Genau wie in der TYPO-ECKE gibt es nun auch auf der STREETART-Webseite eine Kino-Abteilung. Hier werden kleine Filme zum Thema STREETART präsentiert. Meist sind die Videos einfach mit dem Handy aufgenommen und deshalb auch sehr authentisch.
Den Anfang macht das Thema „Bahn-Graffiti”.
Wenn man eine große Vielfalt von Graffiti-Arten sehen möchte, dann fährt man am besten mit der Bahn. Die meisten Bahnfahrer hängen jedoch an ihren Handys. Ich schaue auch gern zum Fenster raus und genieße die Landschaft. In der Nahe von Städten geht es dann aber mit den Graffiti so richtig los. Die Schallschutzwände, Bahngebäude oder eben die Züge selbst sind voll mit Graffiti der tollsten Art. Nur gibt es dabei mehrere Probleme:
Problem 1: Wann weiß nie genau, wann wo schöne und tolle Graffiti zu sehen sind. Und auch auf welcher Seite.
Problem 2: In der Regel fahren die Züge der DB doch ganz schön schnell und so huschen die Graffiti nur so an einem vorbei.
Manchmal sieht man im Augenwinkel ein besonders schönes Graffiti und hat es doch verpasst. So ist es mir z.B. in Frankfurt(M) gegangen, wo ich auf der Bahnstrecke nach Düsseldorf an großen Graffitis des berühmten Graffiti-Künstlers „PENG” einfach so schnell vorbei gerauscht bin. Und ist es einmal vorbei, gibt es eben in einem Zug auch kein zurück mehr.
Ein cooles Projekt wäre mal, solche Brennpunktstrecken mit einem ganz langsamen Zug abzufahren und die Graffiti zu dokumentieren. Aber das wird wohl ein Traum bleiben und der Zahn der Zeit nagt eben auch an jeden dieser Graffiti.
Hier also mein Versuch, einen kleinen Kurzfilm mit Bahngraffiti zu filmen. Ich habe die Videoschnipsel immer in Originalgeschwindigkeit und in Zeitlupe hintereinander geschnitten. Da kann man natürlich z.B. die 1UP-Group, die DENK-Group und so manch andere bekannte Graffiti-Schriftzüge identifizieren. Hier also der erste Film aus dem STREETART-KINO: Bahn-Graffiti