Typografische Fundstücke - Werbefiguren in der DDR und das auch typografische Drummherum dabei …

Im Elbepark Dresden hat ein engagierter Herr seine umfangreiche Sammlung von Werbefiguren aus der DDR kostenlos in einer sehr schönen Ausstellung präsentiert. Da konnte man in son manchen Erinnerungen schwelgen und auch manche Wunden wurden sichtbar. So war unter den vielen bekannten und auch unbekannten Figuren natürlich das Messemännchen (das Maskottchen der Leipziger Messe) dabei. Meine Mutter ist von Ihrem Betrieb aus damals fast jedes Jahr zur Leipziger Messe gefahren und ich wollte sooooooo gern so ein Messemännchen haben. Hat aber nie geklappt.
Ganz neu war mir zum Beispiel die Webfigur „Federick” - eine Figur eben mit einer Feder die sehr stark an die heute sehr beliebten Hoptimisten aus Dänemark erinnert. Allerdings haben die Recherche ergeben, dass es den Hoptimisten schon länger gab (ab 1968), als den DDR-Federick. Wer hat da wohl vom wem geklaut :)). 
Das alles ist natürlich sehr schön und interessant, hat nun aber nicht ganz so viel mit den typografischen Fundstücken zu tun. Doch zu den meisten Figuren und Werbeartikeln hatte der Herr auch einen DDR-typischen immerwährende Kalender gestellt. Dieser zeigte sehr anschaulich die ganze typografische Breite in der Werbung der ehemaligen DDR. Diese Kalender hingen in den meisten Büros der verschiedenen Firmen und konnten über zwei Stellräder auf das aktuelle Datum eingestellt werden. Die waren mit den Logos der Firmen und manchmal auch mit einem flotten Werbespruch versehen. Hier die Impressionen und typografischen Fundstücke von der Ausstellung mit Werbefiguren aus der ehemaligen DDR. Sooooooooo schön …