Einen besonderen Gast konnten wir am 16.06.2026 in unserem Haus begrüßen: John Paul Kleiner arbeitet als kanadischer Vertreter des Deutschen Akademischen Austauschdienstes in Deutschland und interessiert sich privat sehr für die DDR-Geschichte.
Im Laufe des Studiums der Lektüre über Kunst in der DDR stieß er auf die Biografie von Rudolf Sitte und die Erwähnung seines Beitrags zu der Außengestaltung der Erich-Weinert-Oberschule in Strehla. Als er tiefer ins Thema getaucht war, bemerkte er, dass unsere Schule ein herausragendes Beispiel der modernen Architektur in der DDR und das Gebäude sehr gut erhalten ist. Besonders das Relief am Giebel zum Haupteingang ist einzigartig.
Nachdem wir viele Informationen getauscht haben und auch viele Fotos gemacht wurden, gibt es nun auf alle Fälle einen „Fan“ mehr für unser Schulgebäude.
(Die Rechte für das Bild liegen bei Christoph Bellin)
Noch im alten Schuljahr, am 08.06.2026, fand für die Eltern der neuen 5. Klassen der sogenannte „nullte“ Elternabend statt. Zu diesem Termin stellten sich die beiden Klassenlehrerinnen, Frau Willing und Frau Bischoff, vor. Alle organisatorischen Fragen wie Schülerbeförderung, Essenanbieter, Materialien für Klasse 5, Notfallnummern und und und, wurden besprochen. Einige Eltern hatten dann noch ganz individuelle Fragen, die im Anschluss an den offiziellen Teil geklärt wurden. Dann blieb nur noch den Eltern und Kindern erholsame Sommerferien und einen guten Start in die neue Schule zu wünschen.
Am 18.Mai besuchte der Kultusminister Sachsens, Herr Clemens, unsere Schule.
Es fand ein kurzer Rundgang durch die Schule statt und im Anschluss tauschten sich der Minster, Verteter der Stadt Strehla, die Schulleitung, Vertreter der Schulsozialarbeit und Kollegen zu schulischen Dingen aus. Ein wichtiges Thema, die Versorgung mit Lehrerinnen und Lehrern, stand dabei an vorderster Stelle.
Bitte weitersammeln!!!
Die Kilos zählen schon für das kommende Schuljahr mit!
Nachdem wir schon das „Glück“ hatten, den „Glücksbus“ für unsere Schüler bei uns zu haben, steht nun das Fabmobil (Fabrikmobil) für zwei Tage für
interessierte Schüler der 8. und 9. Klassen auf unserem Schulhof.
„Ziel des Fabmobils ist es, Creative Technologies wie 3D Druck, Virtual Reality, Robotik und Programmierung in ländliche Räume zu bringen. Es trägt zur Vitalisierung und Aktivierung bestehender Angebote und zum Aufbau neuer, digitaler und zeitgenössischer Kultur- und Erlebnisformate bei.“ (1)
Jugendliche aus dem ländlichen Raum haben es oft schwer, an Möglichkeiten zur Arbeit mit Digitaltechnologien zu kommen. So kommt die Technologie zu ihnen. Der Doppeldeckerbus ist bis unters Dach mit moderner Technik gefüllt. Laptops, entsprechende Software, 3D-Drucker… - Wer hat das schon? In Workshops gestalten die Mädchen und Jungen am Rechner 3D-Modelle ihrer Wahl, die dann final im Drucker zur Plastik werden. Der Kreativität, dem Entdecken und gemeinsamen Experimentieren sind keine Grenzen gesetzt.
Wenn es auch erst einmal spielerisch anmutet – den digitalen Technologien gehört die Zukunft.
Im Rahmen eines gemeinschaftlichen Schulprojekts haben wir eine effiziente und wassersparende Tröpfchenbewässerung auf unserem Schulgelände erfolgreich fertiggestellt. Das Hauptziel dieses Vorhabens bestand darin, den Trinkwasserverbrauch durch die gezielte Nutzung von Regenwasser nachhaltig zu senken und die Schülerinnen und Schüler aktiv in die praktische Umweltgestaltung einzubinden.
Das Projekt startete mit dem Aufstellen der großen IBC-Regenwassertanks. Die Kinder waren mit enormer Begeisterung bei der Sache und packten tatkräftig mit an, um die Fässer an die optimalen Standorte auf dem Schulhof zu platzieren. Dieser erste gemeinsame Erfolg motivierte alle Beteiligten für die nächsten Schritte.
