Wo gehobelt wird, fallen Späne. Das ist noch so ein Spruch. Der ist aber leider wahr. Für eine Schule und dessen Schüler und Lehrer bedeutet das, dass die Klassenräume nach mehreren Schuljahren eben auch deutliche Gebrauchsspuren aufweisen. Dabei halten sich die unkontrollierten Schmierereien an unserer Schule wirklich in Grenzen. Ein Klassenraum oder ein Fachkabinett braucht eben einfach nach so vielen Jahren eine Renovierung.
Aber für die Bildung und ein gutes Umfeld in der Schule gibt es in dieser Stadt und in diesem Land leider nun wenig Interesse und Geld. Zum Beispiel für die Renovierung, also das einfache Streichen von Klassenzimmern, gibt es gar keine Ressourcen oder Geld.
So dachten sich die Schüler der Klassen 7a und 9a der Oberschule Weixdorf - machen wir das eben selbst - eben selbst sind die Schüler. Also ging es in der letzten Schulwoche mal nicht zur Teambildung ins Bad oder Kino, zum Bowling oder zu anderem Sport. Die Schüler trafen sich in verschiedenen Teams und Schichten zum Streichen ihres Klassenraums. Natürlich musste der Raum erst vorbereitet werden. Alles, was nicht gestrichen werden sollte musste abgebaut oder abgeklebt werden.
Dann ging es los mit zweierlei Farbe. Oben eine matte Farbe und dann ab einer Höhe von ca. 1,30 Meter eine Farbe, die man auch mal mit einem feuchten Lappen abwischen kann. Eben ein schülergerechtes Setting.
Auch die Eltern waren mit im Boot. So spendeten die Eltern der Klasse 9a Abklebe-Band und stellten Maler-Utensilien, wie Pinsel, Rollen und Gitter zur Verfügung.
Die Farbe kaufte die Schule von den Geldern des Spendenlaufs.
Die Zimmer sehen wieder hell und sauber aus, auch wenn hier und da vielleicht eine kleine Farbnase dabei ist. Dafür ist es eben auch eine Schülerarbeit.
Eine tolle Aktion der Schüler und Klassenlehrer der 7A und 9A.
Ein Bericht von den Schülern der Klasse 7a und 9a


















