Am Samstag, 14.2.26 haben wir am Vormittag alle zusammen, außer Jessica, Vicenza erkundet und uns das Theatro Olimpico angeguckt. Es ist das erste überdachte Theater aus dem 16. Jahrhundert. Es ist wirklich lohnenswert, sich das mal anzuschauen, wenn man in Vicenza ist. Danach ging es dann für die Gruppe getrennt Wege. Einige sind zurück ins Hostel und der Rest ist noch in einem Museum gewesen.
Am Nachmittag wurde leider an unserer Krankheitssträhne angeknüpft, denn Elena ging es auch nicht mehr gut.
Herr Pietzsch, Helena und die anderen Schüler aus Wurzen waren dann noch im Einkaufzentrum.
Beim Abendessen haben wir Pläne für den Sonntag gemacht. Nach langen hin und her zwischen vielen schönen Städten, haben wir uns für das 40 min entfernte Verona entschieden. Die Stadt Verona ist sehr bekannt, durch die Liebesgeschichte von Romeo und Julia, denn diese spielt nämlich dort.
Am Sonntag ging es also um 9:30 Uhr vom Bahnhof in Vicenza los. Nachdem natürlich Johanna noch etwas geärgert wurde, da sie am Donnerstag ein bisschen zu viel Beine trainiert hat und keine Treppen ordentlich hochlaufen konnte, was alle enorm lustig fanden und nachdem noch spektakuläre Kostüme bestaunt wurden, weil ja zu dem Zeitpunkt Fasching war, ging es dann in den vollen Zug.
Nachdem wir in Verona angekommen waren, war der erste Stopp das Haus von Julia mit der Statue von Julia im Hof, an der man die Brust reiben soll, um mehr Glück zu haben und dem berühmten Balkon.
Der Weg dorthin führte uns durch die vollen, aber wunderschönen und alten Straßen von Verona. Beim Anblick der langen Schlange vor dem Haus der Julia sind wir fast aus allem Wolken gefallen. Aber zum Glück sind unsere großartigen Lehrer so super schlau gewesen und haben die Tickets schon online gebucht, sodass wir sofort rein konnten. Ein Glück!!! Trotzdem war auch im Museum viel los, aber es war noch erträglich. Helena, Herr Pietsch und Johanna haben sich dann noch an der Schlange von der Statue von Julia angestellt und Fotos gemacht. Danach ging es dann ins Haus in die Ausstellung. Danach ging es dann für Helena, Johanna und die Lehrerin aus Wurzen noch auf dem berühmten Balkon von Romeo und Julia.
Nach diesem so spannenden und superschönen Besuch waren wir hungrig. Nach langem Suchen gab es dann eine Art Sandwich oder eine Pizza als Mittagessen. Als alle fertig waren, hat sich die Gruppe geteilt und wir sind uns die Stadt angucken gegangen und haben die sonnigen 19°C genossen, waren auch ein bisschen shoppen. Die Arena konnten wir nur von außen angucken, da wir leider keine Tickets mehr für einen Rundgang bekommen haben. Nach einem Super Eis und 800 neuen Bildern auf Johannas Handy (sie hat die „Fotografin“ für den Tag gespielt) zudem auch die Standwagen-Bilder für Herr Dubrau und unzähligen neuen Erinnerungen ging es dann wieder zum Treffpunkt Bahnhof und wir fuhren zurück nach Vincenza.
Unsere Kranken Jessica und Elena haben sich vorbildlich ausgeruht und waren auch ein bisschen in Vicenza spazieren. Später ging es dann zum Abendessen. Wie sollte es auch anders sein, war es natürlich Pizza, die sensationell geschmeckt hat. Nachdem dann auch schon im Restaurant und auf dem Rückweg gesungen wurde, haben sich dann ein paar zum Karaoke verabredet. Ja es wurde durchgezogen und es wurde richtig losgelegt. Nach ein paar Klassikern wurde noch eine Einlage zu Helene Fischer für unseren lieben Herr Hütter gesungen. Als es dann aber schon etwas spät wurde, ging es für alle ins Bett, denn am nächsten Tag ging es ja wieder ins Praktikum.
Unsere Gruppenmitglieder, die in der Schule, im Museum oder Kindergarten Praktikum gemacht haben, hatten wegen Fasching bis Mittwoch frei. Sie haben aber Aufgaben bekommen und haben auch was gemacht.
Allerdings hatten wir am Montag neue Kranke bei uns. Unsere Lehrer und unsere Kranken gingen um 21:30 Uhr zum Arzt (erst so spät, weil da der Termin war), um dann mit einer Diagnose von Influenza zurückzukommen. Jessica ging es schon etwas besser, weshalb sie nicht mit beim Arzt war.