Im Anschluss übernahm der Hausmeister die fachgerechte Planung und Verlegung der Wasserleitung. Er sorgte für den präzisen Zuschnitt und die sichere Verbindung der Rohre von den Tanks bis hin zu den Pflanzen. Bei der finalen Installation der feinen Tröpfchenschläuche direkt an den Pflanzen arbeiteten die Kinder dann wieder Hand in Hand mit dem Hausmeister zusammen. Unter seiner fachkundigen Anleitung lernten sie spielerisch den Umgang mit den technischen Materialien. Dieses nun erfolgreich abgeschlossene Projekt vereint auf ideale Weise ökologischen Nutzen mit wertvoller pädagogischer Arbeit. Neben der Vermittlung von handwerklichen Grundkenntnissen und der Stärkung des Teamgeists haben die Kinder ein tiefes Bewusstsein für den nachhaltigen Umgang mit der wertvollen Ressource Wasser in ihrem Schulalltag entwickelt.
Die Klassen 6a und 6b konnten vom 27.04. bis zum 30.04.2026 eine kleine Auszeit auf ihrer Klassenfahrt ins KiEZ Querxenland in Seifhennersdorf genießen. Fernab von Hausaufgaben und Leistungskontrollen sammelten die 50 Schülerinnen und Schüler ganz neue Erfahrungen - überwiegend an der frischen Luft. Nachdem am Anreisetag Zimmer und Betten bezogen wurden, schauten die Mutigen beim gemeinsamen Bouldern hoch hinaus.
Am zweiten Tag erfreuten sich beide Klassen bei strahlendem Sonnenschein an einer GPS-Tour, die in Kleingruppen mitten durch Wald und Wiesen führte - und am Ende eine Belohnung bereithielt. Ein weiteres Highlight war das gemeinsame Zubereiten einer gesunden Pizza - vielleicht wird auch hier das Rezept bereits
fleißig zuhause ausprobiert. Auch die Sportplätze vor Ort wurden ausgiebig genutzt. Am Abend ging es um die (Brat-)Wurst: ein gemeinsames Grillen rundete den aktiven Tag ab. Beim anschließenden Diskoabend konnten alle den neuesten Hits lauschen.
Am 29.04.2026 starteten die Klassen zum Olbersdorfer See, dort konnten die Spielplätze genutzt, ein kleiner Spaziergang gemacht und der ein oder andere Fisch gesichtet werden. Das kulinarische Highlight der Schüler wurde im Restaurant „Zur goldenen Möwe“ gefunden. Viele glückliche Gesichter haben sich Burger, Nuggets und Co. schmecken lassen. Beim anschließenden Bowling wurden die gesammelten Kalorien wieder verbrannt.
Zurück im KiEZ genossen dann alle wieder ihre Freizeit.
Nach diesen Tagen ging es am 30.04.2026 mit dem Bus wieder zurück nach Strehla, mit vielen Erinnerungen und neuen Erfahrungen.
Prävention zum Thema Gewalt, Zivilcourage und Körpersprache stand für die beiden 8. Klassen für jeweils zwei Stunden auf dem Plan. Dabei stellte ein Beamter der Polizei sehr wirklichkeitsnah in Interaktion mit den Schülern Alltags- bzw. Konfliktsituationen, z. B. im Bus, auf dem Schulhof und im Klassenraum, nach. Er animierte auch nach vorheriger Absprache einige Schüler, bedrohliche Elemente in ihr Verhalten zu integrieren. In Auswertung der Situation sollten die Mädchen und Jungen daraufhin sagen, wie ihr Empfinden war, wie sie sich oder andere schützen und Hilfe holen können. Ein anderes Problem stellt der sogenannte „Wohlfühlabstand“ dar. Mit einer Schülerin demonstrierte er, wie unterschiedlich dieser wahrgenommen wird und was mental passiert, wenn jemand uns „zu nah“ kommt. Viel zu schnell verging die Zeit. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Wittmann für sein Engagement und die jugendgerechte und spannende Präsentation dieses doch eher „trockenen“ Themas.
Wenn es weiterhin so gut bei uns gedeiht und wächst, können wir in ein paar Jahren mit einer guten Ernte an Äpfeln und Birnen rechnen und vielleicht zum Selbstversorger für gesunde Snacks werden. Wir hatten uns drei Jahre nacheinander erfolgreich bei einem Projekt beworben, bei dem kostenlos Obstbäume und Beerensträucher zur Verfügung gestellt wurden. Damit haben wir uns ein Obstspalier, Einzelpflanzungen und einen Naschgarten angelegt. Das GTA „Vom Garten in die Küche“ und unser Hausmeister, Herr Däbritz, kümmeren sich liebevoll um die Pflanzen und nun danken es uns die Bäumchen und Sträucher mit reicher Blüte und hoffentlich auch reicher Ernte.