Am 25.06. ging es an den Mittelteich in Moritzburg zu einer Miniklassenfahrt. Bei herrlichstem Sommerwetter fuhr die Klasse 5a mit Zug und Bus zum Zielort. Nach einem kurzen Fußmarsch am Schloss vorbei kam die Klasse am Mittelteich an, wo schon die 5b wartete. Gemeinsam bauten wir schnell unsere Zelte auf. Es wurde sich gegenseitig geholfen, so dass wir zügig fertig waren und jeder seinen Schlafplatz gesichert hatte. Nach einer kurzen gemeinsamen „Wasserwanderung“ durch den flachen Mittelteich ging es anschließend mit dem Floßbau weiter. Benötigt wurden sechs Fässer, vier lange und vier kurze Holzpfosten. Dass daraus ein Floss entstehen sollte, das uns tatsächlich auf dem Wasser tragen kann, konnte sich in diesem Moment noch keiner so richtig vorstellen. Einige Kinder beherrschten schnell die gezeigten Knoten, und so entstanden nach und nach 4 schwimmfähige Gefährte. Diese mussten natürlich sofort ausprobiert werden. Lange hielten es die Kinder nicht auf den Floßen – schnell folgte der Badespaß.
Zurück an Land wurde geduscht und sich auf das Abendessen vorbereitet. Es gab – wie sollte es beim Zelten auch anders sein – Bratwurst und Steak frisch vom Grill. Doch das war noch nicht alles: Der krönende Abschluss des ersten Tages war das Public Viewing des WM-Spiels Deutschland-Ecuador. Leider verlor Deutschland mit 1:2.
Nun ging es für alle in die Zelte - zumindest war das der Plan. Bei den sehr warmen Temperaturen hielten es einige jedoch nicht lange aus und huschten immer wieder nach draußen. Außerdem wurde sich noch von Zelt zu Zelt unterhalten, so dass die Nacht am Ende kürzer war als erhofft.
Am Morgen folgte das Frühstück als Stärkung für das bevorstehende Kletterabenteuer. Vorher wurde noch schnell alles zusammengeräumt. Trotz der kurzen Nacht waren die Kinder motiviert und kletterten zum Abschluss noch einmal in die Höhe. Manche schafften es sogar bis auf 13 Meter und ließen sich anschließend im freien Fall nach unten abseilen. Viele sind über sich hinausgewachsen und haben all ihren Mut zusammengenommen.
Am Ende konnte jeder stolz auf sich sein, auch wurden neue Freundschaften geschlossen und so traten die Klassen müde aber zufrieden die Heimreise an. Nun ist die Vorfreude auf die gemeinsame Landheimfahrt im September noch größer.
Ein großes Dankeschön an die Eltern für die tatkräftige und engagierte Unterstützung.