Bericht von der Italienreise einiger Schüler der Klassenstufe 9 – Teil 1

Am Sonntag, 08.02.2026 ging es für Johanna, Elena und Lukas aus der 9a, Helena 9b, Jessica 9c und Herrn Pietzsch für 2 Wochen in die Stadt Vicenza in Italien. Der Grund war ein Auslandspraktikum, welches von Erasmus + organsiert wurde.

Wir trafen uns am Sonntag alle um 7:30 Uhr am Leipziger Hauptbahnhof, wo wir alle noch etwas müde unsere andere „Gruppenhälfte“ kennengelernt haben. Sie kamen aus Wurzen und mussten noch nicht so früh aufstehen wie wir. Als wir dann um 8 Uhr im Zug nach München saßen, wurden die ersten Gespräche angefangen und wir haben uns alle vom ersten Punkt an super verstanden. Es bildete sich eine super Gruppendynamik, die wir alle auch über die 2 Wochen sehr gestärkt haben und stark zusammengewachsen sind. In München angekommen, ging es direkt in den nächsten Zug nach Vicenza. Dieser war aber enorm voll, da ja gerade die Winterferien angefangen hatten und alle Ski fahren wollten.

Als wir nach ganzen 11h in Italien ankamen, gab es zur Begrüßung erst einmal einen wunderschönen Sonnenuntergang und wunderbar warme Temperaturen. Wir zogen gleich die Winterjacken aus und nachdem alle Bilder vom Sonnenuntergang gemacht hatten, gab es auch schon die Einführung und das Willkommen Heißen von Erasmus+. Dabei erhielten wir auch unsere Busfahrkarten für die 2 Wochen unseres Aufenthaltes. Die Fahrkarten wurden dann auch gleich zum ersten Mal eingesetzt, denn es ging mit dem Bus ins Hostel. Nach einer kurzen Wartezeit ging es dann endlich auf die Zimmer und es wurde alles erkundet. Danach ist eine kleine Gruppe von uns Jugendlichen ohne die Lehrer nochmal losgezogen, da für den Abend kein Abendessen geplant war. Wir haben uns - wie könnte es auch anderes sein -  Döner und Pizza geholt :) (der Döner war übrigens sehr viel kleiner als in Deutschland :(). Als wir mit unserem Essen und die Stadt erkunden fertig waren, ging es zurück ins Hostel, wo uns dann doch noch ein riesiger Stapel Pizza erwartete, von dem niemand wusste, dass es ihn geben würde.  Aber naja, dann halt doppelt Pizza, auch gut.

Am nächsten Tag gab es dann den Einführungskurs, in dem uns alles erklärt wurde, wie z.B. Busfahrpläne, die enorm kompliziert waren. Trotzdem haben wir alle sie in diesen 2 Wochen nicht wirklich verstanden haben (upsii). Uns wurden auch unsere Vorstellungstermine für unseren Praktikumsbetrieb gesagt. Einige unserer Gruppe hatten sie schon am Montag, wieder andere aber auch erst am Dienstag und zwei erst am Mittwoch.

Alle Vorstellungsgespräche liefen dank der Unterstützung von Euro Cultura und den Lehrern wunderbar. Hiermit auch nochmal Danke an Herrn Pietzsch.

Den Montag und Dienstag nutzen wir dann nochmal nach den Vorstellungsgesprächen als Erkundungstage.  Elena und Johanna haben sich am Dienstag mal daran gewagt, das nächste Einkaufzentrum zu finden. Fazit der ganzen Sache war, anstatt 20 min Busfahrt sind wir 2h gelaufen, weil die Busse nicht kamen. Naja, irgendwie haben wir es dann doch geschafft und sind 2 Stationen mit dem Bus gefahren (kleiner Tipp: vertraut niemals Google Maps zu 100%, vor allem bei den italienischen Fahrkünsten).

Am Mittwoch haben wir dann fast alle mit dem Praktikum begonnen. Unsere Lehrer konnten mal ein kleines bisschen entspannen. Beim Abendessen wurden die ersten Eindrücke ausgetauscht und danach sind wir alle ins Bett gefallen.

Am Donnerstag ging es für Johanna und einem Schüler und der Lehrerin ins Gymnasium, wo wir einen unserer anderen Gruppenmitglieder besucht und natürlich trainiert haben. Nach dem Training ging es für Johanna noch zur Abendschicht.

Ab Freitag ging es dann leider mit unserer „Krankheitssträhne“ los, denn Jessica ging es gar nicht gut und es wird nicht nur bei Jessica bleiben.