Eigentlich wird bei einem Pochoirs/Stencils/Schablonengraffiti aus einer Pappe, Plastikplatte oder Alu-Platte eine Muster ausgeschnitten, so das eine Schablone entsteht. Diese wird dann an die Wand geklebt oder gehalten und durch die Schablone wird mit einer Sprühflaschen das Graffiti auf die Wand gesprayt.
Nun habe ich zwei besondere Exemplare im Eingangsbereich zum Nordbad in der Dresdener Neustadt gefunden.
Das erste Graffiti ist ein Stencil-Graffiti welches erst auf Papier gesprüht wurde und dann ausgeschnitten und an die Wand geklebt wurde. Es ist sozusagen ein Stencil- und Paste-Up-Graffiti in eins.
Das zweite Stencil-Graffiti benutze keine Schablone in weiteren Sinne, sondern das eigentliche Graffiti (wahrscheinlich eine Toast-Scheibe mit Armen und Beinen) wurde als Schablone benutzt. Die entstand das Bild als eine Art Negativ. Das ist so ähnlich wie die ersten Stencil-Graffiti auf der Welt, z. B. Die Hände in der Höhle von Lascaux. Diese Form eines Stencil-Graffiti ist echt warm selten.
Hier die beiden Fundstücke: