Wir haben uns am Donnerstag, den 01.10.2026 um 8.00 Uhr im Klassenzimmer im Rahmen des Ethikunterrichts zu einem Projekt zum Thema „Inklusion“ getroffen.
Zuerst lernten wir zwei Männer mit einer Seh- und einer Gehbehinderung und deren Begleitung kennen.
Zuerst erklärte uns die Begleitperson, was man unter eine Behinderung überhaupt versteht. Im Anschluss wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Als erstes waren wir bei der Person mit der Sehbehinderung. Wir konnten ihm viele Fragen zu seinem Alltag, zu seinem Leben oder auch wie er als Kind/Teenager in der Schule klargekommen ist, stellen. Danach hat er uns verschiedene Brillen gezeigt, mit deren Hilfe wir verschiedene Darstellungen einer Sehbehinderung, einer Augenkrankheit oder einer Sehschwäche, simulierten. Wir durften sie ausprobieren und uns mit einem Partner so durchs Schulhaus bewegen. Es gab auch freiwillig einen Blindenstock zum Ausprobieren. Das war kompliziert und interessant zu sehen, wie sich so etwas anfühlt. Man konnte eine Schlafmaske nehmen, um zu sehen, wie es ist, komplett blind zu sein.
Währenddessen waren die anderen Schüler unterwegs mit dem Mann mit der Gehbehinderung. Er erklärte uns, wie sein Leben im Rollstuhl ist. Danach durften wir selbst Rollstühle ausprobieren. Wir sind damit durch die Pausenhalle gefahren und haben mit dem Rollstuhl die Tür aufgemacht. Das war sehr schwer. Ebenso war es schwierig, die Rampe hochzufahren und den Anstieg zur Grundschulsporthalle zu bewältigen. Als wir fertig waren, haben wir die Rollstühle auseinander gebaut und ins Auto geladen. Auch unsere Ethiklehrerin Frau Franke hat das Rollstuhlfahren selbst ausprobiert.
Unser Fazit ist, dass das Projekt unserer Klasse sehr gut gefallen hat. Es ist sehr interessant zu wissen und praktisch zu erfahren, wie sich eine Behinderung anfühlt und welche Schwierigkeiten man im Alltag meistern muss.
von Anabel und Lotta