Exkursion nach Bischofswerda! Klasse 6b und 6c
Am 22.06.2026 haben wir (Klasse 6b und 6c) uns im Geschichtsunterricht auf eine spannende Spurensuche begeben: Exkursion nach Bischofswerda! Doch warum ausgerechnet hier, wenn wir gerade das Thema „Stadt im Mittelalter“ behandeln? Ganz einfach: Wir wollten herausfinden, welche Spuren des Mittelalters in Bischofswerda bis heute sichtbar geblieben sind.
Los ging es im Klassenraum: Mit Texten zur Gründung Bischofswerdas und seiner Bedeutung im Mittelalter haben wir uns vorbereitet und erste Hinweise gesammelt. Dabei wurde schnell klar: Bischofswerda wird bereits seit 1361offiziell als Stadt bezeichnet. Besonders überraschend war für uns die Erkenntnis, dass auf dem heutigen Markt früher ein großes Rathaus stand.
Mit Stadtkarte, offenen Augen und vielen Fragen im Gepäck machten wir uns anschließend auf den Weg – und wurden belohnt: Tatsächlich lassen sich auf dem Markt noch heute Überreste des alten Rathauses entdecken! Auch in den Straßennamen lebt Geschichte weiter: Einige Gassen tragen noch immer Bezeichnungen, die auf frühere Handwerksberufe zurückgehen, zum Beispiel die Kleine und die Große Töpfergasse.
Am Stadtrand, in der Nähe des Freibads, steht außerdem noch der alte Stadtturm (Fronfest) – ein weiterer greifbarer Beweis dafür, wie stark die Vergangenheit das Stadtbild geprägt hat. Am Gondelteich folgten wir schließlich einem Weg, der den Verlauf der früheren Stadtmauer erkennen lässt. Zum Abschluss durfte natürlich auch ein gemeinsames Foto nicht fehlen.
Und zum Schluss noch eine kleine Überraschung: Wussten Sie, dass es hier früher einmal eine Brauerei gab? Wenn nicht – kein Problem. Wir wussten es vorher auch nicht. Jetzt wissen wir es (und Sie auch).
Hr. Herrmann / Hr. Forker – Fachschaft Geschichte