Bis Freitag zogen dann noch alle durch und am Freitag verabschiedete sich der Großteil um 12 Uhr von ihren Praktikumsbetrieben, andere schon am Donnerstag, weil es sich am Freitag nicht gelohnt hätte, nur 1h zu arbeiten.
Die, die nicht arbeiten mussten und Elena, der es zum Glück wieder besser ging, sowie Herr Pietsch haben dann noch die Aussichtsplattform, am Berg von Vicenza besucht. Von dort hat man einen atemberaubenden Ausblick auf die Stadt und die Alpen in der Ferne.
Nachdem wir wieder zurück waren, wurden die Koffer gepackt. 14 Uhr sollten wir eigentlich alle zum Abschlussgespräch bei Eurokultura sein. Ehm naja, also Elena und Johanna standen immer noch mit dem Busfahren auf Kriegsfuß (wegen den Fahrkünsten von Busfahrer). Sie waren dann 10 min später, aber zum Glück heile da.
Nach der Verabschiedung und der Endbesprechung gab es 2 bis 4 Kugel Eis für alle.
Johanna und Elena hatten 4, da sie 2 ausgegeben bekommen haben. Sie hatten über die zwei Wochen die meisten Punkte für das aufgeräumte Zimmer, bzw. die volle Punktzahl.
Die anderen haben auch 1 Kugel ausgegeben bekommen. Dafür nochmal ein großes DANKE an HERRN PIETZSCH.
Am letzten Abend gab es dann noch unsere erworbenen Zertifikate und Magneten von Vicenza von unseren Lehrern, außerdem haben wir uns noch Brotdosen gemacht. Am Samstag ging es dann morgens nach dem Frühstück los. Herr Pietzsch ist mit den Taxen und unser Gepäck zum Bahnhof gefahren, während wir gelaufen sind. Wir haben uns dann noch von den warmen Temperaturen verabschiedet und sind in den Zug gestiegen. In den Aplen hatten wir einen sehr schönen Ausblick auf Berge und Schnee. Nachdem wir nach 45 min Verspätung und einem Zug, der nur 1min auf uns gewartet hat und einem Kälteschock um 15:30 Uhr am Münchner Hauptbahnhof ankamen, haben wir uns entschieden, 1 ½ h auf den nächsten Zug zu warten. In unseren Verpflegungsbeuteln gab es auf einmal 2 Packungen Schokokugeln von Lindt, die höchstwahrscheinlich einem Mann gehört hatten, der neben uns saß. Naja wir haben sie dann gegessen, war ein kleiner Lichtblick für uns alle. Nach langem Warten saßen wir dann endlich im Zug und Herr Pietzsch hat uns freundlicherweise seinen Laptop zum Filme gucken gegeben. Um 20:05 waren wir endlich in Leipzig und ca. 22 Uhr in Dresden. Das war unsere zwei Wochen und gleichzeitig unsere letzte.
Wir (Johanna, Lukas, Elena, Jessica und Helena) möchten noch einem megagroßen Dank an Herrn Pietzsch aussprechen, der seine Ferien für uns geopfert hat, um mit uns an diesem großartigen Projekt teilzunehmen und uns zu unterstützen.
Vielen, vielen Dank Herr Pietzsch, es hat super viel Spaß mit Ihnen gemacht. Insgesamt hat das Projekt uns alle neue Erfahrungen gebracht und viel gelehrt. Es war eine Erfahrung, von der wir alle froh sind, sie gemacht zu haben. Wir haben alle neue Freunde gefunden, sind stärker zusammengewachsen und außerdem Erinnerungen fürs Leben geschaffen. Ein großes Dankeschön auch an das Eurokultura Team und Erasmus+, die diese Reise überhaupt erst möglich gemacht haben. Danke auch an unsere Lehrer und die Schulleitung, die uns überhaupt erst davon erzählt und uns ausgewählt haben. Zudem vielen Dank an unsere Klassenleiter Herr Fischer, Frau Möller und Frau Hoferichter, die uns unterstützt und uns am Montag noch einen Ruhetag gegeben haben.
Ich (Johanna) kann jedem dieses Projekt nur ans Herz legen und sagen macht es, wenn ihr die Chance dazu habt. Ihr bekommt nicht nur einen Europass, der euch in eurem Berufsleben viel helfen wird, sondern sammelt neue Erinnerungen und Freunde und lernt zudem noch neue Stärken von euch kennen.
LG - Johanna aus der 9a