Den Fallgesetzen von Galileo Galilei auf der Spur - praktischer Physikunterricht …

Der Legende nach hat der aus Pisa stammende Galileo Galilei bei Fallversuchen vom „Schiefen Turm von Pisa“ die Fallgesetze entdeckt. Aber es ist wahrscheinlich wirklich bloß eine Legende.
Trotzdem dachten sich die Schüler und der Physiklehrer der Klassenstufe 9, dass wir das mal ausprobieren.
Was waren unsere Experimentiermittel? Wir brauchte eine Stoppuhr  , ein Bandmaß und jeweils 10 Golfbälle.
So ließen die einzelnen Schülerteams die 10 Golfbälle einzeln von der obersten Plattform der Flucht-Feuertreppe am Altneubau der Oberschule Weixdorf in die Tiefe fallen. Die Fallhöhe war mit 10,60 Meter zwar nicht ganz so hoch wie der „Schiefe Turm von Pisa“ (Höhe: 56 Meter), aber doch ausreichend um eine Ergebnis für die Fallbeschleunigung zu berechnen.

Von den zehn Zeiten wurde der Mittelwert bestimmt und die Messungenauigkeit bei der Zeitnahme mit der Hand und auf Zuruf möglichst klein zu halten.
Aus dem Mittelwert der Zeiten und der Fallhöhe konnte dann per Formel Fallbeschleunigung g = 2s/t2 berechnet werden.
Das Team von Anna aus der Klasse 9b experimentierte und berechnete einen Wert für die Fallbeschleunigung von 10,80 m/sund kämm damit der Fallbeschleunigung g = 9,81 m/s2 schon sehr nah.

Diese Physikstunde ist ein schönes Beispiel für anschaulichen und praktischen Physikunterricht.

H. Fischer (Physiklehrer in der Klassenstufe 9)