Theater in der Turnhalle

22.02.2013

Schlag zu!

hieß es am letzten Tag im Januar für unsere Schüler in der Turnhalle.

Was hatte das zu bedeuten? Das war das Gegenteil, von dem, was uns unsere Lehrer immer versuchen, klar zu machen. Probleme löst man nicht mit Gewalt. Wir lernten andere Konfliktlösungsstrategien kennen.

Es musste etwas anderes dahinter stecken!

Zwei Schauspieler regten uns durch ihr Spiel zum Nachdenken an. Einigen Schülern hielten sie den Spiegel vor und boten so jedem die Möglichkeit, seine eigenen Handlungen zu reflektieren und deren Folgen einzuschätzen.

Die Geschichte:

Das Leben ist schön, spannend und wir sind so neugierig – neugierig auf alles, vor allem auf das, von dem die Erwachsenen behaupten, es sei nicht gut für uns und müsste deshalb verboten werden.

Die Mutter kümmert sich um den Haushalt, fragt nach der Schule, den Freunden, dem Sport ohne sich wirklich für die Antworten zu interessieren. Der Vater ist nicht zu Hause. Er verspricht immer wieder zum Spiel zu kommen und anzufeuern, enttäuscht aber stets.

Der Jugendliche verliert das Interesse an der Schule, richtet seinen Blick aufs Partymachen – Party – Party! Der Spaß wird durch den Konsum legaler (Alkohol) und illegaler Drogen erhöht.

Freiheit! Ich fühle mich so herrlich frei, gaukelt uns der Mime vor. Er schwänzt die Schule. Die letzte Klasse, die er besuchte, war die Siebente.

Damit konnte er in der Zukunft nichts anfangen. Aber er brauchte doch Geld – fürs Handy, zum Feiern, für die Freundin und für den schleichend steigenden Drogenkonsum.

Woher nehmen? Ganz einfach: Diebstähle, Raub, Bandenkriege zur Revierabsicherung, Prostitution!

Der Jugendliche wird erwischt, landet im Gefängnis, kommt wieder heraus, schließt sich wieder den falschen Freunden an, begeht mit seiner  Freundin gemeinsam Verbrechen. Beide können ihre Situation nicht mehr beherrschen, die Drogen machen sie hoch aggressiv. Das traurige Ende bildet der gewaltsame Tod des Mädchens. Das Stück feierte bei uns Premiere.

Für viele Schüler der Klassen 5 und 6 war das Thema zum Glück noch nicht so nah. Andere wiederum stehen an der Schwelle zu einem solchen Leben. Deshalb führen wir regelmäßig Prävention mit verschiedenen Partnern und Methoden durch.  Ziel ist es, unsere Schüler zu lehren, zu den Versuchungen, die ihnen jeden Tag begegnen, nein sagen zu können und stark zu bleiben.

Am letzten Schultag vor den Winterferien nutzten wir dieses Theaterstück als Diskussionsgrundlage in den Lions –Quest – Stunden. Wir vermittelten Kenntnisse und die Schüler tauschten untereinander Erfahrungen aus, stellten ehrliche Fragen und sprachen über ihre Sorgen. Sie sollen lernen, nicht nur sich selbst zu schützen, sondern auch untereinander wirksam zu helfen. Wir sind stolz zu erkennen, dass es viele Schüler gibt, die sich einmischen und sich kümmern. Sie durften sich in ihrem Tun bestärkt fühlen. Den Wankelmütigen, die von sich behaupten, alles im Griff zu haben, gaben wir über das Stück die Möglichkeit, in die Zukunft zu blicken und vielleicht zu warnen.

Diesem Projekt voran setzten wir einen Pädagogischen Tag zur Suchtprävention. Neben Psychologen und Sozialbetreuern erzählte uns ein 32jähriger Betroffener seine Lebensgeschichte. Die Schüler, die zu dieser Fortbildung eingeladen waren, erkannten sofort im Theaterstück die Parallelen und erklärten ihren Mitschülern ausführlich, dass die Inhalte des Stücks nicht fiktiv, sondern total realistisch sind. Manche Schüler meinten sogar, die Realität sei noch grausamer als die (gefühlte), übertriebene Darstellung durch die Schauspieler.

Wir würden uns freuen, wenn auch die Eltern das Elternseminar zur Suchtprävention nutzen würden, um ihren Kindern gute Berater und glaubwürdige Unterstützer sein zu können.  Leipzig ist leider die Drogenhochburg im Osten unseres Landes, d. h. unsere Kinder werden permanent den Versuchungen ausgesetzt bleiben. Sie brauchen uns, auch wenn sie es mitunter nicht wahrhaben wollen.

 

Haberecht

 
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