Besuch der Insektenausstellung „iNUVERSUMM“ im Japanischen Palais …

„Wenn wir und alle Wirbeltiere über Nacht verschwänden, würde die Welt gut weiterbestehen. Aber wenn die Wirbellosen verschwänden, würden die Ökosysteme zusammenbrechen.“

David Attenborough, Life in the Undergrowth, 2005

Die Klasse 6a traf sich an einem Donnerstagmorgen an der Endhaltestelle Weixdorf. Zusammen mit Frau Kandler, Frau Aepler, Nils' Mama und der ganzen Klasse 6a machten wir uns auf den Weg zum Japanischen Palais. Die Parallelklasse hatte dort bereits am Vortag die Insektenausstellung „innuversumm“ besucht.

Als wir an der Elbe entlangliefen, sahen wir ganz viel Müll auf den Wiesen verteilt. Wir hatten noch Zeit, bis der Rundgang losging, also entschieden wir, ein bisschen Müll aufzusammeln und wegzuwerfen. Alle packten mit an und nach fünf Minuten waren wir schon fertig. Am Palais angekommen hatten wir noch eine halbe Stunde Zeit und viele haben Fangen gespielt oder einfach etwas getrunken oder gegessen.

Zu Beginn des Projekttags schnappte sich jeder eine Becherlupe und jeder durfte ein paar Insekten einfangen. Ganz wichtig war, dass wir sie nicht verletzten und wieder freiließen. Danach ging es wieder rein und die Führung durch die Ausstellung begann.

Am Anfang schnappte sich jeder ein Bild mit Lebewesen darauf, bei denen wir uns sicher waren, dass es ein Insekt war. Manche lagen zwar falsch, doch das war nicht schlimm, so konnten die Merkmale der Insekten nochmal wiederholt werden. Die Frau, die die Führung durchgeführt hat, war echt nett und hat uns viele interessante Dinge über Insekten erzählt, zum Beispiele über die Vielfalt der Insekten auf der Erde, aber auch deren Bedrohung und was wir zum Schutz der Insekten tun können.

Dann hat jeder ein Plastikinsekt bekommen. Immer vier Insekten mussten einer Gruppe zugeordnet werden, um deren Entwicklung, die man in der Fachsprache Metamorphose nennt, nachvollziehen zu können. Später sollten wir ein Phantasie-Insekt malen. Dafür bekamen wir Vorlagen z.B. verschiedener Mundwerkzeuge als Inspiration.

Als Allerletztes hatten wir noch Zeit, um uns umzugucken. Es gab zum Beispiel ein begrüntes Dach, zwei Luftkanäle zur Darstellung der Anzahl der Insekten 1989 und 2016 im Vergleich und ein Zelt in Form eines Kokons. Nur da roch es etwas nach Käsefüßen. Danach ging es für alle wieder zurück zur Schule. Manche fuhren zurück zur Endhaltestelle, andere stiegen schon eher aus und fuhren von da nach Hause.

Insgesamt war es ein sehr toller und lehrreicher Tag.

Von Amelie und Amira (6a), (bearbeitet von Frau Aepler)