird am 20. August feierlich neu gegründet.

Die Außenstelle des Gymnasiums wird im Oktober in der ehemaligen Oberschule „Jurij Gagarin“ in der Kolpingstraße eröffnet. Hier lernen die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 8 des Gymnasiums. Im Stammhaus in der Pestalozzistraße werden die Klassen 9 bis 12 unterrichtet.

 

1994

feiert die Schule ihren 75. Geburtstag.

Das Gymnasium wird als Gymnasium mit vertiefter Ausbildung im musischen Bereich anerkannt.

 

1995

wird an das Lessing-Gymnasium Hoyerswerda der Gustav-Heinemann-Bürger-Preis für das Projekt „Deutsch-polnische Verhältnisse 1918-1933“ in Zusammenarbeit mit der Westberliner Gesamtschule „C.-von-Ossietzky“ und der polnischen Partnerschule Liceum Ogolnoksztalcace Now Sol verliehen.

 

1996

erhält das Gymnasium den Titel „Schule des Jahres 95/96“ nach dem Gewinn des bundesweiten Wettbewerbes.

 

1999-2004

nimmt das Kollegium des Gymnasium aktiv und erfolgreich am bundesweiten Modellversuch „Qualitätsverbesserung in Schulen und Schulsystemen (QuiSS)“ teil.

 

2000, 2001, 2004

wird die Schule mit dem Titel „Schule mit Idee“ geehrt.

 

2001

Die Festwoche zum 80. Schulgeburtstag endet am 31.03.2001 mit dem Treff der Ehemaligen.

 

2004

findet der erste Lessing-Lauf am Scheibe-See in Verantwortung des Schulfördervereins „Freunde des Lessinggymnasiums“ statt.

 

2004-2007

Im Auftrag des Staatsministeriums für Kultus erprobt das Gymnasium neue Lehrpläne verschiedener Fächer sowie das neue Unterrichtsfach Profil.

 

2005

findet am Ende des Schuljahres erstmalig der jetzt schon traditionelle „Empfang der Besten“ statt. Eingeladen werden dazu die besten und engagiertesten Schüler aus jeder Klasse bzw. aus jedem Kurs.

 

2006

beginnt der Umbau des Schulhofes.

 

2007

findet im Oktober die feierliche Übergabe der neuen Außen-Sportanlage statt.

 

2008

wird im Herbst der neu gestaltete Schulhof als naturnaher Bereich eingeweiht.

 

2009

begeht das Stammhaus in der Pestalozzistr. 1 sein 50. Jubiläum des Bestehens mit vielen Ehemaligen.

 

2010

beginnt die enge Kooperationspartnerschaft mit der KUFA Hoyerswerda unter dem Titel „Auf dem Weg zur Kulturschule“.

 

2011

Am 31. Mai findet das Richtfest für die Ergänzungsbauten statt.    

Die Schule feiert den 90. Schulgeburtstag mit einer zünftigen Baustellenparty.

 

2012

beginnt im Februar der Unterricht in den neuen Ergänzungsbauten.

Der Titel „MINT-freundliche Schule" wird verliehen. (MINT: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik)

 

2013

Am Ende des Schuljahres ziehen die Schüler vom Haus 2 in das neue Schulgebäude in der Pestalozzistraße um und erhalten hier ihre Jahreszeugnisse.

Im September wird das neue Schulgebäude feierlich eröffnet.

 

2014

wird mit der feierlichen Einweihung der Zweifeldturnhalle die vollumfängliche Sanierung des Gymnasiums abgeschlossen.

 

2015

findet im Januar zum ersten Mal die „Spätschicht“ (Tag der offenen Tür) im komplett sanierten Haus statt.