Berufsorientierung in Reinholdshain

Ausschreibung

Berufsorientierung am Förderzentrum

Das Förderzentrum „Oberes Osterzgebirge“ hat ein „Schuleigenes Konzept zur Berufsorientierung“. Darin sind die Ziele und Aufgaben zur Berufsorientierung nach Klassenstufen, beginnend ab Klassenstufe 6, verankert.

Ausgangspunkt ist die Kompetenzfeststellung (Potentialanalyse und Erprobung in verschiedenen Berufsfeldern). Darauf aufbauend beschäftigen sich die Schüler mit den Berufsbildern unterschiedlicher, für sie geeigneter Ausbildungsberufe.

Ihre Interessen erproben die Schüler ab Klassenstufe 8 in verschiedenen Praktika bzw. die Schüler der Klassen 9 und 10H arbeiten im Rahmen des Arbeitslehre/WTH-Unterrichts in Betrieben der Region.

Großes Augenmerk wird auch auf die Erstellung aussagekräftiger Bewerbungen gelegt. Diese werden gemeinsam mit den Schülern erarbeitet.

Am Prozess der Berufsorientierung sind am Förderzentrum Fachlehrer, Berufsorientierungslehrer, Berufseinstiegsbegleiter, Beratungsfachkräfte der „Agentur für Arbeit“ und Schulsozialarbeiter beteiligt.

Die Dokumentation der Berufsorientierung für die Schüler erfolgt über den Berufswahlpass.

Berufseinstiegsbegleitung

Die Berufseinstiegsbegleitung ist seit 2009 wichtiges Element der Berufsorientierung am Förderschulzentrum. Umgesetzt wird das Konzept der Berufseinstiegsbegleitung durch den freien Träger AMS Jugend und Bildung GmbH Heidenau.

Beginn der Berufseinstiegsbegleitung ist grundsätzlich in der Vorabgangsklasse und die individuelle Begleitung endet ein halbes Jahr nach Beginn der beruflichen Ausbildung (betrieblich, außerbetrieblich oder schulisch) bzw. spätestens 24 Monate nach Beendigung der allgemeinbildenden Schule.

Ziel ist es, die Schüler beim Übergang von der Schule in die Ausbildung individuell zu unterstützen und die berufliche Eingliederung zu erleichtern, durch Unterstützung bei der Erreichung des Schulabschlusses, der Berufsorientierung und der Berufswahl, der Ausbildungsplatzsuche und der Stabilisierung des Ausbildungsverhältnisses.

Um die Ziele zu erreichen, können nachfolgende Mittel/Aufgaben genutzt werden:

  • Stärken- Schwächen-Analyse persönlicher Fähigkeiten
  • Berufswahltest
  • Begleitung der Schüler zur Potentialanalyse und zu den Werkstatttagen
  • Einbeziehung aller Ergebnisse zur individuellen Beratung geeigneter Berufe/Ausbildungsmöglichkeiten
  • Berufsbilder vorstellen und gemeinsam erarbeiten (Berufsorientierungsunterricht)
  • Beteiligung an der Organisation betrieblicher Praktika (Schulpraktika), Vorbereitung der Bewerbungsunterlagen mit den Schülern, Begleitung/Betreuung in den Praktika
  • Motivieren zur Ferienarbeit
  • Organisation und Begleitung zu Besichtigungen von Betrieben und Berufsschulen (auch als individuelle Angebote)
  • Organisation und Begleitung zu verschiedenen Veranstaltungen (BerufsstarterTag der AOK, Girls- und Boys-Day, KarriereStart, berufspraktischer Tag an der Kolpingschule Dresden)
  • Aufmerksammachen auf einschlägige Ausbildungsmessen und Berufsorientierungsangebote
  • Bewerbungstraining (Erstellen von aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen, Stellenrecherche, Lesen von Stellenanzeigen, Vorstellungsgespräch, )
  • Begleitung der Schüler zu Terminen u.a. bei der Arbeitsagentur, Vorstellungsgesprächen

 

All diese Aufgaben sind nur realisierbar in Zusammenarbeit mit den Schülern, den Eltern, der Schule, der zuständigen Beratungsfachkraft der Bundesagentur für Arbeit, den zuständigen Kammern und der AOK.

Mit Beginn des Ausbildungsverhältnisses bleiben weiter die Kontakte zu den Schülern und Eltern im Vordergrund, um frühzeitig auf mögliche Probleme reagieren zu können. Dazu gehört aber auch der Kontakt zu den Ausbildungsbetrieben, den überbetrieblichen Ausbildungszentren und Berufsschulzentren.