Wie fühlt es sich an, wenn man nicht sehen kann? Welche Hindernisse begegnen Menschen, die einen Rollstuhl benutzen? Und ist unsere Schule eigentlich für alle Menschen gleichermaßen zugänglich?
Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich die Schülerinnen der 7b im Rahmen des Projektes „Challenge Inklusion“ bei einer besonderen Schulrallye.
An verschiedenen Stationen konnten die Kinder selbst aktiv werden und einen Perspektivwechsel erleben. Durch praktische Übungen, beispielsweise mit Simulationsbrillen oder einem Rollstuhl, erhielten sie Einblicke in die Herausforderungen, denen Menschen mit Behinderungen im Alltag begegnen können.
Dabei nahmen die Schülerinnen und Schüler unsere eigene Schule genauer unter die Lupe und fanden heraus, wo es Barrieren für Behinderte gibt. Das Sekretariat und die Schulleitung sind zum Beispiel für Menschen im Rollstuhl nicht mit dem Fahrstuhl zu erreichen und auch unsere Behindertentoilette weist bauliche Mängel bei der Nutzung auf.
Das Projekt bot den Kindern die Möglichkeit, eigene Erfahrungen zu sammeln, Fragen zu stellen und sich mit dem Thema Behinderung und Inklusion auseinanderzusetzen.
Im Mittelpunkt stand die wichtige Erkenntnis: Jeder Mensch ist anders – und jeder gehört dazu!
Ziel war es bei den Schülerinnen und Schüler mit diesem Projekt Verständnis und gegenseitigen Respekt zu fördern, Vorurteile abzubauen sie dafür zu sensibilisieren, dass ein wertschätzendes Miteinander und Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse anderer keine Selbstverständlichkeit sind, sondern von jedem Einzelnen gelebt werden sollten.