Klassenstufe 3
Oster-Würfelgeschichten erfinden:
Die Kinder der Klasse 3b haben vor den Osterferien noch etwas Lustiges ausprobiert,
sie haben sich eigene, kleine Ostergeschichten ausgewürfelt.
Dabei sind spannende und lustige Kurzgeschichten entstanden,
von denen wir einige hier auch als Beispiel veröffentlichen dürfen.
Für alle, die das auch gerne mal ausprobieren möchten, haben wir gleich die Anleitung mit dabei.
Viel Freude beim Geschichtenwürfeln!
Der Osterhase hat ein Problem
Es war einmal ein Osterhase am Meer.
Vor langer Zeit ist er von zuhause weggelaufen, weil ihm alles zu viel war.
Und jetzt hockt der Osterhase am Strand und er hat sich verlaufen.
Dann ist er zu uns gekommen. Seitdem ist er unser treuer Schulhase.
Keiner weiß, wie er zu uns gekommen ist.
B.
Ein verrückter Tag
Ich war heute Morgen am Meer. Das Wasser rauschte laut. Es war sehr entspannend. Auf einmal sah ich einen Hasen vorbei hoppeln. Da ist mir eingefallen, dass ich noch die Ostereier für meinen kleinen Bruder verstecken muss. Ich rannte nach Hause. Nach fünf Minuten war ich zu Hause. Ich holte die Ostereier. Da fiel mir ein, dass Mama gesagt hatte, dass ich die Ostereier wieder ganz machen soll. Denn die Ostereier waren kaputt. Ich machte die Ostereier wieder ganz. Und anschließend versteckte ich die Ostereier noch. Dann wurde es doch noch ein Happy End.
B.-F.
Osterurlaub
Es waren Osterferien und wir waren ans Meer gefahren. Unser Haus war der Traum. Und es war Badewetter, also packten wir unsere Sachen und wir gingen ans Meer. Aber ich hatte mein Handy vergessen. Also ging ich mit Tabea zurück. Aber da passierte es. Ich stolperte und ich fiel hin und ich stieß gegen den Tisch und die Ostereier fielen hinunter und gingen kaputt. Ich weinte und entschuldigte mich bei Tabea, aber sie sagte: „Es sind nur Eier. Wir holen einfach neue. Ok?“ „Ok. Und du bist wirklich nicht sauer, Tabea?“, sagte ich. „Nein, es ist ok. Das kann jedem mal passieren“, sagte sie.
Dann gingen wir einkaufen. Als wir dann wieder da waren, gingen wir an den Strand und genossen die Wellen. Aber langsam wurde mir kalt und ich setzte mich in die Sonne und schrieb meiner Schwester. Als es dann langsam allen zu kalt wurde, gingen wir nach Hause in unsere Ferienwohnung und die Erzieher machten Käsespätzle. Als es dann Zeit war, ins Bett zu gehen, fragte ich Lilly: „Sind das die besten Ferien der Welt?“ Und sie sagte: „Ja, das sind die besten Ferien der Welt, aber jetzt will ich schlafen!“ Und sie schlief sofort ein, aber ich schrieb Emilia und ich schlief dann aber ein.
Am nächsten Morgen wachte ich auf und Lilly war weg. Ich stand auf und ging nach unten. Da saßen alle und frühstückten und Talita fragte: „Und, gut geschlafen?“ Ich habe wahrhaft verschlafen. „Ja“ „Komm, frühstücke etwas. Wir wollen ans Meer“. Ich setzte mich und haute rein. Später gingen wir ans Meer. Und dieses Mal stürzte ich mich in die Wellen. Aber wie immer geht die schönste Zeit zu schnell vorbei. Und deshalb mussten wir am nächsten Tag schon wieder abreisen.
Aber zuerst haben wir so richtig gefeiert und ich verabschiedete mich von Flora. „Müsst ihr schon gehen?“, schniefte sie und eine Träne rollte über ihre Wange. Ich legte ihr meine Hand auf ihre Hand und sagte: „Ich habe etwas für dich“ und holte ein Päckchen aus meiner Tasche. Es war ein Anhänger, auf dem stand: „Es ist ok, nicht ok zu sein“ und sie saß nämlich im Rolli und wurde immer gemobbt. „Danke, das ist sehr wertvoll für mich“, sagte sie. „Ich muss gehen. Bis bald!“, rief ich und winkte und dann sah ich sie nicht mehr.
Zu Hause riefen alle: „Sie sind zurück!“ Und dann stiegen wir aus und halfen den Erziehern, alles in unsere Gruppe zu bringen. Als ich gerade nichts zu tun hatte, kam Emilia zu mir gerannt, fiel mir in die Arme und brummte: „Ich hab dich sooo vermisst!“ „Ich dich auch!“, brummte ich. Layla kam auch und rief: „Inolaaaa!“ und ich rief: „Was geht, Layla?“ Und dann am nächsten Tag musste ich in die Schule. Und da kommt meine Lieblings-Klassenlehrerin ins Spiel, Fr. Heidrich. Am nächsten Tag begrüßte ich sie: „Guten Morgen, Frau Heidrich!“ Sie sagte: „Guten Morgen, Inola“. Und die vierte Klasse beginnt.
Schulkonzert
Die Klassen 3a und 3b konnten in der Vorweihnachtszeit das Schulkonzert der Dresdner Philharmonie "Hilfe, die Herdmanns kommen" im Kulturpalast erleben. Dabei wurde eine lustige und erstaunliche Weihnachtsgeschichte erzählt:
Die Herdmann-Kinder sind die Schlimmsten aller Zeiten – sie klauen, nerven die Nachbarn, lügen und sind überhaupt unmöglich. Ausgerechnet diese Kinder haben nun im Krippenspiel zu Weihnachten die Hauptrollen an sich gerissen, obwohl sie die Weihnachtsgeschichte gar nicht kennen. Da erwarten alle die wohl schlimmste Aufführung, die es je gegeben hat. Doch es kommt anders – die Sicht der Herdmanns auf das Geschehen an der Krippe, lässt das Krippenspiel zu einer ganz besonderen, anderen Aufführung werden.
Eine musikalische Weihnachtsgeschichte mit Erzähler nach dem gleichnamigen Buch von Barbara Robinson, welche allen Kindern echt gut gefallen hat.
Plakatgestaltung der Klasse 3b
Die Kinder der Klasse 3b gestalteten Plakate zum Thema "Sehenswürdigkeiten in Dresden" und stellten ihre Werke anschließend im Schulhaus aus. So konnten sich alle Kinder der Schule über Sehenswertes in Dresden informieren und gleichzeitig auch sehen, wie toll ein Plakat gestaltet werden kann. Außerdem sind zusätzlich noch zwei Länderplakate entstanden, auf denen Wissenswertes zu den einzelnen Ländern zu erfahren war.